Farmarbeit in Kanada – die optimale Work and Travel – Alternative

Farmarbeit in Kanada

Farmarbeit in Kanada

Reisen und Jobben unter freiem Himmel, fernab großer Städte und umrahmt von überwältigenden Landschaften – diesen Traum verwirklichen sich Jahr für Jahr viele Jugendliche und junge Erwachsene mit einem Work and Travel Aufenthalt in Kanada. Allerdings wird das dafür benötigte “Working Holiday Visum“ jährlich nur in einer begrenzten Stückzahl vergeben und ist für 2009 bereits nicht mehr verfügbar. Es gibt aber eine hervorragende Alternative: Für Farmarbeit in Kanada benötigt man kein Working Holiday Visum, außerdem entfällt die für Work and Travel existierende Altersobergrenze von 35 Jahren.
Im Grunde genommen haben beide Programme viel gemeinsam, es besteht nur ein kleiner Unterschied: Wo man beim klassischen Work and Travel mehrfach den Job wechselt und herumreist, hat man bei der Farmarbeit während des gesamten Aufenthaltes einen festen Arbeitgeber. Damit ist ein solcher Farm-Job der ideale Weg zum bis zu halbjährigen Kanada – Abenteuer. Beim Stall ausmisten, Kühe melken und Getreide ernten lernt man den kanadischen Farmalltag aus nächster Nähe kennen, und erhält als Gegenleistung für die getane Arbeit Unterkunft und Mahlzeiten.

Ausführliche Infos zu Farmarbeit in Kanada bekommen Sie auf Farmarbeit.de.

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Work and Travel – Erfahrungsbericht (Teil 2)

Work and Travel in Neuseeland

Work and Travel in Neuseeland

Clemens auf dem Weg nach Australien und Neuseeland: Im zweiten Teil seines Work and Travel- Erfahrungsberichts erzählt uns Clemens von der Ankunft in Sydney, den Weiterflug nach Christchurch, und seine Probleme mit dem Linksverkehr in Neuseeland.

“Unser Flug führte uns über Singapur zunächst nach Sydney. Wir waren jetzt ungefähr 20 Stunden unterwegs gewesen, und der Nacht über den halben Planeten gefolgt. Aber nun durften wir in von einer Wartehalle des Flughafens einen wunderschönen Sonnenaufgang über der Skyline von Sydney erleben, der uns einen Ausblick eine andere Welt gab, die uns in 2 Monaten erwartete. Denn erst vorerst wartete noch ein Flug auf uns, nach Christchurch in Neuseeland. Das erste was ich sah waren Berge, Wälder, und als wir uns dem Landeanflug näherten – wie sollte es anders sein – Schafe.
Nach der üblichen Abwicklung von Passkontrolle etc. standen wir dann endlich draußen vorm Flughafen, wo uns sonnige, aber mäßig warmes Wetter erwartete. „Angekommen… und jetzt?“.  Das war ein ziemlich komisches Gefühl, da zu sein, und zunächst keine Idee zu haben, was jetzt geschehen sollte. Also machten wir uns per Shuttlebus auf den Weg in die Stadt, um eine Unterkunft zu suchen, und uns ein bisschen umzusehen.
Ein paar Tage später waren wir mit einem lila-grünen Van unterwegs in die Berge, den wir wegen Nebensaison zu einem super Preis gemietet hatten. Wir konnten darin schlafen und kochen, und zahlten fast den halben Preis eines Vierbettzimmers im Backpacker-Hostel. Allerdings war das Autofahren noch abenteuerlicher als erwartet. Die erste Fahrt war der Hammer. Vom Parkplatz rechts herum auf die linke Fahrbahn einer Hauptstraße, bei der wir schon fast einem von links kommenden Auto die Vorfahrt nahmen, dann direkt in einen Kreisverkehr – natürlich links herum – und beim Versuch zu blinken ging der Scheibenwischer an, was uns noch mehr in Panik versetzte. Nachdem wir uns auf einem graden Stück ein wenig beruhigt hatten wollten wir erst mal einkaufen gehen. Auch das gestaltete sich als wahre Herausforderung. Natürlich musste es direkt eine 45° -schräge Rampe hoch auf einen Dachparkplatz gehen. Im Supermarkt irrten wir leicht planlos umher. Es gab eine vor allem viele Fertiggerichte und das Bier war viel zu teuer. Als wir wieder fuhren kratzten wir beim abbiegen fast einen Metallpfosten, den wir in der Aufregung übersehen hatten – ungefähr zwei Zentimeter weiter, und wir das Gerät hatte voll in unserer Seitentür sitzen gehabt. Doch jetzt konnte unser Roadtrip endlich losgehen.”

