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Backpacking in Nepal

Nepal ist ein Land für Abenteurer. Acht der zehn höchsten Berge der Welt befinden sich in dem kleinen Land, das gerade halb so groß ist wie Deutschland. Kein Wunder, dass sich Nepal zu einer der weltbesten Destinationen fürs trekken, rafting, klettern und canyoning entwickelt hat. Aber auch Kulturinteressierte kommen nicht zu kurz: In den großen Städten wie Kathmandu und Pokhara gibt es unzählige Tempel und Pagoden zu besichtigen. Außerdem sind die Nepalesen sehr stolz darauf, dass sich die Geburtsstätte Buddhas in ihrem Land befindet. Dich erwartet ein vielseitiges und einzigartiges Land, das nicht nur mit Natur, sondern auch mit der nepalesischen Mentalität überzeugt. Wie heißt es so schön: “Das erste Mal reist man nach Nepal wegen der Berge, das zweite Mal wegen der Menschen”.

Backpacking in Nepal

Themen dieser Seite:

Wo sollte ich meine Reise nach Nepal starten?

Deinen Backpacking Trip nach Nepal startest du am besten in der Hauptstadt Kathmandu. Die größte Stadt des Landes gilt als politisches und kulturelles Zentrum und wirkt auf den ersten Blick laut, chaotisch und staubig. Aber keine Sorge - du gewöhnst dich schnell an die belebten Straßen, das Hupen der Mopeds und die frei herumspazierenden Kühe. Auf den zweiten Blick ist Kathmandu eine wunderbare Stadt, in der es eine Menge zu entdecken gibt und die sich hervorragend als Ausgangspunkt für alle weiteren Destinationen in Nepal eignet. Mitten in der Stadt liegt das beliebte Touristenviertel Thamel. Hier findest du alles, was das Backpacker-Herz begehrt: zahlreiche Hostels, Souvenirshops, Restaurants, Cafés, Bars, Wäscheservices, Reisebüros und vieles mehr. Da sich Thamel im Zentrum befindet, kannst du von hier aus Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel den Königsplatz Durbar Square, das Wahrzeichen der Stadt Bodnath Stupa oder den Tempel der Affen Swayambhunath zu Fuß erreichen.

Bedenke, dass Kathmandu von dem Erdbeben im April 2015 stark beschädigt wurde. In vielen Teilen der Stadt sind die Rückstände des Bebens immer noch erkennbar, auch viele historische Gebäude wurden zum Einstürzen gebracht. Obwohl in den letzten Jahren einige der Gebäude aufwendig restauriert wurden, dauern die Aufbauarbeiten noch mindestens zehn Jahre an, bis Kathmandu wieder vollständig errichtet ist.

Welche Backpacking-Highlights hat Nepal zu bieten?

Wandern bzw. Trekking in Nepal

Das absolutes Highlight in Nepal ist der Himalaya und die meisten Backpacker besuchen das Land, um trekken zu gehen. Die riesigen Gebirgsketten sind an klaren Tagen von Kathmandu aus zu sehen und bringen selbst Wandermuffel dazu, ihre Reiseroute noch einmal zu überdenken und doch ein paar Tage in den Bergen einzuplanen. Es gibt so viele Trekkingrouten, dass du dir deine Strecke je nach Budget, Fitnesslevel und Zeitfenster auswählen kannst. Die beliebtesten und am stärksten frequentierten Treks, wie zum Beispiel der Everest Base Camp Trek oder der Annapurna Circuit Trek, besitzen eine gute Infrastruktur und sind für eine Person mit durchschnittlicher Fitness zu bewältigen. Zwischendurch kann es sehr anstrengend werden, vor allem, wenn die Luft mit zunehmenden Höhenmetern dünner und dünner wird. Die eindrucksvollen Panoramen, die freundlichen Nepalesen und das Gemeinschaftsgefühl unter den Wanderern lassen die Mühen aber schnell vergessen. Kurzum: Eine Wanderung, auch wenn nur für wenige Tage, solltest du in Nepal auf jeden Fall mit einplanen!

