Archiv der Kategorie: Work & Travel

Work and Travel – Erfahrungsbericht (Teil 2)

[caption id="attachment_45" align="alignleft" width="300" caption="Work and Travel in Neuseeland"]Work and Travel in Neuseeland[/caption]

Clemens auf dem Weg nach Australien und Neuseeland: Im zweiten Teil seines Work and Travel- Erfahrungsberichts erzählt uns Clemens von der Ankunft in Sydney, den Weiterflug nach Christchurch, und seine Probleme mit dem Linksverkehr in Neuseeland.

“Unser Flug führte uns über Singapur zunächst nach Sydney. Wir waren jetzt ungefähr 20 Stunden unterwegs gewesen, und der Nacht über den halben Planeten gefolgt. Aber nun durften wir in von einer Wartehalle des Flughafens einen wunderschönen Sonnenaufgang über der Skyline von Sydney erleben, der uns einen Ausblick eine andere Welt gab, die uns in 2 Monaten erwartete. Denn erst vorerst wartete noch ein Flug auf uns, nach Christchurch in Neuseeland. Das erste was ich sah waren Berge, Wälder, und als wir uns dem Landeanflug näherten – wie sollte es anders sein – Schafe.
Nach der üblichen Abwicklung von Passkontrolle etc. standen wir dann endlich draußen vorm Flughafen, wo uns sonnige, aber mäßig warmes Wetter erwartete. „Angekommen… und jetzt?“.  Das war ein ziemlich komisches Gefühl, da zu sein, und zunächst keine Idee zu haben, was jetzt geschehen sollte. Also machten wir uns per Shuttlebus auf den Weg in die Stadt, um eine Unterkunft zu suchen, und uns ein bisschen umzusehen.
Ein paar Tage später waren wir mit einem lila-grünen Van unterwegs in die Berge, den wir wegen Nebensaison zu einem super Preis gemietet hatten. Wir konnten darin schlafen und kochen, und zahlten fast den halben Preis eines Vierbettzimmers im Backpacker-Hostel. Allerdings war das Autofahren noch abenteuerlicher als erwartet. Die erste Fahrt war der Hammer. Vom Parkplatz rechts herum auf die linke Fahrbahn einer Hauptstraße, bei der wir schon fast einem von links kommenden Auto die Vorfahrt nahmen, dann direkt in einen Kreisverkehr – natürlich links herum – und beim Versuch zu blinken ging der Scheibenwischer an, was uns noch mehr in Panik versetzte. Nachdem wir uns auf einem graden Stück ein wenig beruhigt hatten wollten wir erst mal einkaufen gehen. Auch das gestaltete sich als wahre Herausforderung. Natürlich musste es direkt eine 45° -schräge Rampe hoch auf einen Dachparkplatz gehen. Im Supermarkt irrten wir leicht planlos umher. Es gab eine vor allem viele Fertiggerichte und das Bier war viel zu teuer. Als wir wieder fuhren kratzten wir beim abbiegen fast einen Metallpfosten, den wir in der Aufregung übersehen hatten – ungefähr zwei Zentimeter weiter, und wir das Gerät hatte voll in unserer Seitentür sitzen gehabt. Doch jetzt konnte unser Roadtrip endlich losgehen.”

(Teil 3 folgt in Kürze)

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7 Monate via Work and Travel durch Australien und Neuseeland (1.Teil)

bild-068-kopie1„Work and Travel Australia“ – das steht für ein großes Abenteuer in einem der faszinierendsten Länder unserer Erde. Und das völlig zu recht, ist das Jobben und Reisen quer durch „Down Under“ doch eine unvergessliche (Lebens-)Erfahrung für Jugendliche und junge Erwachsene. Sie schließen auf ihrer Reise viele internationale Kontakte, perfektionieren ihr Englisch und sind durch die Arbeit ganz nah am alltäglichen Leben vor Ort.

