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10 Tipps zur Jobsuche als Work & Traveller in Australien

Vom Suchen & Finden eines Jobs als Work and Traveller

Die größte Sorge vieler Work and Traveller ist, ob sie vor Ort auch einen Job finden werden. Meistens ist das völlig unbegründet. Zumindest wissen wir von keinem Backpacker, der nach ein paar Wochen in Australien frustriert in den Flieger stieg, weil er keinen Job gefunden hat. In diesem Zusammenhang kannst du dir also ruhig schon mal die australische Lebenseinstellung aneignen: No worries, das wird schon. In Australien gibt es wirklich viele Jobs für Backpacker. Damit du trotzdem bestens vorbereitet in das vielleicht größte Abenteuer deines Lebens startest, verraten wir dir in diesem Beitrag die wichtigsten Tipps zur Jobsuche in Down Under.

1| Wissen, was du willst

Als allererstes solltest du schon vor deiner Reise überlegen, welche Jobs du vor Ort ausüben möchtest. Nur dann kannst du dich ideal auf die Jobsuche vorbereiten und weißt auch ungefähr, wo du suchen musst.

Da du in Australien nur maximal sechs Monate für den gleichen Arbeitgeber tätig sein darfst, ist es relativ schwer an sogenannte qualifizierte Jobs zu kommen. Dafür ist meist eine längere Einarbeitungszeit erforderlich und es lohnt sich für den Arbeitgeber einfach nicht, dich einzustellen. Nur in gewissen Branchen, wie zum Beispiel im Grafikdesign, Programmieren oder in der Krankenpflege hast du auch als Working Holiday Maker gute Chancen. Generell solltest du dich aber auch nicht entmutigen lassen. Wenn du schon eine Berufsausbildung abgeschlossen hast und unbedingt in diesem Bereich arbeiten möchtest, dann solltest du es auch probieren. Wo ein Wille ist, gibt es vor allem in Australien fast immer einen Weg.

Für die meisten Work and Traveller, die direkt nach dem Abi nach Australien starten, kommen aber vor allem Jobs infrage, für die man keine besonderen Qualifikationen braucht.

Wie du wahrscheinlich schon gehört hast, ist der typischste Work and Travel-Job das Fruitpicking, also die Arbeit als Erntehelfer. Diese Arbeit ist ideal für Backpacker, da sie oft saisonal ist. Dadurch werden die Leute ohnehin nur für einen begrenzten Zeitraum gebraucht. Da es kaum eine Einarbeitungszeit gibt, kann man hier auch mal für nur zwei Wochen aushelfen und unterwegs schnell die Reisekasse aufbessern.

Weitere Jobmöglichkeiten gibt es für Backpacker vor allem in diesen Bereichen:

  • Gastronomie: z.B. als Kellner, Barkeeper, Barista, Küchenhilfe

  • Hoteljobs: Rezeption, Housekeeping, Service; alternativ auch im Hostel, auf dem Campingplatz oder Raststätten im Outback (roadhouse)

  • Tour Operator

  • Farmjobs

  • Supermarkt: Regale auffüllen, Inventur, Kassieren

  • Promotionjobs

  • Geldsammeln für Charity Organisationen

  • Baugewerbe

  • Bürojobs (mit sehr guten Englischkenntnissen)

  • Reinigungsfirmen

2| Den Lebenslauf anpassen

Wenn du einmal weißt, in welcher Branche du arbeiten möchtest, kannst du deinen Lebenslauf auch entsprechend gestalten. Wenn es um Bewerbungen geht, zählt in Australien nämlich vor allem eines und das ist Berufserfahrung. Dein Abi-Zeugnis zum Beispiel interessiert die potentiellen Arbeitgeber in Australien eher weniger. Du brauchst und solltest dieses also auch nicht an den Lebenslauf heften. In Australien genügt wirklich ein einfacher Lebenslauf (CV), bei dem du auf einer Seite die relevante Berufserfahrung darstellst.

