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Teil 3/3: Bewerben & Arbeitserlaubnis

Das Bewerbungsprozedere ist von Land zu Land unterschiedlich. Welche Standarts für Südafrika gelten haben wir für dich recherchiert. Zudem solltest du dich über die verschiedenen Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse informieren und natürlich ist es entscheidend die Mentalität zu kennen, damit du einen guten Eindruck machst und niemanden versehentlich beleidigst.

Themen dieser Seite:

In Südafrika bewerben

Eine Bewerbungsmappe für ein südafrikanisches Unternehmen ist im Prinzip genauso gestaltet wie für deutsche Firmen. Das Bewerbungsanschreiben - „cover letter“ - sollte nicht länger als eine DIN A4 Seite sein. Zu viel „Eigenwerbung“ ist nicht gefragt. Punkten kann, wer seine Kenntnisse und Fähigkeiten an konkreten Tätigkeiten, wie zum Beispiel einem Ehrenamt oder einem Studentenjob, veranschaulicht.

Wie bei uns achten auch südafrikanische Arbeitgeber darauf, ob der Lebenslauf - „curriculum vitae“ oder „CV“ - lückenlos ist. Deinen Werdegang solltest du klar strukturieren und anti-chronologisch aufbauen.

Wichtig: Anders als zum Beispiel in den USA oder Australien gehört in die Bewerbung für Südafrika unbedingt ein gutes Bewerbungsfoto. Deine Zeugnisse und Diplome sollten für die Bewerbungsmappe grundsätzlich ins Englische übersetzt werden.

Überzeugende Referenzen

Besser als jede Bewerbungsmappe sind in Südafrika überzeugende persönliche Referenzen. Sie erhöhen in der Regel sowohl Anerkennung als auch die Chance des Bewerbers auf die gewünschte Stelle. Empfehlungsschreiben, zum Beispiel, können im Rahmen des Auswahlverfahren den Ausschlag dafür geben, ob der potentielle Arbeitgeber einen Bewerber zum Vorstellungsgespräch einlädt oder nicht.

Referenzen können auch Personen sein, die den Bewerber gut kennen, wie beispielsweise ehemalige Arbeitgeber oder Hochschuldozenten. Diese sollten in jedem Fall gut Englisch sprechen und werden dann meist auch vom Unternehmen kontaktiert, um mehr über den jeweiligen Bewerber zu erfahren. Eine knifflige Hürde auf dem Weg zum Job in Südafrika ist die Anerkennung europäischer Berufsabschlüsse durch die Unternehmen. Dabei ist es egal, ob es sich um Hochschulabschlüsse oder Berufsabschlüsse im Dualen System handelt.

Tipp: Rechtzeitig bei der Südafrikanischen Botschaft Berlin oder bei der Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika erkundigen.

 

Der Auslandsjob-Guide zum durchklicken: 

In 21 Schritten zum perfekten Auslandsjob & Jobstart im Ausland

 

Arbeitserlaubnis & Aufenthaltsgenehmigung

Aufgrund der hohen Arbeitslosenzahlen ist es relativ schwierig Arbeitserlaubnis und Aufenthaltsgenehmigung für Südafrika zu bekommen. Die besten Chancen hat, wer zwischen 18 und 50 Jahre alt ist, einen bereits in Deutschland geschlossen Arbeitsvertrag in der Tasche hat und/oder spezifische berufliche Qualifikationen besitzt. Allerdings nimmt die Republik Südafrika lediglich eine bestimmte Anzahl von Immigranten auf.

Südafrikanische Arbeitserlaubnis - „work permit“

Wenn du eine südafrikanische Arbeitserlaubnis, den „work permit“, beantragst, musst du einen festen oder zumindest vorläufigen Arbeitsvertrag mit einem afrikanischen Arbeitgeber vorlegen. Am besten ist es immer sich bereits von Deutschland aus auf Arbeitssuche zu begeben. Die wenigsten Hindernisse musst du vor Ort in Afrika nehmen, wenn du als Arbeitnehmer von einem deutschen Unternehmen oder einer europäischen Organisation nach Südafrika entsandt wirst.

„Permanent Residence Permit“ (Aufenthaltsgenehmigung)

Wer länger als neun Monate in Südafrika bleiben und arbeiten will, braucht eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis („Permanent Residence Permit“). Diese wird durch die Einwanderungsbehörde vor Ort ausgestellt. Bei der Entscheidung, ob du ein gültiges Visum bekommst spielen zum einen deine Sprachkenntnisse, zum anderen aber auch der „Nutzen“ den du für Land und Leute mitbringst eine Rolle. Gute Aussichten auf ein Visum haben Bewerber, die in der Entwicklungshilfe, der Wirtschaft oder im medizinischen Bereich tätig sind.

Aus dem Arbeitsleben der Südafrikaner

Wer in Südafrika arbeiten will, sollte sich möglichst vorher schon etwas mit den Umgangsformen und Gepflogenheiten am Arbeitsplatz vertraut machen. Dazu gehören zum Beispiel ...

  • … die Pünktlichkeit: Bei Geschäftsterminen nehmen es die Afrikaner meist sehr genau und treffen eher etwas zu früh als zu spät ein. In der Freizeit hingegen hat die Pünktlichkeit in Südafrika keine so große Bedeutung - die Uhren ticken hier deutlich langsamer.
  • … die Begrüßung: Die Begrüßung per Handschlag fällt oft deutlich kräftiger aus als bei uns in Europa. Wer mag, kann auch freundlich nicken, um sein Gegenüber zu begrüßen.  
  • … die Freizeit: Südafrikanische Kollegen laden sich gern untereinander zum „Braaien“ ein. Bei diesen gemeinsamen Grillabenden am Wochenende geht es aber in erster Linie um gutes Essen und Entspannung.

Hier weiterlesen:

>> Zurück zu Teil 1: Wirtschaft & Arbeitsmarkt in Südafrika

>> Zurück zu Teil 2: Jobs finden & Working Holidays in Südafrika

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