Archiv des Autors: Christian Rhode

Freiwilligenarbeit in Australien und Neuseeland

[caption id="attachment_95" align="alignleft" width="240" caption="Freiwilligenarbeit in Ozeanien"]Freiwilligenarbeit in Ozeanien[/caption]

Australien und Neuseeland sind nicht nur Nachbarn, sondern auch faszinierende Länder, die jeweils eine ganz eigene Natur- und Kulturvielfalt für Besucher aus aller Welt bereithalten. Neben den „normalen“ Touristen sind es vor allem die Rucksack-Reisenden („Backpacker“), die es in Sachen „Work & Travel“ („Jobben & Reisen“) hierher zieht. Zuletzt haben sich Australien und Neuseeland aber auch für Fans einer weiteren Auslandsaufenthalt-Variante zu Geheimtipps entwickelt: Freiwilligenarbeit.

Weiße Strände, rote Wüsten, beeindruckende Gebirgsformationen und tropische Regenwälder – in Australien und Neuseeland hat die Natur einiges zu bieten, auch die Tier- und Pflanzenwelt ist einzigartig. Damit das so bleibt, werden immer mehr Umwelt- und Tierschutzprojekte ins Leben gerufen. Solche Projekte sind in der Regel auf die Unterstützung freiwilliger Helfer angewiesen, und zum Glück wird die Teilnahme an solchen „Volunteer“-Projekten bei jungen Menschen immer beliebter, auch in Deutschland.

Als Teilnehmer an einem Freiwilligenarbeits-Projekt kann man in Australien und / oder Neuseeland aktiv einen Beitrag leisten, die einzigartige Natur zu schützen und zu erhalten. So hat man beispielsweise die Möglichkeit, sich in Forschungsprojekten zu Süßwasserkrokodilen oder auch zum Schutz der Mangrovenwälder freiwillig zu engagieren. Man arbeitet in einem Team mit interessanten Leuten aus aller Welt, gleichzeitig lernt man das eine oder andere, womöglich auch beide Länder aus Perspektiven kennen, die Touristen stets verborgen bleiben.

Ausführliche Informationen zu Freiwilligenarbeit in Australien und Neuseeland, aber auch zu Projekten in vielen anderen Teilen der Erde, erhält man auf dem Infoportal www.freiwilligenarbeit.de. Außerdem wir dort schnell klar, dass Freiwilligenarbeit nicht nur im Bereich Umwelt- und Tierschutz stattfindet, sondern vielfältige Tätigkeitsprofile bietet, z.B. in den Bereichen Gesundheit / Medizin, Sozialarbeit, Kultur, etc.

www.freiwilligenarbeit.de

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Work and Travel in Asien

Wer Work and Travel – also kombiniertes Jobben und Reisen in einem fremden Land – machen möchte, der braucht dazu in der Regel ein so genanntes Working-Holiday-Visum. Dass es dieses Visum schon seit einigen Jahren für Australien, Kanada und Neuseeland gibt, wissen die meisten jungen (die Altersgrenzen liegen in der Regel zwischen 18 und 30 Jahren) und abenteuerlustigen Menschen bereits. Asien hingegen ist in Sachen Work and Travel bzw. “Working Holidays” noch recht unbekannt, ja sogar eine Art Geheimtipp. Das wird sich aber in nicht ferner Zukunft ändern, denn nachdem Japan schon seit einiger Zeit ein Working-Holiday-Visum vergibt, haben jetzt auch Südkorea, Hongkong und Singapur entsprechende Visaprogramme ins Leben gerufen. Heißt also: Work and Travel goes Asia!

Wer sich für die neuen oder auch eines der bereits seit längerer Zeit existierenden Working-Holiday-Programme interessiert, findet auf dem Infoportal “Working-Holiday-Visum.de” wichtige Informationen zu Rahmenbedingungen, Teilnahmevoraussetzungen und auch zur Beantragung der Visa. Außerdem erhält man dort viele hilfreiche Tipps und weiterführende Links rund um das Thema Working-Holiday-Visum.