(Teil 3 folgt in Kürze)

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7 Monate via Work and Travel durch Australien und Neuseeland (1.Teil)

bild-068-kopie1„Work and Travel Australia“ – das steht für ein großes Abenteuer in einem der faszinierendsten Länder unserer Erde. Und das völlig zu recht, ist das Jobben und Reisen quer durch „Down Under“ doch eine unvergessliche (Lebens-)Erfahrung für Jugendliche und junge Erwachsene. Sie schließen auf ihrer Reise viele internationale Kontakte, perfektionieren ihr Englisch und sind durch die Arbeit ganz nah am alltäglichen Leben vor Ort.

Leider kann der Autor dieser Zeilen in Sachen Work and Travel auf keine eigenen Erfahrungen bauen, lauscht aber ständig voller Neid den Erfahrungsberichten derer, die selber in Australien waren und alles hautnah erlebt haben. Einer von ihnen ist unser Redaktions-Praktikant Clemens: Er war insgesamt 7 Monate unterwegs, in Australien UND in Neuseeland. Hier der 1.Teil seines persönlichen Erfahrungsberichts:

“Wie viele meiner Freunde packte mich während meiner Abizeit die Reiselust. Unweigerlich zog mich der allgemeine Enthusiasmus in seinen Bann. Eigentlich war ich nie der unerschrockene Abenteurer. Der Gedanke mich nach dem Zivi in die weite Welt aufzumachen versetzte mich aber nicht in Angst und Schrecken. Er beflügelte mich eher, was sich allerdings in meiner Abschlussnote leider nicht grade wiederspiegelte. Vielleicht kam das auch daher, weil ich mir zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt keine Vorstellung von solch einer Reise machen konnte. Das Ganze war einfach noch viel zu weit weg. Jedenfalls war nun die Idee geboren mich ins wilde Abenteuer zu stürzen, und mir gefiel sie ziemlich gut.
Vorerst stand mir jedoch die Zeit des Zivildienstes bevor. Auch wenn es dankbarere Jobs auf dieser Welt gibt bin ich im Nachhinein eigentlich ganz froh in dieser Pflicht gewesen zu sein. Zudem konnte ich mir so schon etwas für mein Reisekapital dazu sparen. Meine Planung hatte sich zunächst noch nicht weiter konkretisiert, bis ich eines Abends, auf einer Party, mit einem guten Freund und Zivikollegen auf das Thema Work and Travel zu sprechen kam. Er hatte sich auch überlegt, etwas in der Art zu unternehmen, und so beschlossen wir kurzerhand, zusammen zu verreisen.
So machten wir uns also daran, unser Vorhaben in die Tat umzusetzen. Anfangs planten wir nur Neuseeland zu bereisen, weil es uns in all seiner Vielfalt zwischen gewaltigen Alpen im Süden und subtropischer Wälder im Norden, zwischen unendlicher Stille und pulsierendem Stadtleben von Grund auf faszinierte. Über Australien hatten wir zu bis dato noch gar nicht nachgedacht. Das änderte sich schlagartig, als unsere Terminplanung ins Spiel kam. Wir wollten am liebsten sofort nach Dienstschluss unseres letzten Arbeitstages aufbrechen. Dann fiel uns auf, dass auf der anderen Seite der Welt dann tiefster Winter sein würde. Unsere Sehnsucht nach tropischen Palmenstränden und vor allem nach Sonne brachte dann zum Glück auch Australien auf den Plan, das mindestens genauso vielseitig und einmalig ist.
Je mehr Form das ganze Unternehmen annahm, desto schneller schienen die Wochen nun zu vergehen. Dennoch kam es mir vor wie eine halbe Ewigkeit. Wir hatten eine Menge zu organisieren: Visa beantragen, Flüge buchen, Reiseversicherungen abschließen und unendlich viele Infos einholen. Selbst als der Tag gekommen war, an dem es Zeit wurde zu packen, konnte ich noch nicht wirklich realisieren was nun vor uns lag, dass ich den Rucksack nun nicht für einen zweiwöchigen Urlaub sondern für eine Reise von sieben Monaten packen würde, auch wenn das effektiv kaum einen Unterschied macht, denn viel mehr packt man ja auch nicht ein.
Erst als ich dann im Flieger saß wurde mir langsam klar, was ich mir da eingebrockt hatte, und mir wurde etwas unbehaglich dabei. Aber ich war ja nicht allein unterwegs, und so hatten wir auf dem 24-stündigen Flug vor allem eine Menge Spaß.”

