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Teil 3/3: Bewerben in Ecuador

Bewerbungsformalitäten unterscheiden sich von Land zu Land, deshalb solltest du dich schlau machen, bevor du deine Bewerbung nach Ecuador schickst. Wir verraten dir, worauf du achten musst und so das eine oder andere Fettnäpchen vermeiden kannst.

Themen dieser Seite:

Die Bewerbung

Das Bewerbungsverfahren verläuft in Ecuador ähnlich wie bei uns in Deutschland. Zur Bewerbungsmappe gehören ganz klassisch ein Anschreiben, ein tabellarischer Lebenslauf und deine Zeugnisse sowie Qualifikationsnachweise. Zeugnisse sollten in spanischer Übersetzung beigefügt werden.

Zum Lebenslauf gehört in der Regel auch ein Bewerbungsfoto. Neben Ausbildung und Praxiserfahrung gehören außerdem Weiterbildungen und Hobbies in den Lebenslauf. Soziales Engagement aufzuführen ist in der Regel nicht üblich.

Deine Unterlagen kannst du entweder per Post oder als E-Mail einsenden oder auch vor Ort an der Rezeption des Unternehmens abgegeben. Häufig geht auch aus den Stellenanzeigen hervor, wie die Unterlagen eingereicht werden sollen.

Bei Interesse werden die Bewerber zunächst zu einem Einstellungstest eingeladen. War man erfolgreich, wird man zum persönlichen Gespräch eingeladen. Ist der Bewerber interessant für das Unternehmen, kann es durchaus sein, dass mehrere Gespräche geführt werden. Zwischen Einsendung deiner Bewerbung, Test und erstem Vorstellungsgespräch können oft mehrere Monate ins Land gehen. Bewerber mit Behinderung haben in der Regel keinen gesonderten Nachteilsausgleich oder Schutz.

 

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Vertrag & Gehalt

Die Bezahlung, die du in Ecuador erwarten kannst, ist im Schnitt deutlich niedriger als in Europa. In der Regel reicht ein reguläres Gehalt aber für den Lebensunterhalt vor Ort. Natürlich spielen hier auch Aspekte wie persönliche Ansprüchen sowie Wohnort in Ecuador herein.

Wie überall, sind auch in Ecuador die meisten Gehälter abhängig von der Berufserfahrung, die ein Arbeitnehmer mitbringt. Pluspunkte sind überdies Auslandserfahrungen eines Bewerbers oder die Tatsache, dass jemand von einem ausländischen Unternehmen nach Ecuador entsandt wird. Geschätzt sind darüber hinaus ausländische (akademische) Titel, vor allem aus den USA und Europa.

Ob ein Arbeitnehmer aber auch seiner Qualifikation entsprechend entlohnt wird, hängt auch von der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens ab. Ein Master-Abschluss, zum Beispiel, wird in der Regel nur bei Führungspositionen erwartet und auch dementsprechend entlohnt. Gehaltszahlungen erfolgen monatlich oder 14-tägig. Eine Bezahlung auf Stundenbasis ist eher unüblich.

Arbeitsaufenthalt in Ecuador: Das Visum

Wenn du in Ecuador arbeiten möchtest, ist es ratsam vor deiner Einreise genaue Informationen zum Thema „Visum / Arbeitserlaubnis“ bei der Botschaft von Ecuador einzuholen. Wichtig ist zu wissen welche Art von Visum du für deinen Aufenthalt benötigst und welche weiteren aktuellen Bestimmungen du beachten musst.

Für die Aufnahme einer Tätigkeit in Ecuador, die länger als 90 Tage andauert, müssen dir die ecuadorianischen Behörden vor Einreise eine Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung erteilen. Solche Visa für längerfristige Aufenthalte werden ausschließlich durch die Einwanderungsbehörde (Dirección General de Extranjería) beim ecuadorianischen Innenministerium erteilt.

Wichtig: Wenn du mit einem Touristenvisum nach Ecuador einreist, kannst du dieses nicht vor Ort in ein Arbeitsvisum umschreiben lassen.

Hier weiterlesen:

>> Zurück zu Teil 1: Wirtschaft & Arbeitmark in Ecuador

>> Zurück zu Teil 2: Jobs finden & Working Holidays in Ecuador

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