Trekking in Nepal | Backpacking in Nepal

Bist du noch nie gewandert oder fühlst dich bei der ganzen Sache ein wenig unsicher, kannst du für für circa 20 Dollar pro Tag einen Guide engagieren, der dir nicht nur den Weg zeigt und dich über Land und Leute informiert, sondern sich auch um Unterkünfte und Mahlzeiten kümmert. Um einen passenden Guide zu finden ist es ratsam, sich vorab in verschiedenen Foren wie tripadvisor.com oder lonelyplanet.com über empfehlenswerte Agenturen und Guides zu informieren. Wenn du dann vor Ort bist, kannst du in einer empfohlenen Agentur deinen Guide buchen und alle weiteren Details besprechen. Achte darauf, dass der Guide gutes Englisch spricht und ihr euch gut versteht, nicht nur sprachlich, sondern auch charakterlich. Ihr werdet viel Zeit miteinander verbringen - ein guter Guide kann deinen Trek ebenso bereichern, wie ein schlechter ihn vermasseln kann. Wenn du alles vor deiner Reise geklärt haben möchtest, kannst du dir einen Guide auf Webseiten wie zum Beispiel trekkingpartners.com buchen. Das hat aber einige Nachteile: Du kannst deinen Guide vorher nicht kennenlernen, die Preise sind deutlich höher und du bist zeitlich gebunden.

Auch wenn du dich vorab nicht informiert hast oder spontan trekken gehen möchtest, brauchst du dir keine Sorgen machen. In Kathmandu und Pokhara gibt es unzählige Agenturen, die sich darauf spezialisiert haben, dir deinen Trek so unvergesslich wie möglich zu machen. Auch viele Hostels bieten Treks an. Du hast eine große Auswahl und kannst mehrere Agenturen und Guides kennen lernen, bevor du dich verbindlich festlegst.

Ganz wichtig: Bevor du drauf loswanderst, musst du dir für 20 Dollar eine TIMS-Card (Trekkers’ Information Management System-Karte) besorgen, damit deine Daten registriert und im Notfall nötige Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden können.

Weitere Must-Do's

Nepal eignet sich nicht nur zum Wandern, sondern ist auch eins der weltbesten Ziele fürs Rafting und Kajak fahren. Auch hier gibt es so viele verschiedene Varianten, dass du den Rafting- oder Kajak-Trip an deine Bedürfnisse anpassen kannst. Pro Tag kostest ein Trip ca. 60 bis 120 Dollar, je nachdem wie komfortabel dein Abenteuer werden soll. Du entscheidest, ob du einen oder doch zwölf Tage auf einem ruhigen oder reißenden Fluss verbringen möchtest. Auch hier gilt: Agenturen, die organisierte Trips anbieten, gibt es in in Kathmandu und Pokhara wie Sand am Meer. Du kannst vor Ort buchen oder vorab im Internet. Besonders empfehlenswerte Agenturen sind Adrenaline Rush und Drift Nepal.



TIMS-Card für Nepal


Für deine eigene Sicherheit musst du dir für die Wandergebiete in Nepal eine TIMS-Card (Trekkers’ Information Management System-Karte) ausstellen lassen. Dadurch wird sichergestellt, dass du im Himalaya nicht verloren gehst und dir im Notfall geholfen werden kann. Die Card kannst du nur vor Ort beantragen. Für den Everest Basecamp Trek erhältst du sie im Nepal Tourism Board in Kathmandu, für die Annapurna Region erhältst du sie in Kathmandu und Pokhara. Du benötigst einen gültigen Reisepass, zwei Lichtbilder und zehn Dollar für die Ausstellung. In die TIMS-Card trägst du deinen Namen, deine geplante Route, Anfangs- und Enddatum des Treks, deine Versicherungsnummer und deinen Notfallkontakt ein. Die Erstellung der Karte dauert in der Regel nicht lange, sodass du sie am selben Tag mitnehmen kannst.


Welche Reiseroute eignet sich für Nepal?

Nepal hat eine Menge zu bieten. Möchtest du viel von dem Land sehen und planst eine Wanderung mit ein, solltest du dir mindestens einen Monat Zeit nehmen. Angekommen in Kathmandu, plane erst einige Tage ein, um dich an das Klima zu gewöhnen und die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu sehen. Eine Stunde entfernt liegt Bhaktapur, eine der drei Königsstädte des Kathmandutals. Viele Touristen besuchen die Stadt, um sich die beeindruckenden Tempelanlagen und die fluorierende Musik-  und Kunstszene anzuschauen. Wer vor allem an der Kultur des Landes interessiert ist, sollte sich die Bhaktapur nicht entgehen lassen.

Danach geht es ab in die Berge: Als Ausgangspunkt vieler Treks wählen die meisten Backpacker das beliebte Backpacker-Mekka Pokhara, in dem es sich in kleinen Cafés mit Aussicht auf den Phewa-See wunderbar aushalten lässt.

