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Als Tauchlehrer in Australien arbeiten

Als Tauchlehrer in Australien arbeitenWarum heißt es „spezielle“ Jobs? Was unterscheidet sie genau von den „typischen Jobs“?  Für die nachfolgenden Jobvorschläge benötigst du auf jeden Fall teure und zeitintensive Qualifikationen. Möchtest du beispielsweise auf dem Bau arbeiten, brauchst du gegebenenfalls einen besonderen Führerschein oder hast du vor, als Tauchlehrer deine Reisekasse aufzufüllen, dauert die Ausbildung von Anfang bis Ende nicht nur drei bis sechs Monate, sie kostet auch über den Daum gepeilt 6.000,- € (inkl. Versicherung). Dennoch: Diese Jobs garantieren dir ein Work and Travel Abenteuer der Superlative und die Qualifiktationen/Zertifikate/Scheine kannst du mitunter nicht nur in Australien vorlegen; du hast sie dann ein Leben lang und für überall.

Nachfolgend erfährst du mehr über den Job als Tauch- und Tennislehrer, Bau- oder Mienenarbeiter und Surfinstructor.

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Arbeiten als Tauchlehrer

Du liebst die Unterwasserwelt, das Meer, die bunten Farben der Korallen und der Fische? Du bist ein waschechter Outdoor-Typ? Hast du ein moderates Fitnesslevel? Du kannst nicht nur gut mit Menschen umgehen, sondern kannst auch als Leiter kompetent argieren und hast daher keine Angst davor, auch die große Verantwortung für sie zu tragen? Dies sind nur wenige Fragen, die du dir stellen solltest um herauszufinden, ob du für den Job geeignet bist. Wir haben für dich Step-by-Step und chronologisch einmal aufgeführt, wie du vom absoluten Anfänger zum „Dive Professional“ wirst und auch Tipps und Adressen sind für dich mit dabei.

Unabdingbare Voraussetzungen

  • Basisschwimmkenntnisse sind auf jeden Fall erforderlich
  • Wie sieht dein Gesundheitszustand aus? Asthma, Epilepsie, Diabetes, Herz- oder Lungenerkrankungen o.Ä. könnten das Tauchen negativ beeinträchtigen.
  • Wie gehst du mit außergewöhnlichen Umständen um? Kannst du dir vorstellen, dich zum Beispiel an den permanenten Druckausgleich, die Ausrüstung, die du am ganzen Körper trägst oder das tief unter Wasser Sein gewöhnen?

Verschiedene Ausbildungswege

Es gibt für diese Ausbildung auf der einen Seite die global anerkannten und verschiedenen Zertifizierungsorganisationen (Verbände) und auf der anderen Seite die ausführenden Tauchschulen, die diese Ausbildung/Kurse anbieten. Um dir einmal die weltweit größten Organisationen zu nennen: PADI, SSI, NAUI und BSAC. PADI ist dabei an den meisten Tauchschulen vertreten, so dass du am wenigsten Probleme bei der Anerkennung weltweit damit haben solltest. Dennoch heißt es, dass in Australien vermehrt SSI-zertifizierte Tauchlehrer gesucht werden. Da aber PADI am größten ist, möchten wir dir diese Tauchlehrausbildung explizit mit seinen einzelnen Stufen/Kursen vorstellen. Hier gibt es insgesamt fünf Kurse bis du dich final Tauchlehrer nennen darfst, die wir dir nun im einzelnen erklären:

1. OWD (Open Water Dive)

Dies ist der Einsteigerkurs und dauert in der Regel drei bis fünf Tage. Dieser Kurs besteht sowohl aus Theorie, als auch aus Praxis und am Ende gilt es, eine schriftliche Prüfung abzulegen.  Im Theorieteil schaust du dir Videos und Trainingsbücher an, während du im Praxisteil in der Regel zunächst in seichten Gewässern oder Pools übst. Später geht es dann auch schon auf Tour ins offene Wasser. Nicht selten kommt es vor, dass du dann auch einen Nachttauchgang absolvieren darfst. Im Schnitt dauert ein Tauchgang im Übrigen 40 bis 60 Minuten.
Du erhälst bei dem Kurs ein sog. „Logbuch“, in dem deine Tauchgänge dokumentiert werden. Nach erfolgreichem Ablegen der Prüfung hast du so dann deinen ersten Tauchschein!