Alle Infos gibt´s unter www.working-holiday-visum.de

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Work and Travel Erfahrungsbericht (6. und letzter Teil)

erfahrungsbericht7Als Bauarbeiter und Melonenpflücker in Bowen, im “Kakadu Nationalpark” und am Uluru, in Sindey, Adelaide, an der Great Ocean Road … den Rest seines Work and Travel -Tripps bestreitet Clemens ganz allein, und erlebt dabei Australien noch einmal in seiner ganzen Vielfalt.

“Tja nun stand ich da, alleine in Cairns, und fühlte mich ein bisschen so wie am ersten Tag in Neuseeland: „So und was jetzt?“. Ein komisches Gefühl, vor allem wenn man 5 Monate zu zweit unterwegs war. Erstmal hatte ich mir vorgenommen zu arbeiten, weil wir während der Zeit zu zweit kaum etwas Anständiges gefunden hatten. Das Schicksal führte mich nach Bowen, wo ich erst auf dem Bau arbeitete, und dann einen Monat lang Melonen pflückte. Die härteste Arbeit war das pflücken von Wassermelonen, die im Schnitt 10 bis 20 kg wiegen, aber gleichzeitig so empfindlich sind, dass man sie immer vorsichtig ablegen muss. Das Gute an der Arbeit ist natürlich, dass es ständig Melonen umsonst gibt. Allerdings konnte ich die irgendwann auch nicht mehr sehen. ;-)

Nach diesem Monat asketischen Daseins machte ich mich auf um von Cairns nach Darwin zu fliegen, der nördlichsten Großstadt Australiens. Auf einer Ausflugstour in den Kakadu National Park lernte ich einen Lehrer kennen, der mir anbot, in seiner Wohnung in Melbourne unterzukommen, falls ich dort vorbeikäme, da er jetzt weiter nach Kambodscha und Laos reisen würde. Ich war mir erst nicht sicher ob er das ernst meinte, da er mich kaum kannte, aber er sagte ich solle einfach seinen Freund Gary kontaktieren der währenddessen in Melbourne seine Wohnung aufpasste. Von Darwin aus nahm ich den Ghan (eine Zugverbindung von Nord nach Südaustralien) nach Alice Springs wo ich natürlich beim Uluru halt machte. Alice ist auf jeden Fall eine Erfahrung, ein lebendiger Ort mitten in der brühenden Wüste, der gleichzeitig Zeugnis ist für die traurigen Folgen europäischer Übersiedlung für die Aborigines.

Anschließend ging’s weiter nach Adelaide, der Festivalstadt, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Da ich nun innerhalb von einer Woche 3000 Kilometer nach Süden gereist war kam es mir bei meiner Ankunft in Adelaide eisig kalt vor – obwohl es immer noch 20 °C waren. Von dort ging’s dann mit dem Bus nach Melbourne, wo ich den besagten Gary einfach mal anrief. Dieser meldete sich total freundlich und wusste auch schon bescheid, dass ich in der Wohnung bleiben konnte. Als ankam lud er mich erstmal zum Essen ein und zeigte mir die Stadt. Er war pensionierter Rektor einer Melbourner Highschool und freute sich richtig darüber einem Gast seine Heimat zu zeigen. Wir fuhren ein paar Tage runter zur Great Ocean Road, wo er Verwandte besuchte und mir seinen Heimatort zeigte. So konnte ich zwei Wochen in Melbourne wohnen, ab und zu etwas mit Gary unternehmen und lernte viel mehr über Australien als es in einem Backpacker´s der Fall gewesen wäre.

So ging meine zweimonatige Rundreise sehr schnell vorbei, ich war jedoch sehr froh auch allein unterwegs gewesen zu sein, da es etwas völlig anderes war. Man kommt schneller mit Leuten in Kontakt, erlebt so mehr lustige Dinge, aber muss sich auch um alles selber kümmern und alles selbst in die Hand nehmen. Jedenfalls machte ich mich bald wieder auf den Weg zurück nach Sydney wo ich noch ein paar alte Bekannte Backpacker traf, und mich bei 28° C an den Strand legte und die letzten Tage genoss. Dann schließlich ging mein Flieger zurück in die Heimat, wo es gerade geschneit hatte.”

