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Teil 3/3: Bewerben in Schweden

Eine gute Bewerbung in Schweden sieht ein bisschen anders aus, als eine gute Bewerbung in Deutschland. Worauf genau du achten musst, erfährst du im folgenden Artikel. Damit deine Jobsuche erfolgreich verläuft solltest du deine Bewerbung nach schwedischen Standarts gestalten.

Themen dieser Seite:

Bewerbung beim schwedischen Arbeitgeber

Für gute Chancen auf eine Anstellung beim schwedischen Arbeitgeber sollte deine Bewerbung kurz, aussagekräftig und in relativ informellen Stil gestaltet sein. In der Regel verlangen Unternehmen die Unterlagen in fehlerfreiem Schwedisch.

Die Schweden sind tendenziell lockerer weniger formell als wir Deutschen. Das spiegelt sich auch im Einstellungsverfahren wieder. Viele Unternehmen veröffentlichen ihre Stellenangebote nur auf der eigenen Website. Eine Bewerbung lohnt meist nicht, wenn du die im Anforderungsprofil aufgeführten obligatorischen Qualifikationen nicht mitbringst. Dagegen ist es tendenziell weniger wichtig Anforderungen zu erfüllen, die lediglich als wünschenswert angegeben oder als Plus gewertet werden.

Wie bereits erwähnt, sind Initiativbewerbungen gängige Praxis in Schweden. Gelegentlich müssen Bewerber keine Mappe einreichen: Die potentiellen Arbeitgeber machen sich dann von interessanten Kandidaten per Telefoninterview ein Bild oder laden diese direkt zum Besuch ins Unternehmen ein.

Die individuelle schriftliche Bewerbung besteht - wie bei uns - aus dem persönlichen Bewerbungsanschreiben und einem tabellarischen Lebenslauf. Je eine Seite reicht dabei aus.

Zeugnisse, weitere Unterlagen und ein Foto werden meist erst im Rahmen eines  Vorstellungsgespräch verlangt (oder wenn in der Stellenanzeige ausdrücklich gefordert). Üblich ist die Angabe von Referenzen. Einsenden kannst du deine Unterlagen zumeist per E-Mail.

Tipp: Die Website der schwedischen Arbeitsvermittlungsbehörde gibt unter der Rubrik CV och Ansökan (Bewerbung & Lebenslauf) wertvolle Hinweise und Beispiele.

Dein Lebenslauf für den schwedischen Arbeitsmarkt sollte neben den gängigen Infos auch folgende Punkte enthalten:

  • Nach Möglichkeit Angabe von zwei Referenzen, darunter mindestens ein früherer Arbeitgeber.
  • Weitere Qualifikationen (auch außerhalb deines Ausbildungs- und Berufsweges), die für den Arbeitgeber interessant sein können.
  • Freizeitinteressen / allgemeine persönliche Interessen

Größere Firmen versenden in der Regel eine Bestätigung über den Eingang der Bewerbung. Mit dieser Bestätigung erfahren Bewerber oft gleichzeitig, wann sie mit einer Kontaktaufnahme des Unternehmens rechnen können.

Meldet sich die Firma über eine längere Zeit nicht, ist es durchaus okay telefonisch nachzufassen. Wer erfolgreich ein erstes Jobinterview durchlaufen hat, wird manchmal zu einem zweiten oder auch dritten Gespräch geladen. Je nach Art der zu besetzenden Stelle kann es sein, dass du darüber hinaus diverse Einstellungstests absolvieren musst.

 

Der Auslandsjob-Guide zum durchklicken: 

In 21 Schritten zum perfekten Auslandsjob & Jobstart im Ausland

 

Längerer Aufenthalt: Wohnen & Arbeiten in Schweden

Staatsangehörige eines Landes im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) können jederzeit in einem anderen, frei gewählten EWR-Land arbeiten. Und zwar zu denselben Bedingungen wie die Bürger dieses Staates.

Deutsche Bürger benötigen zur Einreise nach Schweden lediglich einen gültigen Reisepass oder Ausweis. Eine Aufenthaltsgenehmigung ist nicht notwendig. Wer vor Ort einen Job antritt, sollte sich aber als legaler Ausländer in Schweden registrieren lassen.

Hier weiterlesen:

>> Zurück zu Teil 1: Wirtschaft & Arbeitsmarkt in Schweden

>> Zurück zu Teil 2: Jobs finden & Working Holidays in Schweden

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