(Teil 2 folgt in Kürze!)

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Jobben und Reisen à la carte: Work and Travel USA

Work and Travel wird bei jungen Menschen immer beliebter. Mögen die individuellen Motive dafür noch so unterschiedlich sein, am Ende profitieren alle „Working Traveller“ gleich in mehrfacher Hinsicht: Sie knüpfen internationale Kontakte, erweitern ihren persönlichen Horizont und sammeln wichtige Auslandserfahrungen, die heutzutage im Lebenslauf fast unerlässlich sind.
Australien, Neuseeland und Kanada sind mit ihren speziellen Visa-Programmen natürlich die absoluten „Working Holiday“-Klassiker, die größte Angebotspalette in Sachen Work and Travel bieten jedoch die USA. Zwar gibt es für die Vereinigten Staaten kein spezielles Working-Holiday-Visum, dafür hat man aber mit dem für die berufliche Aus- und Weiterbildung konzipierten J1-Visum die Wahl zwischen verschiedenen Varianten eines kombinierten Job/Reise-Aufenthalts. Ob Summerjob in einem der riesigen US-Nationalparks,  Freiwilligenarbeit (z.B. im Wildlife- oder Naturschutz), Kinderbetreuung in einem Summercamp, Rancharbeit mit Pferden und echten Cowboys, ein Unternehmens-Praktikum oder auch der klassische Au Pair -Aufenthalt – hier ist vieles möglich!

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Engagement ohne Grenzen – Informationen zur weltweiten Freiwilligenarbeit

Das Thema „Freiwilligenarbeit“ gewinnt weltweit an Bedeutung. Auf nationaler Ebene bestätigt sich diese Tendenz gerade durch das zu Jahresbeginn von der Bundesregierung ins Leben gerufene und mit 25 Mio. Euro geförderte Projekt "Freiwilligendienste aller Generationen". Doch auch jenseits der deutschen Landesgrenze kann man sich freiwillig engagieren.
„Internationale Freiwilligendienste“ und „Volunteering“ werden vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen immer beliebter. Sie nutzen die Möglichkeit, Freiwilligenarbeit und einen längerfristigen Auslandsaufenthalt miteinander zu kombinieren. Beide Aspekte sind für sich allein schon eine wichtige persönliche Erfahrung und als Eintrag im Lebenslauf jeweils ein deutlicher Pluspunkt, kann man beides gleichzeitig machen, ist das natürlich ideal.
Die Möglichkeiten eines freiwilligen Engagements bzw. Volunteerings im Ausland sind vielfältig und reichen z.B. von der Kinderbetreuung in Afrika über Naturschutz- und Wildlife -Projekte in den USA und Kanada, bis hin zu so ausgefallenen Volunteer-Jobs wie der Teilnahme an einem Meeresforschungs-Projekt auf den Seychellen.

Auf www.freiwilligenarbeit.de erhalten alle Interessierten sowohl einen kompakten Überblick, als auch tiefer gehende Informationen sowie konkrete Vorschläge für verschiedenste Freiwilligenarbeits-Projekte in der ganzen Welt.

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Work and Travel Japan ist ein Geheimtipp!

Japan ist ein faszinierendes Land: Kultur und Tradition auf der einen Seite, sowie Fortschritt und Moderne auf der anderen. Ein weiterer  Ggensatz, der das Land ded Lächelns ganz besonders macht: Naturbelassene Landschaften und das urbane Flair solch hochmoderner Großstädte wie zum Beispiel Tokio oder auch Osaka. Diese Vielfalt Japans haben Touristen längst für sich entdeckt, nur bei den „Backpackern“ (also den Rucksacktouristen) gilt das Land noch eher als Geheimtipp.

Ein Grund dafür: Viele wissen nicht, dass es auch für Japan ein so genanntes „Working-Holiday-Visum“ gibt. Mit diesem können junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren das Land des Lächelns bis zu einem Jahr lang bereisen und gleichzeitig bezahlte Jobs annehmen, um sich auf diese Weise ihren Aufenthalt zu finanzieren.

