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Auto fahren in den USA

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten möchten viele Reisende im eigenen Fahrzeug erleben. Keine Frage: Mit dem eigenen Auto oder auch Campervan erlebst du die unglaublichen Weiten dieses besonderen Landes am intensivsten und kannst auch abgelegene Gebiete erkunden. Auch die berühmten Nationalparks lassen sich im eigenen Wagen einfach am flexibelsten und unabhängigsten bereisen. Doch kann man als junger Work & Traveller einfach ein Auto in den USA mieten? Was muss man beim Autofahren beachten und welche besonderen Verkehrsregeln gibt es in den USA? Braucht man einen internationalen Führerschein?

Auto fahren in den USA: Was du über die Verkehrsregeln etc. wissen musst

 

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Verkehrsregeln in den USA

Obwohl in den USA wie bei uns Rechtverkehr herrscht, gibt es einige Regelungen, die sich stark von den hiesigen Gepflogenheiten unterscheiden. Über diese sollte man sich vorab informieren, denn auch in den USA gilt bei Polizeikontrollen: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Das sind die wichtigsten Regeln, die in den USA anders sind:

Links und rechts überholen

In den USA darf man generell links und rechts überholen. Es sei denn, es gibt ein Schild mit der Aufschrift: „Keep right, except to pass“. Dann gilt wie bei uns: rechts fahren und links überholen. Ein generelles Überholverbot wird mit einem „Do not pass“-Schild angekündigt. Die US Highways sind oft sechs- bis achtspurig, vor allem in der Nähe größerer Städte. Dort fährt man am besten mittig. Die Ausfahrten gehen in der Regel nach rechts ab.

Rechts abbiegen erlaubt

An roten Ampeln kann man in den USA prinzipiell rechts abbiegen, es sei denn es gibt ein Verbotsschild mit der Aufschrift „no right turn on red“. An den Kreuzungen hängen die Ampeln oft erst auf der gegenüberliegenden Seite.

Schulbusse

Sobald du in den USA einen blinkenden Schulbus erblickst, betätigst du besser sofort die Bremse. Mit roten Warnblinkern zeigen die gelben Schulbusse an, dass gerade Kinder ein- und aussteigen. Dann darf man auf keinen Fall überholen und auch auf der Gegenfahrbahn nicht an dem Bus vorbeifahren. Bei Vorstoß gegen diese Regel drohen hohe Strafen, ebenso bei Tempoüberschreitungen vor Schulen.

Stoppschilder

An vielen Kreuzungen in den USA gibt es sogenannte 4 Way- bzw. All Way-Stoppschilder. An solchen Kreuzungen hat das Fahrzeug Vorfahrt, das zuerst gehalten hat. Danach fahren die anderen Autos in der Reihenfolge, in der sie an die Kreuzung gekommen sind. Wenn die Reihenfolge nicht klar ist, regelt man das mit Handzeichen. Prinzipiell gilt in den USA zwar auch rechts vor links, aber an den meisten ampellosen Kreuzungen gibt es diese Vier-Stopp-Schilder, wo es heißt: Wer zuerst kommt, fährt zuerst.

Freie Fahrt für Fahrgemeinschaften

Eine weitere Besonderheit in den USA sind sogenannte „High Occupancy Vehicle Lanes“, auch „Car Pool Lanes“ genannt, die es vor allem in den größeren Städten gibt. Diese dürfen ausschließlich von Fahrzeugen mit mehreren Insassen genutzt werden, was Fahrgemeinschaften fördern soll. Wer gegen die Regel verstößt, muss mit Bußgeldern rechnen. Meist gelten zwei Personen bereits als Fahrgemeinschaft. Es gibt Schilder, die eine genaue Angabe machen.  

Tempolimits

Auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es auf allen Straßen Tempolimits. Leider können die in den einzelnen Bundesstaaten ganz unterschiedlich sein. Die Limits sind jedoch immer ausgeschildert. Auf den Interstate Highways, die man in etwa mit unserer Autobahn vergleichen kann, gibt es Geschwindigkeitsbegrenzungen zwischen 89 und 129 km/h. Das entspricht 55 bis 80 mph (miles per hour). Auf den Federal Highways, vergleichbar mit unseren Landstraßen, gelten Limits zwischen 55 und 65 mph, also etwa 89 bis 105 km/h. Geschwindigkeiten werden häufig und streng kontrolliert, in ländlichen Gebieten gern auch aus der Luft. Zu langsames Fahren ist übrigens auch verboten und kann mit einem Bußgeld bestraft werden.

Parken in größeren Städten

Park- und Halteverbote werden in den USA durch Bordsteinmarkierungen in verschiedenen Farben angezeigt. An Bordsteinen ohne Markierungen kannst du prinzipiell parken, allerdings solltest du auf einen Minimalabstand von drei Metern zu Wasserzapfsäulen, Bushaltestellen und abgesenkten Bordsteinen achten. Ansonsten gilt:

  • Rot: Komplettes Halteverbot
  • Gelb oder schwarz: Laden und Entladen des Fahrzeugs bis max. 20 Minuten
  • Grün: Kurzes Parken erlaubt (meist nur 10 Minuten während der Geschäftszeiten, auf weitere Schilder achten)
  • Weiß: Nur Ein- und Aussteigen, max. fünf Minuten während der Geschäftszeiten
  • Blau: Parkplatz für Menschen mit Behinderung

Internationaler Führerschein: Pflicht?