Willst du dich also in einem Restaurant oder Café bewerben, dann solltest du auch deine Erfahrung im Bereich der Gastronomie oder zumindest in einer ähnlichen Branche stark hervorkehren. Alles andere wird deine potentiellen Arbeitgeber nicht interessieren. Wenn du keine Erfahrung in dieser Branche vorweisen kannst, dann solltest du zumindest Zusammenhänge zu den Branchen herausstellen, in denen du schon tätig warst.

Ansonsten gibt es vor allem in Sidney auch Vorbereitungskurse, zum Beispiel für Kellner, Barkeeper und Barista(siehe auch RSA-Zertifikat). Hier lernst du, wie du ein Bier richtig zapfst, den perfekten Latte Macchiato zubereitest oder einen Cocktail mixt. Diese Trainings dauern oft nur einen halben Tag und schon kannst du eine relevante Qualifikation vorweisen. Als Kostenpunkt musst du allerdings etwa 90 bis 130 australische Dollar einplanen.

Wenn du dich in mehreren Branchen bewerben möchtest, zum Beispiel im Hotel sowie für einen Bürojob, solltest du personalisierte Lebensläufe für die jeweiligen Branchen anfertigen. In jedem Lebenslauf fokussierst du dich dann ganz speziell auf die für diese Branche relevanten Erfahrungen.

Erkundige dich unbedingt über die Formalitäten für einen australischen Lebenslauf. Zum Beispiel ist es in Australien nicht üblich, Angaben zum Alter zu machen oder ein Foto anzuhängen. Dafür solltest du deine beruflichen Erfahrungen viel konkreter und ausführlicher beschreiben. Ganz wichtig sind in Australien, wie in den meisten englischsprachigen Ländern, Referenzen in Form von Kontaktdaten ehemaliger Arbeitgeber. Diese ersetzen quasi das Arbeitszeugnis oder das Praktikumszeugnis. Du brauchst dir also nicht die Mühe machen, Zeugnisse übersetzen zu lassen. Viel mehr solltest du auf deinem CV zwei bis drei ehemalige Arbeitgeber mit Telefonnummer und eventuell auch E-Mail-Adresse nennen. Auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist, dass der australische Arbeitgeber tatsächlich in Deutschland anruft, dürfen diese auf keinen Fall auf deinem CV fehlen!

Übrigens brauchst du für Fruitpicking-Jobs sowie Farmarbeiten keine besonderen Erfahrungen und musst meist auch keinen Lebenslauf abgeben. Hier reicht es wenn du dich persönlich vorstellst und deine Kontaktdaten hinterlässt.

3| Vorher alle Formalitäten regeln

Bevor die Jobsuche richtig losgeht, solltest du noch sichergehen, dass du auch alle formellen Voraussetzungen erfüllst, um überhaupt einen Job in Down Under anzunehmen. Dazu gehören zum Beispiel die Beantragung einer australischen Steuernummer und die Eröffnung eines australischen Bankkontos. Spätestens parallel zur Jobsuche, am besten aber gleich zu Beginn deines Australienaufenthaltes, solltest du dich darum kümmern. So bist du direkt startklar, sobald sich ein Arbeitgeber bei dir meldet.

Besonders wichtig ist auch eine australische Telefonnummer, die unbedingt auch schon auf deinem CV stehen sollte. Nicht alle Arbeitgeber haben Lust, dich per E-Mail zu kontaktieren und du solltest immer so viele Kommunikationskanäle wie möglich anbieten. Dazu gehört unbedingt eine australische Telefonnummer. Außerdem solltest du auch eine australische Adresse auf dem CV vermerken. Das kann auch die Adresse deines derzeitigen Hostels sein. Dem potentiellen Arbeitgeber sollte nur sofort klar sein, dass du schon vor Ort bist und nicht erst anreisen musst.

4| Lebensläufe verteilen

Wenn du die lästigen Formalien einmal geregelt hast, dann kann es richtig losgehen. Und damit wären wir auch schon bei einer der effektivsten Methoden, um in Australien einen Job zu finden: Du druckst deinen Lebenslauf etwa 50 Mal aus und verteilst ihn in allen Läden, die für dich als potentielle Arbeitsstätten infrage kommen. Das mag erstmal ein bisschen primitiv erscheinen, diese Methode hat sich aber in der Praxis oft genug bewährt. Du wirst ohnehin schnell merken, dass es in Australien viel lockerer zugeht als in Deutschland. So eben auch bei der Jobsuche.