Auf Auslandsjob.de findet man umfangreiche Informationen rund um das Thema Work and Travel in Japan : „In Sachen Working Holidays ist Japan tatsächlich noch ein absoluter Geheimtipp. Das liegt auch daran, dass diese Form des Reisens hier noch nicht so durchorganisiert ist wie in Australien, Neuseeland oder Kanada. Es erfordert mehr Eigeninitiative, was aber auch ein Mehr an Freiheit und Abenteuer bedeutet“, erläutert Christian Rhode vom Auslandsjob-Team.

Ein Work and Travel- oder Freiwilligenarbeit – Aufenthalt ist nicht nur ein unvergessliches Erlebnis, er fördert darüber hinaus auch die Entwicklung der Persönlichkeit aus und ist als Eintrag im Lebenslauf oft sehr wichtig für die spätere berufliche Karriere.

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Freiwilligenarbeit bietet vielfältige Möglichkeiten

Internationale Freiwilligendienste (bzw. Freiwilligenarbeits-Einsätze im Ausland) werden bei jungen Menschen immer beliebter.  Ein Beleg dafür ist,  dass allein der im vergangenen Jahr von der Bunderegierung ins Leben gerufene internationale Freiwilligendienst "weltwärts" im ersten Jahr seines Bestehens weit über 2000 freiwillige Helfer in mehr als 60 Länder der Erde entsendete.

"weltwärts" ist ein Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Es wird mit insgesamt 70 Millionen Euro gefördert und soll in den nächsten drei Jahren bis zu 30.000 Einsatzplätze für Volontäre schaffen, die als Freiwillige im Ausland eingesetzt werden möchten. Rechnet man die große Menge an Angeboten nichtstaatlicher Organisationen noch hinzu, ergibt sich eine Vielzahl an Möglichkeiten, einen freiwilligen Arbeitseinsatz im Ausland zu absolvieren.
Man kann zum Beispiel Kinderbetreuung in Venezuela, Naturschutz in Madagaskar oder auch Wildlife-Projekte in Südafrika machen. Ein solcher Arbeitseinsatz im Ausland ist nicht nur ein unvergessliches Erlebnis dar, er wirkt sich auch positiv auf die Entwicklung der Persönlichkeit aus und ist als Eintrag im Lebenslauf oft sehr wichtig für die berufliche Karriere.

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Work and Travel in “Australia”: Auf den Spuren von Nicole Kidman

Derzeit kann man sich im Film „Australia“ (mit Hugh Jackman und Nicole Kidman in den Hauptrollen) noch einmal davon überzeugen, was für ein faszinierendes Land Australien doch ist: Weiße Strände, rote Wüsten und tropische Regenwälder, kombiniert mit dem urbanen Flair solch moderner Städte wie Sidney, Melbourne oder auch Brisbane – eine einmalige Mischung!

Diese Vielfalt Australiens macht das Land zum idealen Terrain für Backpacker, genauer gesagt für all die jungen Menschen, die einen „Work and Travel“ – Aufenthalt im Land der Kängurus und Koalas verbringen möchten. Möglich macht es das so genannte „Working-Holiday-Visum “: Mit diesem Dokument in der Tasche darf man Australien ein Jahr lang bereisen und zur Finanzierung seines „Backpacker“ – Trips vor Ort auch bezahlte Jobs annehmen.
Auf diese Weise wird der Work and Travel – Aufenthalt in Australien zu einem unvergesslichen Abenteuer und einmaligem Erlebnis.  Und aufgepasst: Aufgrund der strengen Visaauflagen darf man dieses Australien-Abenteuer auch wirklich nur ein einziges Mal erleben!

Alles weitere zu Work and Travel in Australien

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Ist Freiwilligenarbeit nur ein Karriere-Sprungbrett?

Diskussion in den Medien: Warum engagieren sich junge Menschen wirklich freiwillig?

