Archiv der Kategorie: Allgemein

Brain Drain – Wenn Auslandsjobs die Inlandsjobs überwiegen

Heute in “Die Welt” steht ein interessanter Artikel über die volkswirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund der Tatsache, dass immer mehr Deutsche sich mit einem Auslandsjob in der Tasche aus Deutschland verabschieden. Dies wäre per se nicht so schlimm, wenn diesen Auslandsjobs auch eine gleich große Anzahl an Ausländern gegenüber stehen würde, die ähnlich qualifizierte “Inlandsjobs” annehmen würden. An dem ist es aber leider bei weitem nicht: “Mehr als 880.000 gut ausgebildete Deutsche leben derzeit in anderen OECD-Ländern. Umgekehrt haben sich nur 270.000 Akademiker und Fachkräfte mit vergleichbarer Ausbildung aus anderen OECD-Staaaten für ein Leben und Arbeiten in Deutschland entschieden”, so “Die Welt” vom 26. April. Umso größer wird dieser “volkswirtschaftliche Verlust”, je qualifizierter die Bewerber für Auslandsjobs sind. “Brain Drain” wird dabei die Tatsache genannt, dass mittels “Abwandern von Spitzenkräften dem eigenen Land damit wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten entzogen werden, was auf Dauer die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Landes schädige”, so “Die Welt” weiter. Und um diesen Schaden auch mit Zahlen zu belegen, führt die Tageszeitung weiter aus, dass “eine 30-jährige Ärztin, die sich ins Ausland verabschiede, nach Angaben des Müncher Ifo-Instituts den deutschen Steuerzahler eine Mio. Euro koste”.

Bleibt für uns ganz klar die Frage, was die USA, Schweiz, Kanada oder auch Großbritannien besser machen als Deutschland, denn dies sind die Zielländer, die bei Auslandsjob-Suchenden ganz oben auf der Wunschliste stehen! Oder anders gefragt: Was muss Deutschland ändern, um seine Attraktivität als Arbeitgeberland zu verbessern? Diese Fragen geben wir gerne an unsere Auslandsjob.de-Besucher weiter und freuen uns auf Ihre Kommentare!

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“To Travelwork” – Von der Verselbständigung eines Begriffes

Wir von Auslandsjob.de haben ja täglich mit den verschiedensten Auslandsaufenthalten und Auslandszeiten zu tun. Und genauso vielfältig wie eben diese Auslandszeit-Alternativen (nicht verpassen, wenn genau über diese Auslandszeit-Vielfalt in Kürze unter www.auslandszeit.de unser neues Portal live gehen wird, also seid gespannt;-)) ist auch die Auslandszeit “Work & Travel”, zumindest, was die Kreativität betrifft, mit der hiernach in unserer Suchfunktion auf Auslandsjob.de gesucht wird. Wir haben uns einfach mal einen Spaß daraus gemacht und die Such-Logs der letzten 5 Jahre analysiert. Tja, und was daraus geworden ist, seht ihr nun. Nachfolgende Begriffe wurden allesamt rund um “Work & Travel” in den Suchschlitz eingegeben:

  • Travelwork
  • Travelworking
  • Travel and work
  • Travel & work
  • Work and travel
  • Work & travel
  • Work und travel
  • Travel und work
  • Jobben und reisen
  • Reisen und jobben
  • Jobben & reisen
  • Reisen & jobben
  • Travelworks
  • Travel work
  • Travel works
  • Work travel
  • Travel & works
  • Travel and works
  • Travel und works
  • Work plus travel
  • Work + travel
  • Travel plus work
  • Travel + work
  • Working travel
  • Travel working

Allerdings haben wir es uns erspart, hier auch noch die Suchhäufigkeiten auszuwerten. Auch haben wir “individuelle” Schreibweisen oder besser gesagt fehlerhafte Eingaben unberücksichtigt gelassen, da ansonsten die Liste noch ein ganzes Stück länger geworden wäre;-).

Wir würden uns freuen, wenn ihr in den Kommentaren vielleicht noch Suchbegriffe ergänzen würdet, auf die unsere Surfer nicht gekommen sind.