Besonders erfolgsversprechend ist dieses Vorgehen im Bereich der Gastronomie, dem Hotelgewerbe, im Tourismus und auch in Supermärkten. Also überall dort, wo auch ungelernte Aushilfskräfte gebraucht werden und die Bewerbung sehr informell abläuft.

Wenn du zum Beispiel in einem Café oder Restaurant arbeiten möchtest, verteilst du deinen Lebenslauf in jedem Café und Restaurant der Stadt, in der du gern leben und arbeiten möchtest. Du kannst dich natürlich auch erstmal auf das Zentrum konzentrieren oder Lokale in der Nähe deines derzeitigen Wohnortes abklappern. Du stellst dich dort persönlich vor und fragst am besten nach der Chefin oder der Person, die für Bewerbungen verantwortlich ist. Am Ende lässt du deinen Lebenslauf dort.

Für Australier ist es besonders wichtig, dass sie ein Gesicht und einen ersten persönlichen Eindruck mit deinem Lebenslauf verbinden. Deswegen solltest du auch bei Stellenausschreibungen immer, wenn irgendwie möglich, persönlich vorbeigehen und deine Bewerbungsunterlagen abgeben.

Außerdem lohnt es sich, unterwegs die Augen offenzuhalten. An vielen Läden wirst du ein Schild mit der Aufschrift „staff wanted“ entdecken. Hier solltest du dir natürlich bei der Abgabe des Lebenslaufs besonders Mühe geben und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Wenn du innerhalb der folgenden Woche nichts hörst, kannst du ruhig noch mal vorbeigehen oder anrufen, um nachzuhaken. So demonstrierst du echtes Interesse, was eigentlich immer sehr gut ankommt.

5| Fragen, fragen, fragen

Eine weitere, sehr effektive Methode, um in Australien schnell an einen Job zu kommen, ist: Rumfragen. Auch das scheint wieder ziemlich simpel, ist aber extrem effektiv. Erzähle so vielen Leuten wie möglich von deinem Vorhaben und frage sie nach Tipps.

Zum einen solltest du dich bei anderen Backpackern erkundigen. Wenn du an einem neuen Ort ankommst, triffst du auf andere Work and Traveller, die vielleicht schon länger vor Ort sind und bereits einen Job haben. Sie haben den ganzen Prozess der Jobsuche also schon hinter sich und wissen eventuell, wo es Jobs gibt und wo du nachfragen kannst. Vielleicht gibt es bei ihrem Arbeitgeber noch freie Stellen oder sie reisen selbst bald weiter, sodass Stellen frei werden.

Zum anderen solltest du dich natürlich auch bei Einheimischen aktiv umhören. Australier sind extrem hilfsbereite Menschen und helfen besonders gern Fremden weiter. So gut wie in jedem Fall wirst du hilfreiche Tipps bekommen, wenn nicht sogar die Telefonnummer oder Adresse von einem potentiellen Arbeitgeber.

Wenn du auf Jobsuche bist, musst du dich einfach mit jedem, den du triffst, darüber unterhalten. Wenn dir das anfangs schwerfällt, sieh es als Herausforderung an. Erstens wirst du merken, dass du auf diese Weise viel schneller an Jobs kommst. Zweitens kommst du so auf Ideen, die dir selbst wahrscheinlich gar nicht eingefallen wären.

6| Working Hostels kontaktieren

In Australien gibt es eine Reihe von Hostels, die dir direkt einen Job vermitteln. Eigentlich immer handelt es sich dabei um Fruitpicking-Jobs oder Farmarbeit. Was die Hostelbesitzer davon haben? Während du diesen Job ausübst, wohnst du in ihrem Hostel. Meist gibt es auch keine alternativen Möglichkeiten, da die Arbeit in eher abgeschiedenen Gebieten erfolgt. Working Hostels organisieren außerdem in der Regel auch Transportmöglichkeiten zum Arbeitsplatz.

