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Teil 2 | Wo kann man ein Auslandspraktikum im Bereich Pädagogik machen? Was muss man dabei beachten?

Ein Auslandspraktikum im Bereich Pädagogik hält viele spannende Möglichkeiten bereit. Egal für welchen Bereich man sich interessiert - es gibt sicherlich das passende Praktikum! Wer sich für ein Auslandspraktikum entscheidet hat aber nicht nur der Qual der Wahl bei den vielen unterschiedlichen Einsatzbereichen, sondern auch bei den Ländern. Wir zeigen dir, welche Länder für ein Pädagogik-Praktikum möglich sind und wie du dein Auslandsabenteuer organisieren kannst.

Themen dieser Seite:

Welche Länder sind möglich?

Grundsätzlich kannst du dein Praktikum im Bereich Pädagogik in jedem Land machen, solange du einen geeigneten Praktikumsplatz findest. Dabei solltest du die Visa-Bestimmungen der einzelnen Länder beachten, die für dich mit unterschiedlich hohen Kosten verbunden sind. Einige Länder erheben zusätzlich eine Praktikums-Gebühr, die an die Institution gezahlt werden soll und somit ein weiterer finanzieller Kostenpunkt wäre. Diese Kosten würdest du natürlich mit einem Praktikum innerhalb der EU umgehen, da hier keine Visa erforderlich sind. Auch wenn grundsätzlich in allen Ländern ein Auslandspraktikum möglich ist, ist es nicht ganz einfach, überall eine Stelle zu bekommen. Mit viel Durchsetzungs- und Durchhaltevermögen ist es vermutlich möglich, im Wunschland ein Auslandspraktikum zu bekommen, doch das kann langwierig und kompliziert sein. Daher sollte jeder bestehende Kontakt in ein anderes Land genutzt werden, um die eigenen Chancen auf ein Praktikum zu erhöhen.

Du bist Student? Dann solltest du beachten, dass je nach Studiengang Rahmenbedingungen deines Praktikums erfüllt werden müssen, welche ggf. nicht in jedem Land umsetzbar sind.

Auslandspraktikum selbst organisieren?

Wenn du ein Auslandspraktikum im Bereich Pädagogik machen möchtest, stellen sich folgende Fragen: Möchtest du dein Praktikum selbst organisieren? Besitzt deine Universität/ Hochschule ausreichend Kooperationen, sodass du aus einem bunten Potpourri alias Praktikumsdatenbank im In- oder Ausland wählen kannst? Möchtest du dich von einer Agentur unterstützen lassen?

Falls deine Universität, deine Schule, dein Ausbildungsbetrieb oder dein Arbeitgeber dir nicht vorgibt, in welchem Unternehmen oder in welcher Region du ein Praktikum machen musst, hast du deutlich flexiblere Möglichkeiten dein Praktikum selbst zu organisieren. Dies wäre dann jedoch auch mit einer gründlichen Recherche im Internet und vermutlich einigen Bewerbungen verbunden. Dieser Prozess kann aufwendig und vor allem langwierig sein. Aber es lohnt sich, denn der Karrierefaktor Praktikum hat schon viele Türen geöffnet.

Du solltest dich jedoch frühzeitig mit der Praktikumssuche auseinandersetzen. Du hast persönliche Kontakte, die dir deine Praktikumschancen erhöhen könnten? Super. Nutze sie. Auch ein Gespräch mit deinen Dozenten könnte dir ggf. weiterhelfen. Vielleicht haben diese Kontakte ins Ausland, die du anschreiben darfst. Die Länderauswahl beschränkt sich dadurch zwar etwas, doch auf diesem Wege wirst du sicherlich einen passenden Platz für dich finden.

Wenn du dir deinen Bewerbungsmarathon etwas erleichtern möchtest, solltest du dich vorweg mit deinen eigenen Stärken und Schwächen auseinandersetzen und eine Eigenprofilanalyse erstellen. Stelle dir folgende Fragen:

  • Gab es Seminare und Vorlesungen die mir besonders viel Spaß gemacht haben?
  • Welche fachlichen und persönlichen Interessen habe ich?
  • Kann ich mir vorstellen an eigenen Projekten zu arbeiten oder möchte ich lieber im Büro oder einer Schule tätig werden?
  • Welche Lernziele möchte ich durch mein Praktikum erreichen?
  • Wenn ich es mir aussuchen könnte, in welchem Unternehmen würde ich am liebsten arbeiten?

Fragen zum Unternehmen könnten sein:

  • Welche Anforderungen hat das Unternehmen an mich als Praktikant?
  • Welche Abteilungen gibt es?
  • In welchen Arbeitsbereichen werde ich tätig sein können?

Diese und ähnliche Fragen können dir dabei helfen, deinen Praktikumswunsch etwas zu konkretisieren und dir eine Struktur bei der Wahl deiner gewünschten Praktikumsunternehmen geben.

Du möchtest dein Praktikum organisieren lassen? Das erleichtert deine Vorbereitungen natürlich enorm. Dein eigener Planungsaufwand ist geringer und du hast die Sicherheit, dass alles seine Richtigkeit haben wird. Doch dann ist deine Länderauswahl vermutlich sehr eingeschränkt und du musst eventuell auf dein Wunschland verzichten. Denn die vorhandenen Programme können natürlich nicht jedes Land abdecken. Außerdem solltest du dir bewusst sein, dass diese unterschiedlich hohe Gebühren verlangen, was mitunter recht teuer werden kann.