Leider kann der Autor dieser Zeilen in Sachen Work and Travel auf keine eigenen Erfahrungen bauen, lauscht aber ständig voller Neid den Erfahrungsberichten derer, die selber in Australien waren und alles hautnah erlebt haben. Einer von ihnen ist unser Redaktions-Praktikant Clemens: Er war insgesamt 7 Monate unterwegs, in Australien UND in Neuseeland. Hier der 1.Teil seines persönlichen Erfahrungsberichts:

“Wie viele meiner Freunde packte mich während meiner Abizeit die Reiselust. Unweigerlich zog mich der allgemeine Enthusiasmus in seinen Bann. Eigentlich war ich nie der unerschrockene Abenteurer. Der Gedanke mich nach dem Zivi in die weite Welt aufzumachen versetzte mich aber nicht in Angst und Schrecken. Er beflügelte mich eher, was sich allerdings in meiner Abschlussnote leider nicht grade wiederspiegelte. Vielleicht kam das auch daher, weil ich mir zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt keine Vorstellung von solch einer Reise machen konnte. Das Ganze war einfach noch viel zu weit weg. Jedenfalls war nun die Idee geboren mich ins wilde Abenteuer zu stürzen, und mir gefiel sie ziemlich gut.
Vorerst stand mir jedoch die Zeit des Zivildienstes bevor. Auch wenn es dankbarere Jobs auf dieser Welt gibt bin ich im Nachhinein eigentlich ganz froh in dieser Pflicht gewesen zu sein. Zudem konnte ich mir so schon etwas für mein Reisekapital dazu sparen. Meine Planung hatte sich zunächst noch nicht weiter konkretisiert, bis ich eines Abends, auf einer Party, mit einem guten Freund und Zivikollegen auf das Thema Work and Travel zu sprechen kam. Er hatte sich auch überlegt, etwas in der Art zu unternehmen, und so beschlossen wir kurzerhand, zusammen zu verreisen.
So machten wir uns also daran, unser Vorhaben in die Tat umzusetzen. Anfangs planten wir nur Neuseeland zu bereisen, weil es uns in all seiner Vielfalt zwischen gewaltigen Alpen im Süden und subtropischer Wälder im Norden, zwischen unendlicher Stille und pulsierendem Stadtleben von Grund auf faszinierte. Über Australien hatten wir zu bis dato noch gar nicht nachgedacht. Das änderte sich schlagartig, als unsere Terminplanung ins Spiel kam. Wir wollten am liebsten sofort nach Dienstschluss unseres letzten Arbeitstages aufbrechen. Dann fiel uns auf, dass auf der anderen Seite der Welt dann tiefster Winter sein würde. Unsere Sehnsucht nach tropischen Palmenstränden und vor allem nach Sonne brachte dann zum Glück auch Australien auf den Plan, das mindestens genauso vielseitig und einmalig ist.
Je mehr Form das ganze Unternehmen annahm, desto schneller schienen die Wochen nun zu vergehen. Dennoch kam es mir vor wie eine halbe Ewigkeit. Wir hatten eine Menge zu organisieren: Visa beantragen, Flüge buchen, Reiseversicherungen abschließen und unendlich viele Infos einholen. Selbst als der Tag gekommen war, an dem es Zeit wurde zu packen, konnte ich noch nicht wirklich realisieren was nun vor uns lag, dass ich den Rucksack nun nicht für einen zweiwöchigen Urlaub sondern für eine Reise von sieben Monaten packen würde, auch wenn das effektiv kaum einen Unterschied macht, denn viel mehr packt man ja auch nicht ein.
Erst als ich dann im Flieger saß wurde mir langsam klar, was ich mir da eingebrockt hatte, und mir wurde etwas unbehaglich dabei. Aber ich war ja nicht allein unterwegs, und so hatten wir auf dem 24-stündigen Flug vor allem eine Menge Spaß.”

(Teil 2 folgt in Kürze!)

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Jobben und Reisen à la carte: Work and Travel USA

Work and Travel wird bei jungen Menschen immer beliebter. Mögen die individuellen Motive dafür noch so unterschiedlich sein, am Ende profitieren alle „Working Traveller“ gleich in mehrfacher Hinsicht: Sie knüpfen internationale Kontakte, erweitern ihren persönlichen Horizont und sammeln wichtige Auslandserfahrungen, die heutzutage im Lebenslauf fast unerlässlich sind.
Australien, Neuseeland und Kanada sind mit ihren speziellen Visa-Programmen natürlich die absoluten „Working Holiday“-Klassiker, die größte Angebotspalette in Sachen Work and Travel bieten jedoch die USA. Zwar gibt es für die Vereinigten Staaten kein spezielles Working-Holiday-Visum, dafür hat man aber mit dem für die berufliche Aus- und Weiterbildung konzipierten J1-Visum die Wahl zwischen verschiedenen Varianten eines kombinierten Job/Reise-Aufenthalts. Ob Summerjob in einem der riesigen US-Nationalparks,  Freiwilligenarbeit (z.B. im Wildlife- oder Naturschutz), Kinderbetreuung in einem Summercamp, Rancharbeit mit Pferden und echten Cowboys, ein Unternehmens-Praktikum oder auch der klassische Au Pair -Aufenthalt – hier ist vieles möglich!