BTW: dass “travelwork” bzw. “travelworking” genauso wie “googeln” einmal in den Duden aufgenommen wird als Synonym für “work & travel” bzw. “Jobben & Reisen” ist aber dann doch eher ein wenig abwegig;-)

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Work and Travel – Erfahrungsbericht (Teil 3)

work-and-travel-in-australien-und-neuseelandIm 3. Teil seines Work and Travel – Erfahrungsberichts machen Clemens und sein Kollege  die Bekanntschaft von anderen Backpackern und treffensich mit Freunden aus Deutschland, die in Australien unterwegs waren und auf einen “Visit” nach Neuseeland rüberkommen.

“(…) Wir erforschten zunächst die Südinsel Neuseelands, die von schneebehangenen Bergen dominiert wird. Nach einem Monat des Reisens hatten wir ins ziemlich gut ein- und schon eine Menge erlebt. Wir waren viel mit Mietwagen unterwegs, da so das Schlafen trotz der Campingplatzkosten meist billiger war als ein in einem Backpackerhostel. Nur wurde es im Süden teils etwas ungemütlich, da es so kalt war, dass wir in Jacken schliefen und morgens die Autoscheiben von innen voll mit Eis waren (dafür brauchten wir uns aber um kaltes Bier keine Sorgen machen). In den Hostels lernten wir viele andere Backpacker kennen, ein paar Australier im Urlaub und Inder, die eine Weltreise machten oder auch mal andere Deutsche, die wie wir nach ihrem Zivi losgefahren waren.
Eines Tages riefen uns zwei Freunde an, die mit uns Abi gemacht hatten und gerade in Australien unterwegs waren: „Moin, wir kommen in einer Woche nach Neuseeland rüber… lass´ mal treffen.“ Also trafen wir uns ein paar Tage später in Queenstown und mieteten uns ein Wohnmobil, mit dem wir von nun an zu viert herumreisten.
Schon der erste Abend mit unserem Backpackermobil war genial: Es wurde schon dunkel, und wir fuhren durch einen Nationalpark, als uns ein Campingschild mit Feuersymbol auf einen kleinen Waldweg lotste. Wir hatten ziemliche Schwierigkeiten mit der Strecke und Sorge um das Wohnmobil, aber als wir gerade umdrehen wollten, sahen wir eine Lichtung im Wald, wo scheinbar ein Lagerfeuer brannte. Also fuhren wir noch ein kleines Stück, und es handelte sich um einen dieser Spots wo wildcampen erlaubt war. Am Feuer saßen bereits ein paar junge Leute, also parkten wir unser Zuhause neben einem alten Van, und setzen uns mit dazu. So lernten wir den Iren Jamie, den Kanadier Ben und den Italiener Roberto kennen. Letzterer kochte mit uns ein super Pastagericht und später wurde Stockbrot gemacht. Wir unterhielten uns fast die ganze Nacht, und es gefiel uns so gut, dass wir gleich noch einen Tag blieben.
Wir reisten etwa einen Monat zusammen herum – die meiste Zeit auf der Nordinsel – bestiegen Gletscher, sprangen Fallschirm, und entdeckten eine Menge wunderschöner Orte. Als wir in Auckland waren wurde mein Geburtstag gefeiert. Das Nachtleben ist definitiv ein Erlebnis und man kommt sehr leicht mit den stets freundlichen Neuseeländern in Kontakt. Ein paar Tage später war dann für unsere beiden Freunde die schöne Reisezeit vorbei, und wir brachten sie zum Flughafen. Sie waren jetzt 6 Monate unterwegs gewesen und die Heimat rief, doch für uns begann eine neuer Abschnitt: Australien.”

(Teil 4 von Clemens´ Backpacker- Bericht folgt in Kürze!)

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Work and Travel – Erfahrungsbericht (Teil 2)

[caption id="attachment_45" align="alignleft" width="300" caption="Work and Travel in Neuseeland"]Work and Travel in Neuseeland[/caption]

Clemens auf dem Weg nach Australien und Neuseeland: Im zweiten Teil seines Work and Travel- Erfahrungsberichts erzählt uns Clemens von der Ankunft in Sydney, den Weiterflug nach Christchurch, und seine Probleme mit dem Linksverkehr in Neuseeland.

