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Auto fahren in Kanada

Kanada ist nach Russland das zweitgrößte Land unserer Erde. Was könnte spannender sein, als diese riesigen Ausmaße auf den eigenen vier Rädern zu erleben? Selbst am Steuer zu sitzen, während spektakuläre Landschaften links und rechts vorüberziehen? Der eigene fahrbare Untersatz hat in Kanada zahlreiche Vorteile: Man lernt die unterschiedlichen Gegenden kennen, statt einfach über sie hinweg zu fliegen, kommt mit Einheimischen ins Gespräch und genießt ein unbeschreiblich beglückendes Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit. Wer als Work & Traveller in dem schönen nordamerikanischen Land auch arbeiten möchte, muss bei einigen Jobs auch ein Auto fahren. Doch welche Dokumente braucht man eigentlich zum Autofahren in Kanada? Gibt es besondere Verkehrsregeln, die dort ganz anders sind als bei uns? Und worauf muss man beim Fahren in dem riesigen Land achten?

Du reist nach Kanada und möchtest mit dem Auto die Gegend erkunden? Hier findest du alles zu Verkehrsregeln und Auto fahren in Kanada.

Themen dieser Seite:

 

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Verkehrsregeln in Kanada

In Kanada wird wie bei uns auf der rechten Seite gefahren und viele Verkehrsregeln ähneln sich. Jedoch gibt es einige Unterschiede, die Autofahrer aus dem Ausland kennen sollten. Denn auch in Kanada gibt es viele Verkehrskontrollen und bei Regelverstößen drohen Backpackern und Work & Travellern hohe Strafen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Regeln je nach Bundesstaat unterschiedlich sein können, sodass du dich immer wieder neu informieren musst. Vor allem die Höchstgeschwindigkeiten und Promillegrenzen solltest du kennen. Die Promillegrenze liegt je nach Bundesstaat zwischen 0,5 und 0,8 Promille, als ausländischer Besucher sitzt man aber am besten nur mit 0,0 am Steuer. Die Tempolimits liegen bei ca. 100 km/h auf dem Highway, 80 km/h auf der Landstraße und 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften. Sie sind meist ausgeschildert. Tempolimits sowie Entfernungen werden in Kanada in Kilometern angegeben, nicht wie in den USA in Meilen. Folgende Besonderheiten solltest du in Kanada außerdem berücksichtigen:

Rote Ampeln

Ampeln gibt es in den kanadischen Großstädten viel häufiger als bei uns. In manchen Situationen kannst du die roten Lichter aber auch ignorieren: Rechtsabbiegen an roten Ampeln ist in Kanada grundsätzlich erlaubt, wenn der Verkehr frei ist und es nicht durch ein Verkehrsschild ausdrücklich verboten wird. In Kanada kannst du dir also einen unsichtbaren grünen Abbieger-Pfeil an jeder Ampel mitdenken. Außerdem stehen die Ampeln meist nicht direkt an der Kreuzung, sondern auf der gegenüberliegenden Seite. Gerade am Anfang musst du gut darauf achten und vorausschauend fahren.

Stoppschilder statt „rechts vor links“

Wie in den USA ersetzen auch in Kanada Stoppschilder meist die „rechts vor links“-Regel. Es gibt 2-Way-Stops und 4-Way-Stops, also Kreuzungen mit zwei Stoppschildern und Kreuzungen mit vier Stoppschildern. An gleichberechtigten Kreuzungen mit vier Schildern hält jeder an. Dann gilt das Prinzip: Wer zuerst stand, fährt zuerst. So geht es dann der Reihe um. Wer zuletzt gehalten hat, darf auch erst als Letzter die Kreuzung verlassen. Klingt chaotisch, funktioniert in der Praxis aber erstaunlich gut. Kreuzungen mit zwei Stoppschildern funktionieren nach dem Haupt- und Nebenstraßenprinzip. Wer vor einem Stoppschild steht, muss den Fahrzeugen auf der Hauptstraße Vorfahrt gewähren.