ENDE

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Work and Travel – Erfahrungsbericht (Teil 5)

tauchen-am-great-barrier-reef1Clemens´ Work and Travel-Trip durch Australien geht weiter, und wir bleiben dicht auf seinen Fersen! Dieses mal berichtet unser ehemaliger Praktikant von seinem Tripp durch den australischen Dschungel (inclusive erster Erfahrungen mit Blutegeln!) und vom einmaligen Erlebnis,  am Great Barrier Reef zu tauchen.

“Nachdem wir nun schon mehr als 2 Monate in Australien unterwegs waren, kamen wir in die tropischen Regionen Australiens. Kurz vor Cairns machten wir einen Abstecher in einen Nationalpark, der sich dann als tiefster Dschungel entpuppte. Die Straße führte uns zu einem Campingplatz wie es sie in den meisten Nationalparks gibt. Gegen eine geringe Gebühr (die man in dafür bereit liegenden Tüten in einen Holzkasten wirft) kann man sich einen Platz suchen und Toilette, Dusche sowie Gaskochstelle nutzen. Nachdem wir uns eingerichtet hatten um dort zu übernachten, machten wir uns auf den Weg um den Dschungel zu erkunden – was dann aufregender wurde, als wir gedacht hätten.

Unsere Wanderung führte uns entlang eines idyllischen Flusses, der sich eine Schneise in den dichten Wald geschnitten hatte und hier und da kleine Abhänge mit Wasserfällen überwandt. Wir nahmen eine Abbiegung die uns wie eine Abkürzung vorkam. Nach gut einer halben Stunde wurde der Pfad aber immer verwilderter und irgendwie begannen wir daran zu zweifeln, dass er uns noch irgendwohin führen würde. Allerdings wollten wir auch so schnell nicht aufgeben, wo wir doch schon so weit gelaufen waren. Dummer Weise begann es langsam dunkel zu werden und während wir kurz standen und überlegten sah ich etwas auf dem Oberarm meines Freundes sitzen. Als ich darauf zeigte erschrak er sich und schlug das Ding weg bevor wir erkennen konnten was es war. Die Frage stellte sich jedoch kurz darauf nicht mehr denn das Blut ronn wie Wasser aus dem Arm: Ein Blutegel! Mein Blick glitt sofort zu Boden und dort wimmelte es nur so von den Tieren, und einige waren grade dabei meinen durchlöcherten Schuh zu erklimmen. Wir versuchten die Biester von den Schuhen zu bekommen, um schnellstens zurückzugehen, doch dass war gar nicht so leicht da sie sich regelrecht festbissen. Nachdem wir uns befreit hatten bewegten wir uns im Eiltempo zurück doch alles war voll mit Blutegeln. Ich frage mich wie wir das vorher nicht bemerkt hatten, wo wir doch mit unseren kurzen Sachen und ohne T-Shirt fröhlich durchs Höhe Grass gestapft waren, in der Annahme der Weg würde gleich wieder begehbarer werden. Alle paar Meter hielten wir kurz an um ein paar Würmer abzustreifen. Als dann noch eine Schlange unseren Weg kreuzte fingen wir endgültig an zu rennen, was einem bei 35° und tropischer Luftfeuchtigkeit ganz schön zusetzen kann.

Somit waren wir froh, als wir endlich wieder das Camp erreichten. Diese Nacht riegelten wir trotz der Hitze alle Fenster ab um beruhigt schlafen zu können.

Am nächsten Tag machten wir uns auf nach Cairns. Da wir hier unsere letzte gemeinsame Zeit verbringen sollten, schlossen wir einen Pakt: Sollten wir es schaffen, unseren liebgewonnenen Ford Falcon zu verkaufen, wollten wir von dem Geld einen Tauchschein machen. Natürlich waren wir überglücklich als wir 2 Wochen später das Auto für denselben Preis verkauften, für den wir es gekauft hatten. Im Nachhinein hätte man ihn sogar für viel mehr verkaufen können, da zu dieser Zeit eine riesige Nachfrage in Cairns war. So bekam ich noch Wochen danach Anrufe ob das Auto noch zu haben wäre.