Alternative: Freiwilligenarbeit

Du hast noch keinerlei Vorkenntnisse im Bereich Pädagogik und du kannst dir Freiwilligenarbeit als Alternative zu einem klassischen Orientierungspraktikum vorstellen? Super! Auch wenn die Länderauswahl etwas beschränkt ist, gibt es dennoch zahlreiche Freiwilligenprojekte, die sich über deine Unterstützung freuen. Das Bildungsniveau in Deutschland ist verhältnismäßig hoch, im Vergleich zu beispielsweise Entwicklungsländern. Daher finden viele Freiwilligenprojekte in diesen Gebieten statt. Wenn du dich für die freiwillige Arbeit in einem Dritte-Welt-Land interessierst, erhöhst du deine Chancen auf einen Praktikumsplatz deutlich. Lass dich bei deiner Länderwahl von bestehenden Projekten und Kontakten leiten. Du wirst dein Auslandsabendteuer in Form eines Praktikums oder Freiwilligendienstes keinesfalls bereuen.

>> Freiwilligenarbeit im Bereich Bildung & Unterricht

Antrag auf Anerkennung

Da jede Hochschule andere Regelungen hat, was ein studienintegriertes Praktikum anbelangt und dies auch jedes Bundesland anders handhabt, solltest du dich unbedingt schon im Vorhinein absichern. Du hast einen Praktikumsplatz im Ausland gefunden? Stelle auf jeden Fall einen Antrag auf Anerkennung im Prüfungsamt, um sicherzugehen, dass dein Praktikum in deinem Studium angerechnet werden kann. Wenn dein Pädagogikstudium keinen Auslandsaufenthalt erfordert, solltest du dich vergewissern, dass deine Wahl im Ausland auch den Studieninhalten entspricht. Kläre dies also im Vorfeld unbedingt mit dem Prüfungsamt und den zuständigen Professoren ab.

Bezahlung

Während in Deutschland auch Praktikanten der Mindestlohn (8,50 Euro) zusteht (dies gilt allerdings nicht für Pflichtpraktika) bestehen in anderen Ländern selbstverständlich auch andere Gehaltsregelungen. Insbesondere wenn es sich bei deinem Praktikum um eine Kurzzeittätigkeit handelt, wo du nur ein paar Wochen in einer Schule arbeitest. Hier kannst du höchstens mit einem kleinen Geldbetrag oder einem Abschiedsgeschenk rechnen. Wenn du auf die, zumeist geringe, Bezahlung angewiesen bist, musst du somit vermutlich sehr intensiv suchen, bis du eine geeignete Stelle gefunden hast. Wenn du in ein Nicht-EU-Land reisen möchtest musst du beachten, dass auch ein bezahltes Praktikum meistens die Gesamtkosten nicht abdeckt. Grundsätzlich hängt die Bezahlung eines Praktikanten auch von der jeweiligen Branche und der Unternehmensgröße ab. Kleine und mittelständische Unternehmen in einem ärmeren Land, können ihren Praktikanten natürlich nicht dieselbe Bezahlung bieten wie Großunternehmen in den USA. Wenn du ein Praktikum in einer Schule absolvieren möchtest, dann musst du damit rechnen, dass du in Ländern Asiens oder Afrikas keine oder max. eine sehr geringe Bezahlung erhalten wirst. In Nordamerika oder Australien kannst du schon eher mit einer Vergütung rechnen.

In anderen Bereichen der Pädagogik kannst du als grobe Richtung mit Praktikumsgehältern von 400 bis 1000 Euro rechnen, wenn du ein Vollzeitpraktikum absolvierst. Wenn du dein Praktikum als Masterstudent machst kann die Bezahlung noch höher ausfallen. Allerdings hängt das Gehalt natürlich auch davon ab, in welchem Unternehmen du das Praktikum absolvierst und welche Vorkenntnisse du in diesem Bereich mitbringst.

Förderung

Damit du dein Wunschpraktikum absolvieren kannst, stehen dir zahlreiche Förderprogramme zur Verfügung, die dich finanziell unterstützen.

Als Partner im Netzwerk des Weltverbandes Deutscher Auslandsschulen (WDA), bietet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) angehenden Pädagogen, die ein Lehramtsstudium an einer deutschen Hochschule belegen und ein Auslandspraktikum absolvieren möchten, ebenfalls verschiedene Fördermöglichkeiten.

Das Stipendium richtet sich an BA-Studierende ab dem 2. Fachsemester sowie Masterstudierende. Die Teilstipendienrate besteht aus i.d.R. 300 Euro monatlich für die Deckung der Lebenshaltungskosten und einem Reisekostenzuschuss. Der Förderzeitraum beträgt max. 3 Monate. Wichtige Voraussetzung für den Erfolg deiner Bewerbung ist die Zusage einer passenden Praktikumsschule.

Du stehst bereits kurz vor deinem Abschluss und möchtest gerne nach deinem Studium ein Praktikum im Ausland absolvieren? Kein Problem. Bewirb dich bei ERASMUS für die Förderung deines Aufenthalts als „Graduiertenpraktikant“.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, Auslandspraktika vom Auslands-Bafög fördern zu lassen und auch Programme wie PROMOS oder Leonardo da Vinci können dich unterstützen. Es gibt noch zahlreiche weitere Förderprogramme, welche dir helfen dein Praktikum im Ausland zu realisieren. Lass dich also nicht von dem Berg an Bewerbungsunterlagen einschüchtern. Der Aufwand wird sich auszahlen!!

>> Informiere dich über geförderte Lehr- und Unterrichtspraktika beim WDA

>> Mehr Informationen zu den Stipendienprogrammen des DAAD


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