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Engagement ohne Grenzen – Informationen zur weltweiten Freiwilligenarbeit

Das Thema „Freiwilligenarbeit“ gewinnt weltweit an Bedeutung. Auf nationaler Ebene bestätigt sich diese Tendenz gerade durch das zu Jahresbeginn von der Bundesregierung ins Leben gerufene und mit 25 Mio. Euro geförderte Projekt "Freiwilligendienste aller Generationen". Doch auch jenseits der deutschen Landesgrenze kann man sich freiwillig engagieren.
„Internationale Freiwilligendienste“ und „Volunteering“ werden vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen immer beliebter. Sie nutzen die Möglichkeit, Freiwilligenarbeit und einen längerfristigen Auslandsaufenthalt miteinander zu kombinieren. Beide Aspekte sind für sich allein schon eine wichtige persönliche Erfahrung und als Eintrag im Lebenslauf jeweils ein deutlicher Pluspunkt, kann man beides gleichzeitig machen, ist das natürlich ideal.
Die Möglichkeiten eines freiwilligen Engagements bzw. Volunteerings im Ausland sind vielfältig und reichen z.B. von der Kinderbetreuung in Afrika über Naturschutz- und Wildlife -Projekte in den USA und Kanada, bis hin zu so ausgefallenen Volunteer-Jobs wie der Teilnahme an einem Meeresforschungs-Projekt auf den Seychellen.

Auf www.freiwilligenarbeit.de erhalten alle Interessierten sowohl einen kompakten Überblick, als auch tiefer gehende Informationen sowie konkrete Vorschläge für verschiedenste Freiwilligenarbeits-Projekte in der ganzen Welt.

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Work and Travel Japan ist ein Geheimtipp!

Japan ist ein faszinierendes Land: Kultur und Tradition auf der einen Seite, sowie Fortschritt und Moderne auf der anderen. Ein weiterer  Ggensatz, der das Land ded Lächelns ganz besonders macht: Naturbelassene Landschaften und das urbane Flair solch hochmoderner Großstädte wie zum Beispiel Tokio oder auch Osaka. Diese Vielfalt Japans haben Touristen längst für sich entdeckt, nur bei den „Backpackern“ (also den Rucksacktouristen) gilt das Land noch eher als Geheimtipp.

Ein Grund dafür: Viele wissen nicht, dass es auch für Japan ein so genanntes „Working-Holiday-Visum“ gibt. Mit diesem können junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren das Land des Lächelns bis zu einem Jahr lang bereisen und gleichzeitig bezahlte Jobs annehmen, um sich auf diese Weise ihren Aufenthalt zu finanzieren.

Auf Auslandsjob.de findet man umfangreiche Informationen rund um das Thema Work and Travel in Japan : „In Sachen Working Holidays ist Japan tatsächlich noch ein absoluter Geheimtipp. Das liegt auch daran, dass diese Form des Reisens hier noch nicht so durchorganisiert ist wie in Australien, Neuseeland oder Kanada. Es erfordert mehr Eigeninitiative, was aber auch ein Mehr an Freiheit und Abenteuer bedeutet“, erläutert Christian Rhode vom Auslandsjob-Team.

Ein Work and Travel- oder Freiwilligenarbeit – Aufenthalt ist nicht nur ein unvergessliches Erlebnis, er fördert darüber hinaus auch die Entwicklung der Persönlichkeit aus und ist als Eintrag im Lebenslauf oft sehr wichtig für die spätere berufliche Karriere.

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Freiwilligenarbeit bietet vielfältige Möglichkeiten

Internationale Freiwilligendienste (bzw. Freiwilligenarbeits-Einsätze im Ausland) werden bei jungen Menschen immer beliebter.  Ein Beleg dafür ist,  dass allein der im vergangenen Jahr von der Bunderegierung ins Leben gerufene internationale Freiwilligendienst "weltwärts" im ersten Jahr seines Bestehens weit über 2000 freiwillige Helfer in mehr als 60 Länder der Erde entsendete.