Traust du dir eine lange und anstrengende Wanderung noch nicht zu, ist der Poon Hill Trek ideal: In fünf Tagen wanderst du durch kleine nepalesische Bergdörfer und dichte Wälder, umgeben von den eisigen Gipfeln des Himalaya.

Nach den eisigen Höhen kannst du dich im Süden Nepals bei tropischen Temperaturen auf Safari begeben. Im Chitwan-Nationalpark gibt es Elefanten, Tiger, Rhinozerosse und Leoparden, die du mit viel Glück und einem erfahrenen Ranger beobachten kannst. Die „Jungle Walks“ kosten pro Person für einen halben Tag um die 30 Dollar (inklusive Parkgebühren) und starten meistens mit einer kurzen Kanu-Tour auf dem Rapti-Fluss, der den Dschungel durchzieht und in dem jeden Nachmittag Elefanten von Touristen gebadet werden können. Organisierte Safaris, ob zu Fuß, mit dem Kanu oder dem Jeep, werden im ganzen Ort angeboten und können auch in vielen Hostels gebucht werden. Beliebte Agenturen sind United Jungle Guide Service oder Nepal Dynamic Eco Tours.

Nur einige Stunden von Chitwan entfernt liegt Lumbini, der Geburtsort Buddhas. Das Pilgerzentrum wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe eingestuft und besteht aus vielen Pagoden und Tempeln. Von Chitwan kannst du anschließend zurück nach Kathmandu fahren und dein restliches Budget (Nepal ist günstiger als du denkst) in Thamel auf den Kopf hauen.

Unsere Work & Travel-Programmempfehlungen für Nepal

Elefantendung-Papierfabrik Nepal - Infos Elefantendung-Fabrik Nepal

Sammle Praxiserfahrung im ökologischen Bereich und arbeite mit Elefanten.

Praktikum im Handwerk in Nepal - Infos Praktikum im Handwerk in Nepal

Erlerne handwerkliches Grundwissen im wunderschönen Nepal.

Tierschutz-Praktikum Nepal - Infos Tierschutz-Praktikum in Nepal

Absolviere ein Praktikum in einer Non-Profit-Organisation im Bereich Tierschutz.

Du hast nicht so viel Zeit? Hier einige Kurztrip-Ideen:

Stehen dir nur zwei bis drei Wochen zur Verfügung, reicht die Zeit trotzdem, um die Highlights es Landes kennenzulernen:

1. Sightseeing, essen und shoppen in Kathmandu

2. Entspannen und Boot fahren in Pokhara

3. Trekken im Annapurna Gebiet

4. Auf Safari gehen im Chitwan Nationalpark

Du hast mehr als einen Monat Zeit?

Dann bietet es sich an, im Anschluß in Nepals Nachbarländer zu reisen: Indien und das autonome chinesische Gebiet Tibet eignen sich hervorragend zum Backpacken und sind schnell erreicht. Du hast Lust, noch ein wenig weiter zu wandern und auf 4.500 Höhenmeter aufzusteigen? Dann kannst du von Kathmandu weiter nach Tibet reisen. Du möchtest dich nach den kalten Temperaturen am Strand  erholen, aus Kokosnüssen trinken und Goa hören? Indien ist in wenigen Stunden mit dem Bus zu erreichen. Und wenn du schon in Indien bist, liegt Sri Lanka auf dem Weg und wartet mit dichten Regenwäldern und unberührten Stränden auf dich.

Wie bewege ich mich in Nepal fort?

Von A nach B kommst du in Nepal am günstigsten mit dem Bus. Obwohl das Land nicht sehr groß ist, solltest du großzügig planen. Die Straßen sind eng, überfüllt und schlecht ausgebaut, sodass eine Strecke von 400 Kilometern schon mal acht Stunden dauern kann. Die Nepalesen sind ein sehr gelassenes Völkchen und häufig dauert es ein wenig länger, als du es gewohnt bist. Trotzdem solltest du versuchen, dich im Falle von Verzögerungen nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und dich anzupassen. Hast du nur wenig Zeit, befinden sich in allen größeren Städten Flughäfen. Inlandsflüge sind aber deutlich teurer und häufig vom Wetter abhängig. Außerdem lernt man auf einer Busreise viel mehr vom Land und von den Leuten kennen!

Wann sollte ich nach Nepal reisen?