Auf dieser Webseite (www.workinghostelaustralia.com) findest du eine Übersicht mit allen Working Hostels in Australien, inklusive der Kontaktdaten. Am besten kontaktierst du das Hostel vorher, ob es derzeit auch ausreichend Jobs gibt. Es kann nämlich auch sein, dass gerade keine Erntezeit ist und deshalb keine Helfer gebraucht werden. Du kannst dich auch vorab informieren, wo gerade geerntet wird, zum Beispiel in unserem Ernte-Guide bzw. Ernte-Tabellen für Work and Traveller. So weißt du, in welcher Region du nach Working Hostels suchen musst.

Du solltest dir vorher darüber im Klaren sein, dass Erntehelfer-Jobs meist harte körperliche Arbeit bedeuten. Es gibt aber auch hier Unterschiede. Zum Beispiel gelten Jobs auf Bananenplantagen als besonders hart, wohingegen die Weinlese entspannter ist. Am besten hörst du dich bei anderen Backpackern um, die schon mehr Erfahrung sammeln konnten. Manchmal sind die härteren Jobs aber auch besser bezahlt. Du solltest also wissen, was du dir körperlich zutrauen kannst und wo deine Prioritäten liegen.

Eine andere Möglichkeit ist, sich bei den Farmern persönlich vorzustellen. Dann bist du, was die Unterkunft betrifft, flexibler. Wenn du direkt in Arbeitsklamotten vorbeischaust, kannst du oftmals sofort loslegen.

7| Zeitungsanzeigen, Notice-boards und Job-Webseiten checken

Natürlich solltest du auch Zeitungsanzeigen und relevante Job-Webseiten durchforsten. Am besten erkundigst du dich in deinem Hostel oder direkt am Kiosk, in welcher Zeitung die meisten Jobausschreibungen zu finden sind und wann diese erscheinen. Meistens ist das samstags, manchmal aber auch noch an einem weiteren Tag unter der Woche. Am hilfreichsten sind regionale Zeitungen, denn meistens willst du ja einen Job direkt vor Ort finden. Auch ein Blick in branchenspezifische Magazine kann sich lohnen, wenn man gerade in diesem Bereich einen Job sucht. Beispielsweise gibt es Segelmagazine oder Zeitschriften für Farmer.

In kleineren Orten findest du manchmal auch sogenannte „notice-boards“. Das sind ganz altmodische schwarze Bretter, an denen Jobanzeigen angeheftet werden. Auch hier kannst du durchaus fündig werden. Außerdem kannst du selbst ein Jobgesuch aufgeben oder deine Fähigkeiten anbieten. Das kann zum Beispiel Deutschunterricht sein, eine andere Sprache, ein Musikinstrument oder andere Talente bzw. Kenntnisse, die du besitzt.

Ein anderer Anlaufpunkt sind gängige Job-Webseiten, auf denen du zahlreiche Anzeigen findest. Vielgenutzte Online-Jobbörsen in Australien sind beispielsweise Seek Australia (www.seek.com.au), MyCareer (www.mycareer.com.au) oder CareerOne (www.careerone.com.au). Allerdings gibt es dort auch sehr viele Jobs, die für Backpacker einfach nicht infrage kommen. Deshalb lohnt sich vielleicht eher noch ein Besuch auf der wahrscheinlich wichtigsten Webseite für Rucksackreisende in Australien. Auf Gumtree (www.gumtree.com.au) findest du alles, was du als Work and Traveller benötigst: Unterkünfte, Fahrzeuge, Reisepartner, Camping-Ausrüstung und eben auch Jobs. In der Regel gibt es dort häufiger relevante Jobs für Working Holiday Maker als auf den gängigen Jobbörsen.

8| Sich bei Jobagenturen vorstellen

Private Jobagenturen sind in Australien viel verbreiteter als hierzulande. In allen größeren Städten wirst du viele verschiedene Agenturen finden, bei denen du dich vorstellen kannst. Sie vermitteln sowohl qualifizierte als auch unqualifizierte Jobs. Manche Agenturen sind auf ein bestimmtes Berufsfeld spezialisiert, zum Beispiel Krankenpflege, Bürojobs oder IT-Berufe. Auch für Farm- und Erntehelferjobs gibt es spezialisierte Agenturen. Die Adressen findest du im Internet oder in den einschlägigen Backpacker-Magazinen. Letztere liegen in so gut wie allen Hostels kostenlos aus. Sie erscheinen monatlich und es gibt eine Extra-Ausgabe für jeden australischen Bundesstaat. Üblicherweise inserieren sehr viele Jobagenturen in diesen Magazinen und suchen damit auch explizit nach Working Holiday Makern. Auch beim Durchforsten der Zeitungsannoncen wird dir auffallen, dass dort zahlreiche Jobagenturen inserieren.