Wie in vielen anderen Ländern gilt auch in den USA: Ein internationaler Führerschein ist nicht zwingend vorgeschrieben, es ist aber sehr viel besser, einen dabei zu haben. Offiziell ist der EU-Führerschein im Scheckkartenformat in den USA zwar anerkannt und man darf damit bis zu einem Jahr in den USA mit einem Mietwagen fahren, jedoch kommt es in der Praxis trotzdem immer wieder zu Komplikationen und Verzögerungen bei ausländischen Führerscheinen. Das liegt vor allem daran, dass auf dem deutschen Führerschein nicht alle Informationen auch auf Englisch vermerkt sind. Ein internationaler Führerschein oder eine beglaubigte Übersetzung des deutschen Führerscheins schafft da Abhilfe. Zudem gibt es unterschiedliche Regelungen in den verschiedenen Bundesstaaten, sodass manche Bundesstaaten einen internationalen Führerschein voraussetzen. Da der internationale Führerschein weder teuer noch schwer zu bekommen ist, sollten USA Reisende nicht auf das wichtige Dokument verzichten. Den internationalen Führerschein bekommt man beim Bürgeramt oder der Kfz-Zulassungsstelle am jeweiligen Wohnhort gegen Vorlage des deutschen Führerscheins und des Personalausweises. Außerdem braucht man ein biometrisches Passbild sowie 15 Euro Bearbeitungsgebühr. Dann kann man den internationalen Führerschein direkt mitnehmen.

WICHTIG: Der internationale Führerschein ist nur in Verbindung mit deinem deutschen Führerschein gültig! Den darfst du also auf keinen Fall zuhause vergessen.  

Auto mieten

Viele Autovermietungen in den USA verlangen ein Mindestalter von 21 Jahren, manchmal auch mehr. Andere legen Wert auf mindestens ein Jahr Fahrpraxis, sodass der Führerschein schon mindestens ein Jahr alt sein muss, wenn man ein Auto in den USA mieten möchte. Work & Traveller unter 21 Jahren sollten sich daher vorab erkundigen, wo sie ein Auto mieten können und das evtl. schon vor der Reise online erledigen. Außerdem sollte man auf jeden Fall den internationalen Führerschein im Gepäck haben, wenn man in den USA ein Auto mieten und unnötige Schwierigkeiten vermeiden möchte. Weiterhin sollte man darauf achten, dass eine Vollkaskoversicherung sowie Haftpflichtversicherung im Mietpreis enthalten ist und falls nicht, diese zusätzlich abschließen. Im Mietvertrag sollte man alle Personen eintragen, die im Mietwagen am Steuer sitzen werden. Meist müssen junge Fahrer unter 25 auch mehr zahlen.

Benzinpreise & Tankstellen

Wer beim Anblick der Benzinpreise in den USA in leichte Panik verfällt, kann beruhigt werden. Die Preise werden dort immer in Gallonen angegeben. Das entspricht 3,785 Litern. Meist gibt es drei verschiedene Benzinarten an amerikanischen Tankstellen: regular, plus und premium. Das entspricht in derselben Reihenfolge unserem Normal, Super und Super plus. Diesel ist in den USA eher selten. Welches Benzin man tanken muss, sollte man beim Autovermieter oder den Fahrzeugpapieren in Erfahrung bringen. Meist ist regular für Mietwagen ausreichend. Bevor du an amerikanischen Tankstellen deinen Tank füllen kannst, musst du oft erst deine Kreditkarte an der Kasse oder an einem Automaten registrieren. Benzin ist in den USA deutlich günstiger als bei uns und kostet umgerechnet etwa 60 Cent. Allerdings sind die Distanzen auch sehr viel größer, sodass du trotzdem eine relativ hohe Summe für Benzin einplanen musst.

Gebührenpflichtige Straßen & Brücken

Für einige Streckenabschnitte, Brücken und Tunnel muss man in den USA Mautgebühren zahlen. Zum Glück ist das aber nicht ganz so teuer wie in einigen europäischen Ländern. Brücken kosten meist zwischen zwei und vier Dollar, Highways kann man schon ab einem Dollar nutzen. Für die Bezahlung ist es sinnvoll immer ein paar Quarter, also 25 Cent-Münzen, in der Tasche zu haben. Viele Bundesstaaten haben mittlerweile aber auch spezielle Pass- und Kartensysteme, mit denen man bargeldlos bezahlen kann. Die meisten Straßen in den USA kann man jedoch kostenlos nutzen, schließlich ist den Amis auch im Straßenverkehr ihre Freiheit sehr wichtig. Mautstraßen werden rechtzeitig angekündigt und können meist auch umfahren werden.

Fazit

Autofahren in den USA unterscheidet sich zwar nicht grundsätzlich von den hiesigen Bedingungen, jedoch gibt es einige Regeln, die man kennen sollte. Sonst gehst du ein erhöhtes Unfallrisiko ein und musst auch bei unbewussten Verstößen mit hohen Strafen rechnen. Allgemeine Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen gibt es in den USA sehr oft und die Bußgelder sind vergleichsweise hoch. Nach einer kurzen Umgewöhnungsphase ist das Autofahren in den USA aber recht entspannt, vor allem außerhalb der Städte. Auf vielen Highways im ländlichen Raum gibt es nur wenig Verkehr, die Leute rasen nicht übertrieben und der Sprit ist vergleichsweise günstig.

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