Was den Tauchkurs anbelangt war mir etwas mulmig davor, da ich kein besonders guter Schwimmer bin. Irgendwie schaffte mein Freund es aber mich zu überreden, so dass wir ein paar Tage später auf einem Boot Richtung Great Barrier Reef unterwegs waren. Die ersten Tauchgänge waren noch anstrengend da ich viel zu sehr damit beschäftigt war, mit dem tauchen zurechtzukommen, und ich bekam nicht wirklich viel von meiner Umgebung mit. Das änderte sich aber zum Glück recht schnell und die Tauchgänge waren einfach nur überwältigend. Wir schwammen an Riesenschildkröten vorbei, sahen einen Hai (der schlief), Barrakudaschwärme und vieles mehr. Wir beschlossen auch noch den Adventure-Diver-Schein zu machen, was bedeutete dass wir einen Nachttauchgang machten und bis auf 30 Meter runtergingen. Unten konnte man dann Feuerfische und andere exotische Dinge sehen, der Tiefenrausch blieb allerdings aus.

Die drei Tage auf dem Boot waren unvergleichlich, und leider viel zu schnell vorbei. Ein paar Tage später ging es für meinen Freund dann auch schon wieder zurück nach Deutschland um dort sein Studium zu beginnen. Für mich hingegen begann eine spannende Reise allein quer durch Australien.”

(Teil 6 von Clemens´ Backpacker- Bericht folgt in Kürze!)

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Work and Travel – Erfahrungsbericht (Teil 4)

erfahrungsbericht4Im vierten Teil seines Reisetagebuchs aus Neuseeland und Australien berichtet Clemens von seiner Ankunft in Sydney, einem ganz speziellen australischen Dorf  seinem neuen rollenden Zuhause, einem roten Ford Falcon.

“Angekommen in Sydney trafen wir uns erstmal mit ein paar Freunden, die nach 10 Monaten Australien ihre letzte Zeit in Sydney genossen. Auf deren Geheiß suchten wir uns ein Hostel im Kings Cross, dem traditionsreichen Rotlicht- und heute auch Party- und Backpackerviertel der Stadt. Zum Glück waren wir früh genug vor dem Papst angekommen um noch ein günstiges Zimmer zu bekommen, denn in den folgenden Tagen füllte sich die Stadt rasant mit Jugendlichen aus aller Welt, die in den Weltjugendtag begehen wollten.
Wir hatten allerdings andere Dinge im Sinn als seine Heiligkeit zu treffen. Vielmehr suchten wir nach einem Auto um unsere Reise an der Ostküste zu beginnen, was nicht so leicht war wie wir erwartet hätten. Unser rollendes Heim wurde für die nächsten drei Monate, wie es das Schicksal wollte, ein roter Ford Falcon – ein Kombi, Automatik, und ungefähr so alt wie wir. Da wir eine Menge vom Land sehen wollten brachen wir auf als auch das Papamobil die Straßen Sydneys unsicher machte. Aus der Stadt zu kommen war (wie man sich denken kann) allein ein kleines Abenteuer, aber erst einmal auf dem Highway angekommen, hieß es Beine hochlegen und sehen was kommt (naja, ich hab natürlich eins auf dem Gaspedal gelassen).
Ein paar Wochen später waren wir durch eine Menge interessanter Orte gekommen und hatten schon an vielen traumhafte Stränden gelegen. Wir fuhren den Tropen entgegen, und je weiter wir uns Richtung Norden bewegten, desto wärmer wurde es. Die meisten Tage suchten wir uns Campingplätze um nicht beim Wildcampen am Strand erwischt zu werden, da wir gehört hatten, dass das ziemlich teuer werden kann.
Nachdem wir einige Zeit in Byron Bay verbracht hatten machten wir einen Abstecher ins Inland zu einem Örtchen namens Nimbin. Wir hatten den Tipp bekommen uns dieses 350-Seelen-Dorf unbedingt anzuschauen, und es war auf jeden Fall einen Ausflug wert. Ein Hippiefestival hatte 1973 dafür gesorgt, dass hier eine offene Cannabiskultur geführt wurde und wird, es gibt hier sogar ein Hanfmuseum. Leider schien sich das Ganze mit der Zeit auch als Touristenattraktion vor allem für junge Backpacker etabliert zu haben, woran die ehemalige Zurückgezogenheit und gemütliche Alt-68er Hippie-Atmosphäre des Ortes ein wenig litt.