"weltwärts" ist ein Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Es wird mit insgesamt 70 Millionen Euro gefördert und soll in den nächsten drei Jahren bis zu 30.000 Einsatzplätze für Volontäre schaffen, die als Freiwillige im Ausland eingesetzt werden möchten. Rechnet man die große Menge an Angeboten nichtstaatlicher Organisationen noch hinzu, ergibt sich eine Vielzahl an Möglichkeiten, einen freiwilligen Arbeitseinsatz im Ausland zu absolvieren.
Man kann zum Beispiel Kinderbetreuung in Venezuela, Naturschutz in Madagaskar oder auch Wildlife-Projekte in Südafrika machen. Ein solcher Arbeitseinsatz im Ausland ist nicht nur ein unvergessliches Erlebnis dar, er wirkt sich auch positiv auf die Entwicklung der Persönlichkeit aus und ist als Eintrag im Lebenslauf oft sehr wichtig für die berufliche Karriere.

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Work and Travel in “Australia”: Auf den Spuren von Nicole Kidman

Derzeit kann man sich im Film „Australia“ (mit Hugh Jackman und Nicole Kidman in den Hauptrollen) noch einmal davon überzeugen, was für ein faszinierendes Land Australien doch ist: Weiße Strände, rote Wüsten und tropische Regenwälder, kombiniert mit dem urbanen Flair solch moderner Städte wie Sidney, Melbourne oder auch Brisbane – eine einmalige Mischung!

Diese Vielfalt Australiens macht das Land zum idealen Terrain für Backpacker, genauer gesagt für all die jungen Menschen, die einen „Work and Travel“ – Aufenthalt im Land der Kängurus und Koalas verbringen möchten. Möglich macht es das so genannte „Working-Holiday-Visum “: Mit diesem Dokument in der Tasche darf man Australien ein Jahr lang bereisen und zur Finanzierung seines „Backpacker“ – Trips vor Ort auch bezahlte Jobs annehmen.
Auf diese Weise wird der Work and Travel – Aufenthalt in Australien zu einem unvergesslichen Abenteuer und einmaligem Erlebnis.  Und aufgepasst: Aufgrund der strengen Visaauflagen darf man dieses Australien-Abenteuer auch wirklich nur ein einziges Mal erleben!

Alles weitere zu Work and Travel in Australien

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Abi in der Tasche und Fernweh im Koffer

Innovativer Test zeigt 18 Möglichkeiten auf, nach dem Abi einen interessanten Auslandsaufenthalt zu erleben

Nach erfolgreichem Schulabschluss haben immer mehr Abiturienten den Wunsch, für eine gewisse Zeit ins Ausland zu gehen. Doch welche konkreten Möglichkeiten bieten sich Interessierten, einen Auslandsaufenthalt nach eigenen Vorstellungen und Wünschen zu planen und durchzuführen?

„Unser Auslandszeit-Test hilft bei der Entscheidung, eine auf sich individuell zugeschnittene Auslandszeit herauszufinden. Dabei werden wichtige Kriterien, wie eigene Vorstellungen zum Reiseziel, Dauer des Aufenthalts, Alter, Sprachkenntnisse sowie die mit dem Auslandsaufenthalt verfolgten Wünsche, Ziele und Interessen ausgewertet“, erklärt Frank Möller, Inhaber des Infoportals www.auslandsjob.de und Entwickler des Tests.

Innerhalb weniger Minuten nach Beantwortung der 20 Fragen werden aus insgesamt 18 Möglichkeiten, eine Zeit im Ausland zu verbringen, individuelle Vorschläge für den eigenen Auslandsaufenthalt angeboten.

Dabei reicht die Palette von „Klassikern“ wie dem Auslandspraktikum oder der Sprachreise bis hin zur Mitarbeit auf einer Pferdefarm in Irland, Freiwilligenarbeit in Indien oder ein Work & Travel-Programm quer durch Australiens Outback.

Zu erreichen ist der Test unter:
www.auslandsjob.de/auslandszeit-test.php

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Abi, und jetzt – Summercamp in den USA oder Work and Travel in Australien?

Nach dem Abitur bleiben oft noch einige Wochen oder Monate bis zum Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums. Wie wäre es da mit einem Aufenthalt in den USA, Kanada, Australien oder Neuseeland?

Welche Möglichkeiten gibt es, diese Zeit sinnvoll zu überbrücken?

