Der Weg zu deinem Work and Travel
Wichtigstes Utensil eines Backpackers oder Trekkers ist – na klar, der optimale Rucksack! Bevor du dich aber auf den Weg machst, solltest du dir Zeit nehmen für die Auswahl deines Rucksacks. Auch die Art und Weise des Packens ist nicht zu unterschätzen. Ein falscher, billiger oder auch "nur" schlecht gepackter Rucksack kann dir schnell den Spaß am Trekking verderben. Deshalb hier ein paar praktische Tipps zu Rucksackkauf und -befüllung.
Wenn du einen qualitativ guten, für dich passenden Backpacker-Rucksack kaufen willst, rechne damit, etwas mehr als geplant dafür auszugeben. Wir empfehlen dir, das gute Stück persönlich im Fachhandel zu erwerben. Dort wirst du beraten und kannst den Rucksack auch genau inspizieren und ausprobieren.
Vor einem Kauf musst du dir also klar machen wie und wohin du reisen möchtest und wie lange deine Reise dauern soll. Auch danach berechnet sich dann das benötigte Packvolumen des Trekkingrucksacks.
… das Trage- oder Rückensystem! Der Trekkingrucksack ist dazu gemacht, soviel Last wie möglich von den Schultern auf die Hüften zu bringen. Daher ist bei einem hochwertigen Trekkingrucksack auch die so genannte "Hüftflosse" hervorragend gepolstert und geformt. Wichtig ist auch, dass dein zukünftiger Backpacker-Rucksack gute Schulterträger und die für dich passende Rückenlänge hat. Achte zudem auf belastbares Material (z. B. stabile Reißverschlüsse), das kann dir unterwegs viel Ärger ersparen!
In jedem Fall solltest du deinen Backpacker-Rucksack nach deinen eigenen Bedürfnissen packen. Gut ist es aber, ein paar generelle Regeln zu kennen und zu beherzigen. Optimal ist, wenn dein Rucksack nicht mehr als 1/4 deines Körpergewichts wiegt; 1/3 des eigenen Körpergewichtes sollte man nie überschreiten!
Ganz unten in den Rucksack gehört der Schlafsack. Darüber packst du die mittelschweren Gegenstände deiner Ausrüstung. Ein Zelt kannst du passend zusammengelegt über den Schlafsack packen. Als Drittes kommen die schwersten Dinge (z. B. Wasserfilter oder Nahrungsmittel) an die Reihe. Verstau diese so nah wie möglich am Rücken, jedoch nicht oberhalb deiner Schulterhöhe! In den restlichen Hohlräumen – also vom Rücken entfernt und oberhalb der Schultern – packst du dann leichte Bekleidung. Die Außentaschen des Rucksacks sind prima für Wasserflaschen. Tipp: möglichst wenig – lediglich z. B. deine Isomatte – außen an den Trekkingrucksack binden. Zum Schutz gegen Regen, aber vor allem gegen Schmutz und Beschädigungen, dient eine Regenhülle. Um noch mehr Ordnung in deinen Rucksack zu bringen und die Übersicht zu behalten kannst du deine unterschiedlichen Ausrüstungsgegenstände in verschiedenfarbige, dichte Plastiktüten sortieren. Das ist preiswert und effektiv.
Was ganz genau du für deine Reise einpacken musst, gehört am besten auf eine detaillierte Packliste.
>> Packliste
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