So reisten wir von Ort zu Ort und von Nationalpark zu Nationalpark, immer gen Norden und stets trafen wir eine Menge anderer Wandersleute mit denen wir viele Abenteuer bestanden. Aber dazu nächstes Mal mehr.”

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Freiwilligenarbeit im Ausland: Soziales Engagement weltweit

freiwilligenarbeit-weltweitDie  Begriffe “Ehrenamt“, “Soziales Engagement“ und “Freiwilligenarbeit“ sind angesichts steigender Arbeitslosenzahlen, dem Wegfall sozialer Leistungen, einer wachsenden Armut und immer mehr alten sowie pflegebedürftigen Menschen in den letzten Monaten merklich oft in den deutschen Medien zitiert worden. Wer sich freiwillig engagieren will, muss dies aber nicht zwingend in Deutschland tun, sondern kann weltweit in entsprechenden Projekten tätig werden.

Etwa 23 Millionen Bürger engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich – bei rund 82 Millionen Einwohnern ist dies schon eine stattliche Zahl, trotzdem gibt es Bedarf an allen Ecken, mit steigender Tendenz. Ganz aktuell hat sich sogar die ARD der Thematik angenommen und sendet unter dem Themenwochen – Motto “Ehrenamt ist Ehrensache“ auf allen Kanälen verschiedenste Beiträge rund um das freiwillige soziale Engagement. Ziel ist es, den öffentlichen Diskurs zu beleben und ein Bewusstsein für die Notwendigkeit von ehrenamtlichen Tätigkeiten zu schaffen.

Im Rahmen der ARD – Reihe wird auch das Thema “Freiwilligenarbeit im Ausland“ aufgegriffen und damit verdeutlicht, dass Armut und Hilfebedürftigkeit nicht an Deutschlands Grenzen enden, sondern im Gegenteil in den meisten anderen Ländern dieser Erde viel ausgeprägter sind als bei uns. Nicht zuletzt aus diesem Grund gibt es in allen Teilen der Welt eine Vielzahl an Freiwilligenarbeits-Projekten, in denen sich vor allem junge Menschen sozial engagieren und dabei Auslandserfahrung sammeln.

Das Internet-Portal www.freiwilligenarbeit.de informiert über solche Projekte. Diese können von kurzfristiger Natur sein (wie zum Beispiel die so genannten “Workcamps“), aber durchaus auch ein halbes Jahr oder sogar länger andauern. Häufig liegen Freiwilligenarbeits-Projekte im sozialen Bereich, doch auch im Natur-, Denkmal- oder Tierschutz ist das Angebot groß. Freiwilligenarbeit.de gibt hier viele gute Tipps und stellt den direkten Kontakt zu Projekt – Anbietern her.

Der Link zum Infoportal:
www.freiwilligenarbeit.de

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Work and Travel – Erfahrungsbericht (Teil 3)

work-and-travel-in-australien-und-neuseelandIm 3. Teil seines Work and Travel – Erfahrungsberichts machen Clemens und sein Kollege  die Bekanntschaft von anderen Backpackern und treffensich mit Freunden aus Deutschland, die in Australien unterwegs waren und auf einen “Visit” nach Neuseeland rüberkommen.