Bei den Agencys stellst du dich kurz vor und füllst einen Antrag aus, indem du vor allem Angaben zu deinen beruflichen Erfahrungen machst. Du gehst also am besten persönlich vorbei, statt nur anzurufen. Achte hier bereits auf dein Auftreten, denn die Agentur wird sich dabei bereits ein Bild von dir machen und entscheiden, ob du für ihre Kunden infrage kommst.

In vielen Fällen sind diese Agenturen sogar kostenlos für dich. Die Vermittlungsgebühr bezahlt der Arbeitgeber. Das ist aber nicht immer so. Du solltest dich also vorab informieren und dich vor allem bei den für dich kostenlosen Agenturen vorstellen.

Auch ein Blick auf die Webseite des australischen Arbeitsamts (www.jobsearch.gov.au) kann sinnvoll sein. Das Arbeitsamt hat natürlich auch in jeder Stadt ein Büro, wo du persönlich vorbeischauen kannst.

9| Notwendige Zertifikate erwerben

Um bestimmte Jobs auszuüben brauchst du Zertifikate, die gesetzlich vorgeschrieben sind.

Das gilt zum Beispiel für die Arbeit in Lokalen, in denen Alkohol ausgeschenkt wird. Hier benötigst du zwingend ein RSA-Zertifikat (Responsible Service of Alcohol). Dieses erhältst du nach erfolgreichem Absolvieren eines halbtägigen Trainings, bei dem du den verantwortlichen Ausschank von Alkohol lernst sowie rechtliche Bedingungen und Tipps im Umgang mit alkoholisierten Personen.

Wenn die Arbeitsstätte auch Spielautomaten besitzt, benötigst du zusätzlich ein RCG-Zertifikat (Responsible Gambling Service). Hier lernst du zum Beispiel, verantwortlich mit Glückspiel umzugehen und Süchtige zu erkennen. Aber aufgepasst: Nicht immer gelten die Zertifikate in allen Bundesstaaten, du solltest dich deshalb vorab über die Regelungen informieren.

Für Baustellen-Jobs brauchst du eine White Card. Während des Trainings lernst du Gefahren auf dem Bau zu minimieren und Unfälle zu vermeiden.

Ohne diese Zertifikate bist du gesetzlich nicht dazu befugt, diese Jobs auszuüben. Da diese Zertifikate kostenpflichtig sind, ist es sinnvoll, sie erst zu erwerben, wenn du auch einen Job hast. Andererseits macht es natürlich auch einen guten Eindruck, wenn du bei der Bewerbung die nötigen Zertifikate schon vorweisen kannst. Wenn du also fest entschlossen bist in einer bestimmten Branche zu arbeiten und auch schon Erfahrungen hast, kann es sinnvoll sein, die Zertifikate schon vorher zu erwerben.

10| Den Arbeitgeber nach einer Referenz fragen

Wenn du einen Job in Australien beendest, solltest du deinen Arbeitgeber auf jeden Fall nach einer Referenz fragen. Diese muss gar nicht so förmlich sein, ein kurzer Text genügt meistens schon. Wenn du dich wieder auf Jobsuche begibst, kann es ein großer Vorteil sein, schon eine Referenz von einem australischen Arbeitgeber zu haben. Auf jeden Fall dürfen bei der nächsten Bewerbung die Kontaktdaten deines ehemaligen australischen Arbeitgebers auf dem Lebenslauf nicht fehlen.

Jetzt Ihr: Was sind eure Erfahrungen? Was fällt euch noch an Tipps und Tricks ein um den perfekten Work and Travel Job zu landen? Hinterlasst uns gerne euer Feedback als Kommentar unten.

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