“Unser Flug führte uns über Singapur zunächst nach Sydney. Wir waren jetzt ungefähr 20 Stunden unterwegs gewesen, und der Nacht über den halben Planeten gefolgt. Aber nun durften wir in von einer Wartehalle des Flughafens einen wunderschönen Sonnenaufgang über der Skyline von Sydney erleben, der uns einen Ausblick eine andere Welt gab, die uns in 2 Monaten erwartete. Denn erst vorerst wartete noch ein Flug auf uns, nach Christchurch in Neuseeland. Das erste was ich sah waren Berge, Wälder, und als wir uns dem Landeanflug näherten – wie sollte es anders sein – Schafe.
Nach der üblichen Abwicklung von Passkontrolle etc. standen wir dann endlich draußen vorm Flughafen, wo uns sonnige, aber mäßig warmes Wetter erwartete. „Angekommen… und jetzt?“.  Das war ein ziemlich komisches Gefühl, da zu sein, und zunächst keine Idee zu haben, was jetzt geschehen sollte. Also machten wir uns per Shuttlebus auf den Weg in die Stadt, um eine Unterkunft zu suchen, und uns ein bisschen umzusehen.
Ein paar Tage später waren wir mit einem lila-grünen Van unterwegs in die Berge, den wir wegen Nebensaison zu einem super Preis gemietet hatten. Wir konnten darin schlafen und kochen, und zahlten fast den halben Preis eines Vierbettzimmers im Backpacker-Hostel. Allerdings war das Autofahren noch abenteuerlicher als erwartet. Die erste Fahrt war der Hammer. Vom Parkplatz rechts herum auf die linke Fahrbahn einer Hauptstraße, bei der wir schon fast einem von links kommenden Auto die Vorfahrt nahmen, dann direkt in einen Kreisverkehr – natürlich links herum – und beim Versuch zu blinken ging der Scheibenwischer an, was uns noch mehr in Panik versetzte. Nachdem wir uns auf einem graden Stück ein wenig beruhigt hatten wollten wir erst mal einkaufen gehen. Auch das gestaltete sich als wahre Herausforderung. Natürlich musste es direkt eine 45° -schräge Rampe hoch auf einen Dachparkplatz gehen. Im Supermarkt irrten wir leicht planlos umher. Es gab eine vor allem viele Fertiggerichte und das Bier war viel zu teuer. Als wir wieder fuhren kratzten wir beim abbiegen fast einen Metallpfosten, den wir in der Aufregung übersehen hatten – ungefähr zwei Zentimeter weiter, und wir das Gerät hatte voll in unserer Seitentür sitzen gehabt. Doch jetzt konnte unser Roadtrip endlich losgehen.”

(Teil 3 folgt in Kürze)

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Abi in der Tasche und Fernweh im Koffer

Innovativer Test zeigt 18 Möglichkeiten auf, nach dem Abi einen interessanten Auslandsaufenthalt zu erleben

Nach erfolgreichem Schulabschluss haben immer mehr Abiturienten den Wunsch, für eine gewisse Zeit ins Ausland zu gehen. Doch welche konkreten Möglichkeiten bieten sich Interessierten, einen Auslandsaufenthalt nach eigenen Vorstellungen und Wünschen zu planen und durchzuführen?

„Unser Auslandszeit-Test hilft bei der Entscheidung, eine auf sich individuell zugeschnittene Auslandszeit herauszufinden. Dabei werden wichtige Kriterien, wie eigene Vorstellungen zum Reiseziel, Dauer des Aufenthalts, Alter, Sprachkenntnisse sowie die mit dem Auslandsaufenthalt verfolgten Wünsche, Ziele und Interessen ausgewertet“, erklärt Frank Möller, Inhaber des Infoportals www.auslandsjob.de und Entwickler des Tests.

Innerhalb weniger Minuten nach Beantwortung der 20 Fragen werden aus insgesamt 18 Möglichkeiten, eine Zeit im Ausland zu verbringen, individuelle Vorschläge für den eigenen Auslandsaufenthalt angeboten.

Dabei reicht die Palette von „Klassikern“ wie dem Auslandspraktikum oder der Sprachreise bis hin zur Mitarbeit auf einer Pferdefarm in Irland, Freiwilligenarbeit in Indien oder ein Work & Travel-Programm quer durch Australiens Outback.

Zu erreichen ist der Test unter:
www.auslandsjob.de/auslandszeit-test.php

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