“(…) Wir erforschten zunächst die Südinsel Neuseelands, die von schneebehangenen Bergen dominiert wird. Nach einem Monat des Reisens hatten wir ins ziemlich gut ein- und schon eine Menge erlebt. Wir waren viel mit Mietwagen unterwegs, da so das Schlafen trotz der Campingplatzkosten meist billiger war als ein in einem Backpackerhostel. Nur wurde es im Süden teils etwas ungemütlich, da es so kalt war, dass wir in Jacken schliefen und morgens die Autoscheiben von innen voll mit Eis waren (dafür brauchten wir uns aber um kaltes Bier keine Sorgen machen). In den Hostels lernten wir viele andere Backpacker kennen, ein paar Australier im Urlaub und Inder, die eine Weltreise machten oder auch mal andere Deutsche, die wie wir nach ihrem Zivi losgefahren waren.
Eines Tages riefen uns zwei Freunde an, die mit uns Abi gemacht hatten und gerade in Australien unterwegs waren: „Moin, wir kommen in einer Woche nach Neuseeland rüber… lass´ mal treffen.“ Also trafen wir uns ein paar Tage später in Queenstown und mieteten uns ein Wohnmobil, mit dem wir von nun an zu viert herumreisten.
Schon der erste Abend mit unserem Backpackermobil war genial: Es wurde schon dunkel, und wir fuhren durch einen Nationalpark, als uns ein Campingschild mit Feuersymbol auf einen kleinen Waldweg lotste. Wir hatten ziemliche Schwierigkeiten mit der Strecke und Sorge um das Wohnmobil, aber als wir gerade umdrehen wollten, sahen wir eine Lichtung im Wald, wo scheinbar ein Lagerfeuer brannte. Also fuhren wir noch ein kleines Stück, und es handelte sich um einen dieser Spots wo wildcampen erlaubt war. Am Feuer saßen bereits ein paar junge Leute, also parkten wir unser Zuhause neben einem alten Van, und setzen uns mit dazu. So lernten wir den Iren Jamie, den Kanadier Ben und den Italiener Roberto kennen. Letzterer kochte mit uns ein super Pastagericht und später wurde Stockbrot gemacht. Wir unterhielten uns fast die ganze Nacht, und es gefiel uns so gut, dass wir gleich noch einen Tag blieben.
Wir reisten etwa einen Monat zusammen herum – die meiste Zeit auf der Nordinsel – bestiegen Gletscher, sprangen Fallschirm, und entdeckten eine Menge wunderschöner Orte. Als wir in Auckland waren wurde mein Geburtstag gefeiert. Das Nachtleben ist definitiv ein Erlebnis und man kommt sehr leicht mit den stets freundlichen Neuseeländern in Kontakt. Ein paar Tage später war dann für unsere beiden Freunde die schöne Reisezeit vorbei, und wir brachten sie zum Flughafen. Sie waren jetzt 6 Monate unterwegs gewesen und die Heimat rief, doch für uns begann eine neuer Abschnitt: Australien.”

(Teil 4 von Clemens´ Backpacker- Bericht folgt in Kürze!)

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Farmarbeit in Kanada – die optimale Work and Travel – Alternative

[caption id="attachment_54" align="alignleft" width="300" caption="Farmarbeit in Kanada"]Farmarbeit in Kanada[/caption]

Reisen und Jobben unter freiem Himmel, fernab großer Städte und umrahmt von überwältigenden Landschaften – diesen Traum verwirklichen sich Jahr für Jahr viele Jugendliche und junge Erwachsene mit einem Work and Travel Aufenthalt in Kanada. Allerdings wird das dafür benötigte “Working Holiday Visum“ jährlich nur in einer begrenzten Stückzahl vergeben und ist für 2009 bereits nicht mehr verfügbar. Es gibt aber eine hervorragende Alternative: Für Farmarbeit in Kanada benötigt man kein Working Holiday Visum, außerdem entfällt die für Work and Travel existierende Altersobergrenze von 35 Jahren.
Im Grunde genommen haben beide Programme viel gemeinsam, es besteht nur ein kleiner Unterschied: Wo man beim klassischen Work and Travel mehrfach den Job wechselt und herumreist, hat man bei der Farmarbeit während des gesamten Aufenthaltes einen festen Arbeitgeber. Damit ist ein solcher Farm-Job der ideale Weg zum bis zu halbjährigen Kanada – Abenteuer. Beim Stall ausmisten, Kühe melken und Getreide ernten lernt man den kanadischen Farmalltag aus nächster Nähe kennen, und erhält als Gegenleistung für die getane Arbeit Unterkunft und Mahlzeiten.

