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Teil 1/2 | Sommerjobs in Spanien

Du bist auf der Suche nach einem Sommerjob in Spanien, auf den Balearen oder auch kanarischen Inseln? Gute Wahl! Spanien zählt nicht nur zu den Top-Urlaubsdestinationen in Europa, es bietet auch eine Vielfalt an Jobmöglichkeiten für junge, tatkräftige Menschen. Gute Chancen hast du vor allem in der Tourismusbranche, die in der Hauptsaison auf Unterstützung aus dem Ausland angewiesen ist. In Spanien und seinen traumhaften Urlaubsinseln erwartet dich nicht nur ein hervorragendes Klima, sondern du kannst auch eine gefragte Fremdsprache lernen oder deine Kenntnisse aufpolieren. Also worauf wartest du noch? Auf geht’s in eine der schönsten Urlaubsdestinationen unseres Kontinents!

Sommerjobs in Spanien | Jobben im Urlaubsparadies

Themen dieser Seite:

Einsatzbereiche

Die Einsatzbereiche für Summerjobs im Urlaubsland Spanien liegen natürlich vor allem in der Tourismusbranche, der Hotellerie und Gastronomie. Du willst Animateur werden, dich als Reiseleiter um Organisatorisches kümmern oder als Teamer Jugendliche betreuen? Dann hast du in Spanien gute Aussichten. Gerade in der Hauptsaison wird tatkräftige Unterstützung im Tourismus gebraucht. Jobsuchende aus dem Norden können vor allem mit Fremdsprachenkenntnissen punkten: Wenn du neben Deutsch auch noch gutes Englisch sprichst, hast du gute Aussichten in Spaniens Tourismusindustrie. Bei Sommerjobs im Tourismus musst du dich vor allem in der Hauptsaison auf eine hohe Arbeitsbelastung und lange Arbeitszeiten einstellen. Die Einsatzbereiche können je nach Erfahrung und Berufsausbildung ganz unterschiedlich sein.

Möglich sind beispielsweise:

  • Kellnern und Service
  • Barkeeping
  • Rezeption
  • Animation
  • Kinderbetreuung
  • Reinigung
  • Küchenhilfe
  • Koch (mit Ausbildung)
  • Reiseleiterin

Neben den klassischen Hotelanlagen, Clubs und Resorts kannst du in Spanien auch auf Campingplätzen, bei Autovermietungen, Reiseveranstaltern, Surfschulen und vielen weiteren Arbeitgebern im Tourismus arbeiten. Wenn der Tourismus nichts für dich ist, findest du auch in Spanien Jobs in kleinen oder großen landwirtschaftlichen Betrieben, als Sprachlehrerin oder Erntehelfer. Prinzipiell ist jede Branche für Sommerjobber aus dem Ausland attraktiv, die im Sommer auf Saisonarbeiter angewiesen ist bzw. die (ungelernte) Arbeitskräfte für kurze Zeiträume einstellt. 

Du interessierst dich für einen bestimmten Einsatzbereich?

Dann findest du auf unseren Sommerjob-Seiten ausführliche Informationen zu deinem Traumjob für die Sommerferien!