In verschiedenen Medien ist jüngst eine Debatte darüber entbrannt, aus welcher Motivation heraus sich junge Menschen freiwillig sozial engagieren, speziell im Bereich der Entwicklungshilfe. Die „Zeit“ („Die neuen Internationalisten“), die „FAZ“ („Die Karriere des Gutmenschen“), das Magazin der Süddeutschen Zeitung („Egotrips in Elend“) sowie zuletzt auch deren Jugendmagazin „jetzt.de“ („Machen wir nur wegen der Karriere Freiwilligendienst?“) philosophieren angeregt darüber, ob die Jugendlichen soziale Engagements aus einer rein gutmenschlichen Gesinnung heraus leisten, oder einfach nur, weil sich so was gut in den Lebenslauf schreiben lässt und als Karrieresprungbrett  dienen könnte.

Wie so oft liegt die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte. Und selbst wenn man einmal – rein hypothetisch – davon ausgehen würde, dass wirklich ALLE jungen Menschen, die sich freiwillig in der Entwicklungshilfe engagieren, dies aus purem Egoismus und Karrieregeilheit tun – was wäre daran so dramatisch? Nun gut, sicherlich müsste man sich in diesem Fall über einen Werteverfall unserer Jugend diskutieren … aber sehen wir es doch einmal ganz pragmatisch: Am Ende ändert sich doch nichts an der Tatsache, dass die Organisationen in der Dritten Welt die benötigten Freiwilligen Arbeitskräfte erhalten, und die Freiwilligen sich ein soziales Engagement sowie erworbene Sprachkenntnisse in ihre Lebenslauf schreiben können. Und wer sagt denn, dass ein halbes Jahr Entwicklungshilfe nicht aus einem karrieregeilen Egoisten einen Gutmenschen machen kann?

Informationen rund um das Thema Freiwilligenarbeit gibt es hier.

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Gap Year: Kreative Auszeit nach dem Bachelor

Mit Tempo in den Beruf starten: Das wird Studenten oft empfohlen. Aber auch eine kreative Auszeit kann Chefs überzeugen. Die Zeit nach dem Bachelor gilt als ideal, um eine Pause einzulegen.

Der englische Begriff Gap Year bezeichnet eine Zeitspanne zwischen zwei Lebensabschnitten, in der Leute zwischen Anfang und Ende zwanzig etwas Neues ausprobieren. In Großbritannien und in den USA sind Gap Years sehr beliebt – etwa nach dem Bachelor-Abschluss, um noch mal etwas anderes zu machen, bis das Master-Studium oder der neue Job beginnt.

In Deutschland haben bislang vor allem Abiturienten eine solche Auszeit eingelegt. Vor dem Studium reisen sie für einige Monate über verschiedene Kontinente oder arbeiten in sozialen Projekten in Entwicklungsländern mit. Studenten könne dabei auf organisierte Programme zurückgreifen und sich an Anbieter wenden, die sich auf Sprachreisen, Praktika im Ausland oder Freiwilligendienste spezialisiert haben.

Die Länge des Aufenthalts lässt sich variieren – ein Gap Year muss nicht zwölf Monate dauern. “Wir haben ganz unterschiedliche Angebote entwickelt”, sagt Tanja Kuntz, die beiTravelWorks und carpe diem Sprachreisen für Marketing, PR und Personal verantwortlich ist. Der Veranstalter organisiert Freiwilligendienste und Work and Travel ins Ausland, also kombinierte Reise- und Arbeitsaufenthalte. “Bislang haben wir besonders viele Abiturienten vermittelt”, sagt Tanja Kuntz, “wir merken aber, dass in letzter Zeit die Bewerber deutlich älter werden.” Sie glaubt, dass sich mit den neuen Abschlüssen ein ähnlicher Trend entwickelt wie in Großbritannien, dass sich also eine Lücke auftut, in der die Absolventen noch einmal ihre Freiheit ausleben möchten. Viele Studenten sind jedoch unsicher, wie sich ein Auslandsaufenthalt in einem Krankenhaus in Afrika oder die Arbeit auf einem Bauernhof in Australien sinnvoll in den Lebenslauf integrieren lässt.

“Bei einem Gap Year wird den Leuten oft unterstellt, dass sie sich einen schönen Tag machen und viel faulenzen”, sagt Tanja Kuntz. In angelsächsischen Ländern seien Personalchefs der Auszeit gegenüber viel aufgeschlossener als hierzulande. Dabei ist das Leben im Ausland oft eine Herausforderung, die nicht immer die nicht immer leicht zu bewältigen ist. Das fängt bei bürokratischen Hürden an.

Quelle:
Der vollständige Bericht ist in der Karriere (Heft Juli 2008) und auf www.karriere.de erschienen.

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