Ausführliche Infos zu Farmarbeit in Kanada bekommen Sie auf Farmarbeit.de.

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Work and Travel – Erfahrungsbericht (Teil 2)

[caption id="attachment_45" align="alignleft" width="300" caption="Work and Travel in Neuseeland"]Work and Travel in Neuseeland[/caption]

Clemens auf dem Weg nach Australien und Neuseeland: Im zweiten Teil seines Work and Travel- Erfahrungsberichts erzählt uns Clemens von der Ankunft in Sydney, den Weiterflug nach Christchurch, und seine Probleme mit dem Linksverkehr in Neuseeland.

“Unser Flug führte uns über Singapur zunächst nach Sydney. Wir waren jetzt ungefähr 20 Stunden unterwegs gewesen, und der Nacht über den halben Planeten gefolgt. Aber nun durften wir in von einer Wartehalle des Flughafens einen wunderschönen Sonnenaufgang über der Skyline von Sydney erleben, der uns einen Ausblick eine andere Welt gab, die uns in 2 Monaten erwartete. Denn erst vorerst wartete noch ein Flug auf uns, nach Christchurch in Neuseeland. Das erste was ich sah waren Berge, Wälder, und als wir uns dem Landeanflug näherten – wie sollte es anders sein – Schafe.
Nach der üblichen Abwicklung von Passkontrolle etc. standen wir dann endlich draußen vorm Flughafen, wo uns sonnige, aber mäßig warmes Wetter erwartete. „Angekommen… und jetzt?“.  Das war ein ziemlich komisches Gefühl, da zu sein, und zunächst keine Idee zu haben, was jetzt geschehen sollte. Also machten wir uns per Shuttlebus auf den Weg in die Stadt, um eine Unterkunft zu suchen, und uns ein bisschen umzusehen.
Ein paar Tage später waren wir mit einem lila-grünen Van unterwegs in die Berge, den wir wegen Nebensaison zu einem super Preis gemietet hatten. Wir konnten darin schlafen und kochen, und zahlten fast den halben Preis eines Vierbettzimmers im Backpacker-Hostel. Allerdings war das Autofahren noch abenteuerlicher als erwartet. Die erste Fahrt war der Hammer. Vom Parkplatz rechts herum auf die linke Fahrbahn einer Hauptstraße, bei der wir schon fast einem von links kommenden Auto die Vorfahrt nahmen, dann direkt in einen Kreisverkehr – natürlich links herum – und beim Versuch zu blinken ging der Scheibenwischer an, was uns noch mehr in Panik versetzte. Nachdem wir uns auf einem graden Stück ein wenig beruhigt hatten wollten wir erst mal einkaufen gehen. Auch das gestaltete sich als wahre Herausforderung. Natürlich musste es direkt eine 45° -schräge Rampe hoch auf einen Dachparkplatz gehen. Im Supermarkt irrten wir leicht planlos umher. Es gab eine vor allem viele Fertiggerichte und das Bier war viel zu teuer. Als wir wieder fuhren kratzten wir beim abbiegen fast einen Metallpfosten, den wir in der Aufregung übersehen hatten – ungefähr zwei Zentimeter weiter, und wir das Gerät hatte voll in unserer Seitentür sitzen gehabt. Doch jetzt konnte unser Roadtrip endlich losgehen.”

(Teil 3 folgt in Kürze)

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7 Monate via Work and Travel durch Australien und Neuseeland (1.Teil)

bild-068-kopie1„Work and Travel Australia“ – das steht für ein großes Abenteuer in einem der faszinierendsten Länder unserer Erde. Und das völlig zu recht, ist das Jobben und Reisen quer durch „Down Under“ doch eine unvergessliche (Lebens-)Erfahrung für Jugendliche und junge Erwachsene. Sie schließen auf ihrer Reise viele internationale Kontakte, perfektionieren ihr Englisch und sind durch die Arbeit ganz nah am alltäglichen Leben vor Ort.