Die besten Reisemonate für Nepal sind Oktober und November. Klare Himmel und gemäßigte Temperaturen bieten beste Voraussetzungen für eine Wanderung durch die Berge. Der Nachteil: Viele Backpacker sind in der Trockenzeit unterwegs, sodass die Unterkünfte teurer und schneller ausgebucht sind. Es ist empfehlenswert, sich im Vorhinein um Übernachtungsmöglichkeiten zu kümmern. Gute Reisemonate sind außerdem März und April. An manchen Tagen ist der Himmel zwar bedeckt, doch die angenehmen Temperaturen und der blühende Rhododendron entschädigen dafür, außerdem sind nur wenige Touristen unterwegs. Auch im Dezember und Januar kannst du Nepal bereisen, allerdings wird es nachts in den Bergen bitterkalt und nur wenige Unterkünfte besitzen eine Heizung. Die restlichen Monate des Jahres sind zum Reisen ungeeignet. Im Mai und April ist es schwül und heiß und im Juni beginnt die Regenzeit. Viele Pfade und Trekkingrouten sind dann durch den Schlamm nicht mehr passierbar, es regnet viel und der Himmel ist bedeckt.

Welche Unterkunft macht beim Backpacking in Nepal Sinn?

Am günstigsten schläfst du in den Schlafsälen der Backpacker Hostels, die es in den größeren Städten wie Kathmandu und Pokhara gibt. Viele Hostels besitzen eine Dachterrasse mit eigenem Restaurant, in dem man schnell mit anderen Reisenden ins Gespräch kommt. In den Bergen schläfst du dann in den Lodges. Auch hier lernst du eine Menge Leute kennen, denn die meisten Unterkünfte besitzen einen großen Gemeinschaftsraum, in dem zusammen gegessen, Tee getrunken und Karten gespielt wird, bis um neun Uhr die meisten Wanderer todmüde ins Bett fallen.

Was sind die wichtigsten Voraussetzungen zum Backpacken in Nepal?

Nachdem du deinen Flug gebucht hast und einen gültigen Reisepass besitzt, kannst du dich schon in der Botschaft von Nepal in Berlin um dein Visum kümmern. Dieses kostet dich für 15 Tage ca. 30 Dollar, für einen Monat zahlst du ca. 40 Dollar. Das Visum ist aber auch bei deiner Ankunft in Nepal am Flughafen erhältlich, es dauert nur etwas länger und du musst ein Passfoto dabei haben (Da du für die TIMS-Card ebenfalls ein Passfoto brauchst, empfiehlt es sich, mehrere mitzunehmen). Vor der Reise solltest du mit deinem Arzt besprechen, ob deine Impfungen noch aktuell sind. Gegen Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A und B, Tollwut und Kinderlähmung solltest du geschützt sein.

Was muss ich für meine Reise nach Nepal einpacken?

  • Bloß nicht vergessen: Reisepass!
  • Kurze Hosen und T-Shirts für die wärmeren Temperaturen tagsüber. Abends kann es etwas frisch werden, deswegen solltest du auch einige lange Hosen und Pullover einpacken
  • Eine kleine Reiseapotheke, in der du Medikamente gegen Durchfall und Magenprobleme, Schmerztabletten, Elektrolyte, Nasenspray und Lutschtabletten bereitliegen hast
  • Sonnencreme und Sonnenbrille
  • Bücher, Ipod, Handy, um die langen Busfahrten etwas kürzer scheinen zu lassen
  • einen Reiseführer

Möchtest du wandern gehen, solltest du außerdem einpacken:

  • einen robusten Rucksack mit Rucksackcover
  • Wanderschuhe
  • Fleece- und Regenjacke
  • Schlafsack
  • Kopfbedeckung
  • Kopflampe

TIPP: Um dir das Packen so einfach wie möglich zu machen, haben wir dir beim führenden Outdoor-Anbieter OUTDOORER eine spezielle "Backpacking-Liste" zusammengestellt. Aus dieser kannst du ganz einfach auswählen, was dir noch fehlt und was mit in deinen Backpack gehört. Mit dem OUTDOORER haben wir auch unseren, speziell für Work and Travel und Backpacking geeigneten "Work and Traveller-Rucksack" konzipiert und können mit bestem Gewissen diesen Hersteller seit nunmehr schon vielen Jahren empfehlen!

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Bedenke: Je höher du wanderst, desto kälter wird es. Ab 4.00 Höhenmetern solltest du eine Daunenjacke, einen Winterschlafsack, warme Socken, eine Mütze und Handschuhe dabeihaben. Und keine Sorge, falls du etwas vergisst: In Kathmandu kannst du dir alles kaufen, was du für deinen Trek brauchst. Die Märkte in Thamel sind darauf ausgelegt, dich bestens für den Himalaya auszustatten.