Der Preis für den Kurs liegt zwischen 650 und 900,- AUD.

Achtung: Du benötigst stets eine Tauchversicherung; ob als Schüler oder Lehrer. Informiere dich am besten bei deiner Tauchschule, ob eine Versicherung in den Kursen enthalten ist! Außerdem: Um einen solchen Kurs absolvieren zu dürfen, musst du dich einer ärztlichen Tauchsportuntersuchung unterziehen. Diese wird zwar oft von den Tauchschulen angeboten, ist jedoch nicht unbedingt im Preis enthalten. Auch hier ergibt es Sinn, sich vorab zu informieren.

2. AOWD (Advanced Open Water Dive)

Das nächste Level ist erreicht; nun gilt es, deine Taucherfahrungen zu vertiefen und zu erweitern. Um diesen Kurs belegen zu können, ist der erste eben beschriebene Schein erforderlich, welcher hingegen nicht unbedingt PADI-zertifiziert sein muss. Der AOWD dauert in der Regel zwei bis drei Tage. Der Unterschied zum ersten Kurs besteht nun darin, dass keine Übungen im Pool vorausgehen, sondern ausschließlich im offenen Wasser getaucht wird. Auch gibt es keinen richtigen Theorie- und daher auch keinen Prüfungsteil mehr. Du erhälst lediglich ein wenig Leselektüre, die du mit deinem Trainer besprichst. Ansonsten gibt’s die reine Praxis. Und die geht viel tiefer; bis zu 30 Meter tauchst du ins blaue Unbekannte. Und das darfst du mit dem zweiten Schein dann auch weltweit, abgesehen von offenen Gewässern, wo du nicht tiefer als 18 Meter tauchen darfst.

Insgesamt beinhaltet dieser Kurs fünf Trainingstauchgänge, wovon drei (Nacht-, Navigation- und Tieftauchgang) vorgeschrieben sind. Die anderen beiden kannst du selbst aussuchen und somit deine Spezialisierung festlegen. Die Liste beinhaltet zumeist Tarierung, Wracktauchen, Suchen und Bergen, Fisch- und Riffbestimmung, Nitroxtauchen, Boottauchen oder Unterwasser-Fotographie.
Der Preis beläuft sich auf selbigem Niveau wie beim ersten Kurs.

3. Rescue Diver

Wie der Name schon verrät, geht es hier nicht mehr um das Vergnügen des Tauchens selbst, sondern um Sicherheit und die wissenschaftlichen Aspekte. Somit ist dieser Kurs schon wichtig für die speziellen Kompetenzen eines Tauchlehrers. Auch mit diesem Kurs kannst du nicht als erstes einsteigen, vorausgesetzt wird die Vorlage des AOWD-Tauchscheins.

Allgemeines Ziel ist es, zu lernen, wie Tauchunfälle vermieden und Auswirkungen verringert werden können. Erste Hilfe ist ein wichtiges Stichwort. Die Belegung eines Erste Hilfe-Kurses (Emergency First Response) musst du dennoch vorab nachweisen können und es darf nicht länger als zwei Jahre her sein, dass du den Kurs belegt hast. Im Detail lernst du ein wenig über Tauchmedizin, Ausrüstung, wie du in Notfällen reagieren sollst und den Verletzten mit welchen Techniken retten kannst. Konkret heißt das: Wie verhälst du dich in der Situationen wie „Mann über Bord“? Wie nutzt du ein Radio, wie gehen die Leuchtsignale um die Tauchenden zurückzuholen, wie wendest du Sauerstoff richtig an und wie nutzt du ein Rettungsfloß?

Es ist wieder wie im ersten Kurs eine Unterteilung in Theorie- und Praxisteil, in denen verschiedene Szenarien durchgespielt werden. Demnach gibt es auch wieder Abschlussprüfungen; dies Mal allerdings auch im praktischen Teil.
Der Preis beläuft sich auf knapp 1.000,- AUD.