Leider kann der Autor dieser Zeilen in Sachen Work and Travel auf keine eigenen Erfahrungen bauen, lauscht aber ständig voller Neid den Erfahrungsberichten derer, die selber in Australien waren und alles hautnah erlebt haben. Einer von ihnen ist unser Redaktions-Praktikant Clemens: Er war insgesamt 7 Monate unterwegs, in Australien UND in Neuseeland. Hier der 1.Teil seines persönlichen Erfahrungsberichts:

“Wie viele meiner Freunde packte mich während meiner Abizeit die Reiselust. Unweigerlich zog mich der allgemeine Enthusiasmus in seinen Bann. Eigentlich war ich nie der unerschrockene Abenteurer. Der Gedanke mich nach dem Zivi in die weite Welt aufzumachen versetzte mich aber nicht in Angst und Schrecken. Er beflügelte mich eher, was sich allerdings in meiner Abschlussnote leider nicht grade wiederspiegelte. Vielleicht kam das auch daher, weil ich mir zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt keine Vorstellung von solch einer Reise machen konnte. Das Ganze war einfach noch viel zu weit weg. Jedenfalls war nun die Idee geboren mich ins wilde Abenteuer zu stürzen, und mir gefiel sie ziemlich gut.
Vorerst stand mir jedoch die Zeit des Zivildienstes bevor. Auch wenn es dankbarere Jobs auf dieser Welt gibt bin ich im Nachhinein eigentlich ganz froh in dieser Pflicht gewesen zu sein. Zudem konnte ich mir so schon etwas für mein Reisekapital dazu sparen. Meine Planung hatte sich zunächst noch nicht weiter konkretisiert, bis ich eines Abends, auf einer Party, mit einem guten Freund und Zivikollegen auf das Thema Work and Travel zu sprechen kam. Er hatte sich auch überlegt, etwas in der Art zu unternehmen, und so beschlossen wir kurzerhand, zusammen zu verreisen.
So machten wir uns also daran, unser Vorhaben in die Tat umzusetzen. Anfangs planten wir nur Neuseeland zu bereisen, weil es uns in all seiner Vielfalt zwischen gewaltigen Alpen im Süden und subtropischer Wälder im Norden, zwischen unendlicher Stille und pulsierendem Stadtleben von Grund auf faszinierte. Über Australien hatten wir zu bis dato noch gar nicht nachgedacht. Das änderte sich schlagartig, als unsere Terminplanung ins Spiel kam. Wir wollten am liebsten sofort nach Dienstschluss unseres letzten Arbeitstages aufbrechen. Dann fiel uns auf, dass auf der anderen Seite der Welt dann tiefster Winter sein würde. Unsere Sehnsucht nach tropischen Palmenstränden und vor allem nach Sonne brachte dann zum Glück auch Australien auf den Plan, das mindestens genauso vielseitig und einmalig ist.
Je mehr Form das ganze Unternehmen annahm, desto schneller schienen die Wochen nun zu vergehen. Dennoch kam es mir vor wie eine halbe Ewigkeit. Wir hatten eine Menge zu organisieren: Visa beantragen, Flüge buchen, Reiseversicherungen abschließen und unendlich viele Infos einholen. Selbst als der Tag gekommen war, an dem es Zeit wurde zu packen, konnte ich noch nicht wirklich realisieren was nun vor uns lag, dass ich den Rucksack nun nicht für einen zweiwöchigen Urlaub sondern für eine Reise von sieben Monaten packen würde, auch wenn das effektiv kaum einen Unterschied macht, denn viel mehr packt man ja auch nicht ein.
Erst als ich dann im Flieger saß wurde mir langsam klar, was ich mir da eingebrockt hatte, und mir wurde etwas unbehaglich dabei. Aber ich war ja nicht allein unterwegs, und so hatten wir auf dem 24-stündigen Flug vor allem eine Menge Spaß.”

(Teil 2 folgt in Kürze!)

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