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Vanuatu für Backpacker

Nördlich von Neukaledonien befindet sich der Inselstaat Vanuatu mitten in der Südsee. Ursprünglich von Briten und Franzosen gemeinsam regiert, sind die 83 Inseln seit 1980 unabhängig. Insgesamt wohnen hier 267.000 Menschen. Dabei ist Vanuatu auch für Rucksacktouristen ein spannendes Ziel. Vanuatu zeichnet sich besonders durch seine Vielfältigkeit an Sprachen und Kulturen aus. Außerdem gibt es hier aktive Vulkane und den Regenwald zu erforschen oder auch Abenteuer beim Tauchen zu erleben. Und Strände gibt es natürlich auch.

Backpacking auf Vanuatu

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Anreise nach Vanuatu

Am besten kommst du mit dem Flugzeug nach Vanuatu. Der einzige internationale Flughafen ist der Bauerfield Airport in der Nähe der Hauptstadt Port Vila auf der Insel Efate. Dieser wird regelmäßig von Brisbane aus angeflogen. Ein Flug One-Way ist dabei für circa 150 Euro zu haben.

Unterwegs in Vanuatu

Das Zentrum des Landes ist Port Vila mit seinen circa 50.000 Einwohnern. Innerhalb der Stadt gibt es ein paar Buslinien. Auf der Suche nach einer Unterkunft in der Hauptstadt solltest du dich in der Devils Point Road oder der Teouma Road umschauen. Zwischen den Inseln von Vanuatu bietet sich aufgrund der großen Entfernungen häufig das Flugzeug als Transportmittel an. Das solltest du schon bei der Planung deines Trips bedenken, denn viele Flüge können ein ganz schönes Loch in dein Reisebudget reißen. Vanuatu ist ein relativ armes Land und das merkst du auch an den Preisen vor Ort. Diese sind dabei in touristischen Anlagen und Hotels merklich höher. Als Backpacker solltest du daher versuchen, die ausgetretenen Touristenpfade zu verlassen. Schau dir zum Beispiel landestypische Unterkünfte an. Dein Backpacking Trip wird dann günstiger sein als auf den Nachbarinseln Neukaledoniens, die zu Frankreich gehören. Allerdings musst du sehr wahrscheinlich ein höheres Budget als in vielen Ländern Südostasiens einplanen.

Den Menschen auf Vanuatu wird nachgesagt, extrem freundlich und auch hilfsbereit zu sein. In den meisten Fällen wirst du dich mit Englisch verständlich machen können. Ansonsten helfen auch ein paar Brocken Französisch weiter.

Die Highlights

Vanuatu ist ein vielfältiges Reiseziel. Auf der Hauptinsel Efate kann man gut tauchen. Einer der Hotspots dafür ist Dive Hat Island im Norden der Insel. Du kannst im Hafen von Port Vila zum Wrack des Schiffs „Star of Russia“ tauchen oder einen Bootsausflug nach Moso Island machen, um Schildkröten zu entdecken. Wenn du lieber an Land bleiben möchtest, kannst du den Mele-Maat Cascades Wasserfall erkunden.

Auch eine große Auswahl an Stränden wirst du hier finden. Am berühmtesten ist der Eton Beach. Ein spannender Ausflugstipp ist Lelepa Island: Hier gibt es neben Stränden auch Höhlen und Korallengärten zu entdecken. Die kleinen Inseln wie Tutuba und Bokissa bieten dir ebenfalls wunderschöne Strände.

Die größte Insel Vanuatus ist Espiritu Santo. Aufgrund der Vergangenheit der Insel als Militärbasis der USA finden sich hier viele Wracks, zu denen du tauchen kannst. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang das Gebiet „Million Dollar Point“. Die Millenium Cave Höhle ist genauso einen Ausflug wert wie die „Blue Holes“: Kleine Süßwasserseen, die ihren Namen aufgrund der blauen Farbe des Wassers erhalten haben.

Aktive Vulkane kannst du auf Tanna erleben, zum Beispiel den Yasur. Dieser ist seit über 800 Jahren ohne Unterbrechung aktiv.

Auf der Insel Pentecost findet man die weltberühmten Lianenspringer vom Volk der Sa, die sich, nur durch eine solche Liane gesichert, von hohen Sprungtürmen stürzen. Das Spektakel findet jedes Jahr zwischen April und Juni statt. Die Lianenspringer gelten als Vorbilder für das moderne Bungee-Jumping. Andere kulturelle Highlights lassen sich auf Malekula und Ambrym erleben. Den Ureinwohnern auf Malekula wird dabei nachgesagt, früher Kannibalen gewesen zu sein.

Vanuatu ist also sowohl für einen Strand- oder Tauchurlaub, als auch für einen Trip in spannende Kulturen bestens geeignet.

Die beste Reisezeit

Vanuatu hat als Land eine sehr große Ausdehnung. Im Norden ist das Wetter tropisch, in den südlichen Landesteilen hingegen eher subtropisch. Die Monate von November bis April sind zum reisen nur bedingt geeignet, da hier Regenzeit herrscht. Damit einher gehen auch viele Moskitos. Von Dezember bis März können Zyklone auf Vanuatu auftreten, die in der Vergangenheit teilweise erhebliche Schäden angerichtet haben. Am besten ist es, wenn du in der Zeit von Mai bis Oktober auf den Inseln vorbeischaust.

Fazit

Auch wenn Vanuatu nicht ganz oben auf der Liste vieler Backpacker steht, gibt es hier doch eine Menge zu erleben. Du kannst am Strand entspannen, zu untergegangenen Schiffwracks tauchen oder zu aktiven Vulkanen wandern. Auch kulturell hat Vanuatu eine Menge zu bieten, zum Beispiel die berühmten Lianenspringer. Preislich ist der Inselstaat günstiger als das etwas weiter südlich gelegene Neukaledonien. Du solltest aber trotzdem ein höheres Budget einplanen als es in den Ländern Südostasiens nötig wäre. Wenn du die typischen Touristenrouten verlässt und als echter Backpacker unterwegs bist, lässt sich nochmal der eine oder andere Euro sparen.

Hier weiterlesen:

>> Alle Südsee-Ziele im Vergleich

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