4. Dive Master

Auch, wenn du bereits im Rescue Dive-Kurs professionelle Kompetenzen erworben hast, so ist der Dive Master-Kurs das erste und vorletzte professionelle Level. Nach dieser Absolvierung bist du berechtigt, Tauchgänge zu assistieren oder gar selbst zu führen. Angesetzt für den Kurs sind in der Regel vier Wochen, es wird jedoch empfohlen, sich mehr Zeit zu nehmen, da Erfahrungen gerade hier eine immens wichtige Rolle spielen.

In diesem Kurs bist du Schüler und Lehrer zugleich. Du assistierst durchgehend bei den Kursen, also Seminaren (Tauchschule) und bei den Tauchgängen (Praxis), du begleitest die Gruppen, darfst aber mit Sicherheit auch mal beim Schleppen und Organisieren helfen. Parallel dazu musst du auch vor den Büchern sitzen und lernen. In der Schule unterrichtest du  ein wenig Theorie und lernst ebenso, Übungen den Schülern vorzuführen. Ein Rundum-Paket also. Als Dive Master-Schüler hast du in der Regel eine unbegrenzte Anzahl an Tauchgängen, die dir zur Verfügung stehen. Um den Kurs abzuschließen, benötigst du jedoch mindestens 60 Tauchgänge.

Am Ende erfolgen selbstverständlich wieder theoretische und schriftliche Prüfungen, dessen Inhalt alle Lehrbücher der bereits absolvierten und des aktuellen Tauchkurses sind.

Bei den Kosten kannst du dich auf etwa 2.000,- AUD einstellen.

5. Open Water Scuba Instructor

Dies ist nun der letzte Kurs, den du zur Berechtigung als Tauchlehrer absolvieren musst. Danach gilt es nur noch, dich zu bewerben. Doch vorerst nimmst du an diesem 14-tägigen Kurs - der es Erfahrungsberichten zu Folge wirklich in sich hat - Teil. Du beginnst mit viel Theorie, wiederholst die Übungen aus dem Dive Master-Kurs und schreibst anschließend dein „Instructor Examen“. Es besteht aus mehreren schriftlichen Prüfungen sowie Vorführung der Übungen (im Pool) und Präsentationen. Es sind 14 Tage voller Nervosität, Stress und Prüfungen, doch wenn du dies erst einmal geschafft hast, bist du berechtigt, alle Arten von Kursen zu geben.

Die Kosten belaufen sich auf ca. 2.500,- AUD. 

Links und Adressen

Soweit zu dem zeit- und kostenintensivem Ablauf, wie man vom Anfänger zum professionellen Lehrer wird. Wir haben nun noch abschließend ein paar hilfreiche Links für dich:

Dies ist die offizielle Hompage von PADIhttps://www.padi.com/

Hier findest du auch ganz viele Tauchkursangebote und weiterführende Informationen.

Hier ist die offizielle Homepage von SSI: https://www.divessi.com/de/home/

Über diesen Link findest du die Seite einer Tauchschule (von vielen) an Australiens Ostküste (Cairns, Great Barrier Reef): http://www.prodivecairns.com.au/

Letztlich auch ein Link zu einer Tauchschule an der Westküste (Exmouth, Ningaloo Reef): http://www.exmouthdiving.com.au/

Und nun... Tauchlehrer?!

Laut vielen Erfahrungsberichten sind die ersten selbst gegebenen Kurse, Tauchgänge und Wochen sowohl physisch, als auch psychisch sehr anstrengend. Du bist nun der Lehrer, der Ansprechparter, der Leiter, trägst die Verantwortung und musst bei eventuellen Gefahren einen kühlen Kopf bewahren. Wichtig ist daher, sehr viele – das heißt mindestens 100 –  Tauchgänge (in den Kursen) wahrzunehmen und ins Logbuch eintragen zu lassen, bevor es an die richtige Arbeit geht. Doch sobald die Routine erst einmal eingekehrt ist, heißt es oft, dass es eines der schönsten Jobs sei. Und er ist überall auf der Welt ausübbar, wo es schöne Korallenriffe und bunte Fische gibt. Arbeiten im Paradies kann man wohl sagen.

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