>> weitere Informationen & Job-Angebote für Animateure

>> weitere Informationen & Job-Angebote für Jugendreiseleiter

>> weitere Informationen & Job-Angebote im Tourismus

>> weitere Informationen & Job-Angebote auf Farmen

Voraussetzungen

Die Voraussetzungen können je nach Tätigkeitsbereich und Branche ganz unterschiedlich sein. Eine wesentliche Voraussetzung ist jedoch ein Mindestalter von 18 Jahren. Außerdem solltest du ein bisschen Zeit mitbringen und mindestens vier Wochen einsetzbar sein, im Idealfall sogar länger. Jedoch gibt es auch hier je nach Branche und Tätigkeit Unterschiede: In der Landwirtschaft und bei sehr einfachen Tätigkeiten im Tourismus werden mitunter auch Jobber für eine Woche akzeptiert. In der Regel haben die Arbeitgeber aber mehr von Jobbern, die länger bleiben. Auch die notwendigen Sprachkenntnisse hängen von der Art des Jobs ab. Wenn du eng mit lokalen Arbeitskräften zusammenarbeitest und viel Kontakt zu einheimischen Gästen oder Kunden hast, brauchst du gute bis sehr gute Spanischkenntnisse. Oft ist es aber gerade im Tourismus üblich, dass Sommerjobber vor allem in Bereichen eingesetzt werden, wo sie viel Kontakt mit ausländischen Touristen haben. In diesem Fall musst du vor allem Deutsch und Englisch gut beherrschen. In der gehobenen Gastronomie und Hotellerie musst du unter Umständen Erfahrungen in deinem Einsatzbereich vorweisen. Manchmal erhält man aber auch ein umfangreiches Training vorab, sodass Berufserfahrungen nicht zwingend erforderlich sind. Eventuell benötigst du bestimmte Arbeitskleidung, die du vorab besorgen musst. Solche Feinheiten solltest du vorab mit deinem Arbeitgeber klären.  

Fakten: Versicherung, Verdienst, Dauer

Als EU-Bürger benötigst du für längere Arbeitsaufenthalte in Spanien kein spezielles Visum. Du kannst in Spanien leben und arbeiten, solange du möchtest.

Krankenversicherung

Auch eine Auslandskrankenversicherung ist in der Regel nicht nötig, da die deutschen Krankenkassen das europäische Ausland abdecken. Sollest du also in Spanien aufgrund akuter Schmerzen, Krankheiten oder Unfälle einen Arzt oder gar das Krankenhaus aufsuchen, übernimmt deine Krankenkasse in Deutschland die Kosten. Unter Umständen musst du die Kosten zunächst aus eigener Tasche zahlen, kannst sie dann aber von deiner Krankenkasse in Deutschland zurückfordern. Bei hohen Kosten aufgrund von Krankenhausbesuchen, Operationen etc. kannst du natürlich eine direkte Kostenübernahme mit der deutschen Versicherung vereinbaren.

Bei Arbeitsaufenthalten in Spanien ab drei Monaten kann es sich eventuell lohnen, die Krankenversicherung in Deutschland vorrübergehend zu kündigen und stattdessen eine Langzeit-Krankenversicherung fürs Ausland abzuschließen. Diese Möglichkeit solltest du für deine spezielle Situation prüfen und die Pro und Contras abwägen. Eine Auslandskrankenversicherung ist meist günstiger, aber auch mit einigem bürokratischen Aufwand sowie eventuellen Unsicherheiten bezüglich der Wiederaufnahme in die deutsche Kasse verbunden.

Andere Versicherungen

Für einen längeren Arbeitsaufenthalt in Spanien sind keine speziellen Versicherungen vorgeschrieben. Eine Haftpflichtversicherung sollte man jedoch auf jeden Fall haben – egal ob im Ausland oder auch in Deutschland. Sonst kannst du dich für dein Leben lang verschulden, wenn du einer anderen Person oder deren Eigentum Schaden zufügst. Du solltest daher prüfen, ob du eventuell noch über die Haftpflicht deiner Eltern versichert bist und ob diese weltweit oder zumindest europaweit gültig ist. Wenn nicht, ist es ein längerer Arbeitsaufenthalt in Spanien ein guter Anlass, diese wichtige Versicherung abzuschließen. Außerdem solltest du dich bei deinem Arbeitgeber erkundigen, ob das Beschäftigungsverhältnis auch eine Betriebsunfallversicherung umfasst. Damit bist du gegen die Folgen eines Arbeitsunfalls, sowohl die akuten als auch die längerfristigen, abgesichert. In der Regel ist das bei allen legalen Beschäftigungsverhältnissen der Fall. Du kannst zusätzliche eine private Unfallversicherung abschließen, die dich auch bei Unfällen außerhalb der Arbeitszeit schützt.  