Wie ist das Essen in Nepal?

Die nepalesische Küche ist sehr vegetarierfreundlich. Das Nationalgericht Nepals heißt Dal Bhat, ein Reisgericht, das mit Linsen serviert wird. Je nach Region werden unterschiedliche Gewürze und Beilagen für die Zubereitung verwendet, sodass es überall unterschiedlich schmeckt: Im Osten etwas milder, im Westen etwas indischer. Ein Großteil der Küche besteht aus leicht abgewandelten Gerichten anderer asiatischen Länder. Die unter den Backpackern sehr beliebten Momos, kleine Teigtaschen gefüllt mit Gemüse oder Fleisch, kommen aus Tibet und werden vor allem im Himalayagebiet gegessen. In den größeren Städten ist die Küche mittlerweile sehr international und reicht von vietnamesischem, japanischem und chinesischem Essen bis zu Pizza, Burgern und Pasta.

Was kostet Backpacking in Nepal?

Das kommt natürlich darauf an, wie viel Budget du für deine Reise eingeplant hast. Für den Flug wirst du wahrscheinlich genau so viel ausgeben wie für deinen Aufenthalt: Je nach Saison und Flexibilität kostet ein Hin-und Rückflug zwischen 600 und 900 Euro. Generell ist das Reisen in Nepal für Backpacker aber ausgesprochen günstig. Eine Nacht im Schlafsaal eines Backpacker Hostels bekommst du schon für drei Euro, für ein Privatzimmer musst du mit zehn Euro rechnen. Während eines Treks schläfst du in sogenannten Lodges, ausgebaute Berghütten, in denen du ein Bett für zwei Euro erhältst, wenn du mit dem nötigsten (Bett und kalte Dusche) auskommst. Für eine einfache Mahlzeit zahlst du in Nepal um die zwei Euro. Auch das Herumreisen ist sehr kostengünstig: Eine achtstündige Fahrt mit dem Bus kostet gerade mal vier Euro. Wie du siehst, kannst du in Nepal schon mit 20 Euro am Tag auskommen. Wenn du aber alle Abenteuer mitnehmen möchtest, wie zum Beispiel trekken, Bungee Jumpen und klettern, solltest du pro Tag um die 40 Euro einplanen.

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Kann ich in Nepal auch alleine reisen?

Nepal gilt als sicheres Land, in dem Backpacker alleine reisen können. Das gilt auch für Frauen, auch wenn sie ein wenig vorsichtiger sein sollten. Wie in vielen asiatischen Ländern ist das Image der westlichen Frau durch Filme und Musik stark beeinflusst worden, sodass freizügige Kleidung  für nepalesische Männer als Einladung gelten kann. Kleide dich angemessen, um nicht in unangenehme Situationen zu gelangen. Generell gilt für Männer und Frauen die Regel, niemals alleine in den Bergen wandern zu gehen. Ein Guide muss nicht zwingend dabei sein, aber eine weitere Person auf jeden Fall.

Was muss ich beachten? Gibt es Besonderheiten?

Die meisten Nepalesen sind entweder hinduistisch oder buddhistisch. Deswegen solltest du dich vor allem in den Tempeln und Pagoden an die Kleiderordnung halten. Knie und Schultern sollten bedeckt sein und auch die Schuhe musst du vor dem Betreten ausziehen. Achte auch außerhalb der Tempelanlagen darauf, dich nicht allzu freizügig zu kleiden und den Einwohnern mit Respekt, Toleranz und Offenheit zu begegnen - so wie du es dir von einem Touristen in Deutschland auch wünschen würdest.

In Nepal gilt es als unhöflich, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Außerdem solltest du es vermeiden, den Kopf eines Nepalesen zu berühren, da dieser in buddhistischen Kulturen heilig ist.

Freiwilligenarbeit & Reisen durch kombinieren

Du möchtest während deiner Reise nicht nur Nepal als Touristenland kennenlernen sondern  beabsichtigst auch einen Freiwilligeneinsatz? Mit sogenannten Freiwilligenarbeit-Rundreisen hast du die Chance Volunteering im Ausland mit einer Reise zu kombinieren. Häufig findet ein Einsatz während des Trips oder direkt im Anschluß der Reise statt.

Hier findest du einige Reise-Angebote für Nepal:

>> Volunteer-Rundreisen in Nepal

>> Freiwilligenarbeit-Projekte in Nepal

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