Workcamps
2-4 Wochen soziale, kulturelle oder ökologischen Dienste in einem amerikanischen Ferienlager.

Summer Camps
9 Wochen in einem Jugendcamp arbeiten (bezahlt), danach 1 Monat durch die USA reisen.

Freiwilligenarbeit
Mehrwöchiger sozialer Einsatz in Projekten des Bildungs-, Sozial- oder Gesundheitswesens, Tourismus oder Umweltbereich.

Sommerjob im Nationalpark
3-4 Monate im Sommer in einem Nationalpark deiner Wahl in den USA arbeiten, danach noch 1 Monat durch die USA reisen.

Auslandspraktikum
Mindestens 4 Wochen berufliche Zusatzqualifikationen während eines Praktikums im Ausland erwerben.

Au pair
Bis zu 1 Jahr Kinderbetreuung in den USA und nebenbei frei wählbare Weiterbildungskurse belegen. Die Gasteltern stellen freie Kost und Logis, zahlen ein Studiengeld, wöchentliches Taschengeld und gewähren zwei Wochen bezahlten Urlaub.

Work and Travel
Bis zu 1 Jahr nach Australien, Neuseeland, USA oder Kanada reisen und den Aufenthalt durch Aushilfsjobs finanzieren.

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Rekord bei Work & Travel-Visa in Australien

Australien erlebt Visa-Boom

Die australische Regierung hat eine Rekordzahl von Visa für Urlauber ausgestellt, die für mehrere Monate dort jobben wollen. Viele davon kommen aus Deutschland, die meisten allerdings aus Südkorea.
Die Regierung rechnet mit einem jährlichen Anstieg der Besucherzahlen um acht Prozent, berichtet die australische Zeitung “The Age”. Für das zurückliegende Jahr rechnen die Statistiker mit 145.000 Aufenthaltsgenehmigungen für Ausländer, die Urlaub und Job in Australien miteinander verknüpfen wollen.

Junge Leute zwischen 18 und 30 Jahren erhalten in Australien eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis von bis zu zwölf Monaten. Sie arbeiten vor allem als Obstpflücker, Kellner, Schreibkraft oder Hilfsarbeiter, um ihre Urlaubskasse direkt vor Ort aufzufüllen und Kontakte zu knüpfen. Diese Visa-Regelung gilt weltweit für 19 Nationen.

Beliebtes Ziel nach Abi oder Studium

Viele Deutsche nutzen die Gelegenheit nach dem Ende ihrer Schulzeit oder dem Studium: Zuletzt flogen knapp 16.000 junge Leute pro Jahr aus der Bundesrepublik nach “Down Under” – sie sind die drittgrößte Gruppe der Work-&-Travel-Gäste in Australien.

Planungs-Fallen: “Chaoten haben es schwer”

Reisende müssten sich zutrauen, auch in schwierigen Situationen, etwa wenn sie länger keinen Job finden, einen kühlen Kopf zu bewahren.
Bei der Planung des Auslandsaufenthaltes hilft vor allem das Internet: Hier erfahren künftige Work & Traveller zum Beispiel, dass sie sich ein Working-Holiday-Visum, eine Auslandskrankenversicherung und ein ausländisches Konto mit Kreditkarte besorgen müssen.

Angst vor erfolgloser Jobsuche fliegt mit

Um das Abenteuer mit einem beruhigenden Gefühl zu beginnen sollte man ausreichend Geld mitzunehmen. So hat man nicht gleich Druck, wenn man erst keinen Job findet.
Work & Traveller können bis zu sechs Monaten bei einem Arbeitgeber bleiben. Sie verdienen umgerechnet etwa sechs bis neun Euro pro Stunde. Der Betrag variiert jedoch stark.
Statt möglichst viel von zu Hause aus zu organisieren, sollte man besser nur grob planen. Vieles ergibt sich dort von einem Tag auf den anderen. Wer seine Reise mit einer festgelegten Route beginnt und die Hostels bereits für ein halbes Jahr vorab gebucht hat, nimmt sich selbst Flexibilität. Das gilt auch für die Dauer des Aufenthalts: Ob man nun drei, sechs oder zwölf Monate wegbleibt, kann ruhig unterwegs entschieden werden.
Als Unterkunft empfiehlt sich meist das örtliche Backpackerhostel, was preislich und organisatorisch einer Jugendherberge ähnelt.

Quelle: www.spiegel.de

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