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Teil 2 | Wo kann man ein Auslandspraktikum in der Psychologie machen?

Ein Auslandspraktikum ist eine tolle Möglichkeit, um berufliches Lernen mit einem Auslandsabenteuer zu verbinden. Denn dabei vertiefst du nicht nur deine beruflichen Kompetenzen, sondern nebenbei auch deine Sprachkenntnis und wichtige Fähigkeiten wie Flexibilität, Offenheit und Selbstständigkeit. Schließlich hast du es geschafft, dich in einem fremden Land zurecht zu finden und zu leben. Wo du ein Auslandspraktikum in der Psychologie machen kannst, und weshalb du deine Länderauswahl lieber von Kontakten als von persönlichen Favoriten leiten lässt, findest du hier.

Themen dieser Seite:

Welche Länder sind möglich?

Grundsätzlich kannst du dein Psychologie-Praktikum in jedem Land machen, solange du einen geeigneten Praktikumsplatz findest. Dabei solltest du die Visa-Bestimmungen der einzelnen Länder beachten, die für dich mit unterschiedlich hohen Kosten verbunden sind. Einige Länder erheben zusätzlich eine Praktikums-Gebühr, die an die Institution gezahlt werden soll und somit ein weiterer finanzieller Kostenpunkt wäre. Diese Kosten würdest du natürlich mit einem Praktikum innerhalb der EU umgehen, da hier keine Visa erforderlich sind. Auch wenn grundsätzlich in allen Ländern ein Auslandspraktikum möglich ist, ist es nicht ganz einfach, überall eine Stelle zu bekommen. Mit viel Durchsetzungs- und Durchhaltevermögen ist es vermutlich möglich, im Wunschland ein Auslandspraktikum zu bekommen, doch das kann langwierig und kompliziert sein. Daher sollte jeder bestehende Kontakt in ein anderes Land genutzt werden, um die eigenen Chancen auf ein Praktikum zu erhöhen. Möchtest du auf die Hilfe eines Programms zurückgreifen, ist die Länderauswahl natürlich zwangsläufig eingeschränkt, da nicht in jedem Land Programme angeboten werden können. Angebote gibt es beispielsweise für Ecuador, Peru, Chile, Südafrika, Australien und Indien.

Auslandspraktikum selbst organisieren?

Wenn du ein Auslandspraktikum in der Psychologie machen möchtest, stellt sich vor allem die Frage, ob du dieses selbst organisieren möchtest oder dich von einer Agentur unterstützen lässt.

Möchtest du dein Praktikum selbst organisieren, wäre dies auf jeden Fall mit einer gründlichen Recherche im Internet und vermutlich einigen Bewerbungen verbunden. Dieser Prozess kann aufwendig und vor allem langwierig sein. Du solltest dich somit schon frühzeitig mit der Praktikumssuche auseinandersetzen. Vor allem wenn keine persönlichen Kontakte bestehen kann es schwierig sein, eine geeignete Stelle zu finden. Daher sollten alle bestehenden Kontakte ins Ausland genutzt werden, um die Chancen auf einen Praktikumsplatz zu steigern. Wenn deine Kontakte keine geeignete Stelle kennen, oder keine geeigneten Kontakte vorhanden sind wäre auch ein Gespräch mit deinen Dozenten ein guter erster Schritt. Vielleicht haben diese Kontakte ins Ausland, die du anschreiben darfst. Viele Universitäten haben zudem Partneruniversitäten und eine Praktikumsdatenbank mit Erfahrungsberichten, bei denen du dich darüber informieren kannst, bei welchen Institutionen schon einmal ein Praktikum möglich war. Dadurch wird die Länderauswahl natürlich mehr oder weniger vorgeschrieben, doch angesichts der Beliebtheit von Praktika im psychologischen Bereich sollte man sich lieber nach bestehenden Kontakten richten, anstatt nach eigener Präferenzen.

Ausführliche Informationen zum Thema Praktikumssuche bietet die Broschüre „Wege ins Auslandspraktikum“ vom DAAD.

Wenn du dein Praktikum organisieren lassen möchtest, erleichtert das deine Vorbereitungen natürlich enorm. Dein eigener Planungsaufwand ist geringer und du hast die Sicherheit, dass alles seine Richtigkeit haben wird. Doch dann ist deine Länderauswahl vermutlich sehr eingeschränkt und du musst eventuell auf dein Wunschland verzichten. Denn die vorhandenen Programme können natürlich nicht jedes Land abdecken. Außerdem solltest du dir bewusst sein, dass diese unterschiedlich hohe Gebühren verlangen, was mitunter recht teuer werden kann. Interessierst du dich für die Bereiche ABO- oder Wirtschaftspsychologie, ist vielleicht AIESEC eine Möglichkeit für dich, da hier eine gebührenfreie Vermittlung von Praktikumsplätzen möglich ist.

Alternative: Freiwilligenarbeit

Wenn du dich für ein Projekt in der Freiwilligenarbeit interessierst, entweder um es dir als Praktikum anrechnen zu lassen oder weil du noch keine Vorkenntnisse mitbringst, ist die Länderauswahl ebenfalls eingeschränkt. Da die Projekte im psychologischen Bereich begrenzt sind, sind die Länder nicht allzu vielfältig. Dies muss kein Nachteil sein, denn so kannst du dich völlig auf den Inhalt des Projekts konzentrieren und dieses danach auswählen. Außerdem ist es durchaus möglich, dass so eine unerwartete Liebe zu einem Land entsteht, für das du dich sonst nicht interessiert hättest. Daher sollte man sich bei der Länderauswahl von bestehenden Kontakten oder Projekten leiten lassen. Bereuen wirst du dein Auslandspraktikum oder deine Freiwilligenarbeit sicherlich in keinem Land dieser Welt!

>> Freiwilligenprojekte im Bereich Gesundheit & Betreuung

Hier weiterlesen:

Teil 3 | Was muss ich beim Auslandspraktikum in der Psychologie beachten? Alles zu Anerkennung, Bezahlung, Förderung & Co


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