Verdienst

Sommerjobber in Spanien werden entweder pro Stunde bezahlt oder erhalten ein vorab festgelegtes monatliches Gehalt. Ist Letzteres der Fall, sollte die wöchentliche Anzahl an Arbeitsstunden im Arbeitsvertrag geregelt sein. Bei allzu vielen Überstunden sollte man dann zusätzlich Gehalt einfordern oder die Überstunden irgendwann „abbummeln“ können. Wenn du bei einem Arbeitgeber direkt vor Ort in Spanien eingestellt wirst, wird meist ein Stundenlohn vereinbart. Die Stundenlöhne variieren je nach Branche und Art der Tätigkeit. Da es sich bei Sommerjobs aber in der Regel um Aushilfstätigkeiten und Gelegenheitsjobs handelt, wird häufig nur der Mindestlohn oder ein wenig mehr bezahlt. Dieser liegt in Spanien derzeit gerade mal bei 3,93 Euro (Stand Januar 2016), was also nicht unbedingt ein üppiges Gehalt verspricht. Daher ist es mitunter sinnvoll, sich einen Arbeitgeber in Deutschland zu suchen, wie zum Beispiel einen großen Reiseveranstalter oder eine Clubhotel-Kette, der dich dann nach Spanien schickt. Gerade im Tourismus, egal ob an der Hotelrezeption, im Restaurant oder als Reisleiterin, kannst du dir auch durch Trinkgelder noch etwas dazu verdienen. Ein großes Plus ist, wenn vom Arbeitgeber auch Unterkunft und Verpflegung gestellt wird. Bei Reiseveranstaltern, Clubhotels und Ressorts ist das sehr oft der Fall. Dann hast du vor Ort kaum Ausgaben und kannst das gesamte Gehalt für später zurücklegen und im Anschluss an deinen Arbeitsaufenthalt vielleicht noch eine Rundreise durchs schöne Spanien machen.

Dauer

Ein Sommerjob kann von einer Woche bis sechs Monaten dauern. Letztendlich kommt es darauf an, wie viel Zeit dir zur Verfügung steht. Klar ist jedoch: Umso mehr Zeit du hast, desto größer sind deine Jobchancen. Denn Arbeitgeber bevorzugen Leute, von denen sie nach der Einarbeitungszeit länger etwas haben. Kurzzeitjobs gibt es meist nur in der Landwirtschaft oder bei sehr einfachen (und oft schlechtbezahlten) Aushilfstätigkeiten in der Gastronomie- und Hotelbranche. Ideal ist es, wenn du mindestens zwei bis drei Monate Zeit hast. Aber auch mit weniger Zeit ist es durchaus möglich, einen Sommerjob in Spanien zu finden.

Fazit

Sommerjobs in Spanien sind in vielen Bereichen möglich. Mit Abstand die meisten Jobs gibt es jedoch in der Hotel- und Tourismusbranche. Dort hast du vor allem aufgrund deiner Fremdsprachenkenntnisse in Deutsch und Englisch viele Chancen, einen Job zu ergattern. Du solltest etwas Zeit, Tatendrang und Aufgeschlossenheit mitbringen. Jobs findest du am besten direkt bei den Reiseveranstaltern, Hotel-, Resort- und Clubketten sowie auf deutsch- und spanischsprachigen Jobbörsen im Internet. Da du für das EU-Land Spanien kein Arbeitsvisum und auch keine speziellen Versicherungen brauchst, ist der bürokratische Aufwand besonders niedrig. Nebenbei lernst du eine der gefragtesten europäischen Fremdsprachen. Also, worauf wartest du noch?

Hier weiterlesen:

>> Teil 2 | Sommerjobs in Spanien: Anbieter

Weitere Länder für Sommerjobs

Wenn du einen Sommerjob machen möchtest, dir aber mit Italien unsicher bist, gibt es auch in vielen weiteren Ländern tolle Möglichkeiten. Zum Beispiel kannst du auch in diesen Ländern Sommerjobs machen:

>> Sommerjobs in Italien: Einsatzbereiche, Voraussetzungen & mehr

>> Sommerjobs in der Türkei: Einsatzbereiche, Voraussetzungen & mehr

>> Sommerjobs in Österreich & der Schweiz: Einsatzbereiche, Voraussetzungen & mehr

>> Sommerjobs in Osteuropa: Einsatzbereiche, Voraussetzungen & mehr

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