Gelbe Schulbusse

Ganz wichtig ist außerdem, die strengen Verkehrsregeln bei Schulbussen zu beachten. Die sind in Kanada wie auch in den USA sehr viel verbreiteter als bei uns und bringen überall im Land die Kleinen zur Schule. Wenn der Bus hält und blinkt oder gar ein Stoppschild ausklappt, darf man weder überholen noch auf der Gegenseite am Bus vorbeifahren. Alle Fahrzeuge müssen dann halten, denn es könnten Kinder über die Fahrbahn laufen. Wenn der Bus anschließend wieder in den Verkehr einschert, musst du ihn sofort reinlassen.

Rechts überholen

Anders als bei uns darf man in Kanada auch auf der rechten Seite überholen. Auch im Nachbarland USA ist das üblich und erlaubt. Geblinkt wird in Kanada eher selten. Wer nicht überholt, fährt am besten mittig auf den mehrspurigen Highways.

Weitere Vorschriften

In Kanada herrscht wie bei uns Anschnallpflicht und die Strafen bei Verstößen sind hoch. Seit 2010 darf man auch nicht mehr mit dem Handy in der Hand beim Autofahren telefonieren, sondern braucht eine Freisprechanlage. In einigen Bundesstaaten ist es außerdem Pflicht, auch tagsüber mit Abblendlicht zu fahren.

Straßenverhältnisse und kanadischer Fahrstil

Kanada ist ein riesiges Land und hat dadurch natürlich auch ein beeindruckendes Straßennetz: Über 400.000 Kilometer Asphalt verlaufen durch das Riesenland. Hier gibt es auch die längste geteerte Straße der Welt: den Trans-Canada-Highway, der von der Westküste bis an die Ostküste durch 10 der 13 Bundesstaaten verläuft und über 8.000 Kilometer lang ist. Ob man sich auf dem berühmten Highway befindet, ist leicht zu erkennen: Ein Schild mit einem weißen Ahornblatt auf grünem Untergrund lässt keine Fehlschlüsse zu, es wird ausschließlich für diesen Highway verwendet. Da es in Kanada gerade mal etwas mehr als 30 Millionen Einwohner gibt, ist man auf dem gut ausgebautem Straßennetz häufiger auch mal ganz allein unterwegs. Das macht das Fahren in dem atemberaubend schönen Land besonders entspannt und auch aufgrund der Tempolimits ist das Autofahren in Kanada viel langsamer und weniger hektisch als bei uns. Kanada-Besuchern fällt immer wieder positiv auf, dass Kanadier sehr gelassene, achtsame und höfliche Autofahrer sind. Konflikte und Auseinandersetzungen zwischen zwei Fahrern kommen extrem selten vor. Auch das Einfädeln, selbst mit größeren Wagen wie einem Wohnmobil, klappt in dem Land fast immer problemlos. Vor allem aber gegenüber Fußgängern verhalten sich die kanadischen Fahrer extrem respektvoll. Sie halten oft extra, um Fußgänger über die Straße zu winken. Als Gast im Land sollte man es den Locals gleichtun, sonst macht man sich schnell unbeliebt.

Internationaler Führerschein

Prinzipiell wird der europäische Führerschein in Kanada anerkannt. Ausländische Besucher dürfen damit bis zu sechs Monaten in Kanada fahren. Jedoch ist auch die Mitnahme eines internationalen Führerscheins empfehlenswert, denn dort sind alle wichtigen Informationen auch auf Englisch und Französisch zu finden, was bei dem deutschen Europa-Führerschein nicht der Fall ist. Um Schwierigkeiten bei Polizeikontrollen und Autovermietungen zu vermeiden, ist man mit dem internationalen Führerschein auf der sicheren Seite. Alternativ kannst du dir auch eine amtlich beglaubigte Übersetzung deines hiesigen Führerscheins besorgen. Meist ist das aber umständlicher und teurer als ein internationaler Führerschein. Diesen bekommst du schnell und unkompliziert im Bürgeramt oder der Kfz-Zulassungsstelle deiner Stadt. Folgende Sachen brauchst du für die Beantragung:

  • Deinen deutschen Führerschein
  • Einen Identitätsnachweis, zum Beispiel Personalausweis oder Reisepass
  • Biometrisches Passbild
  • 15 Euro

Ist alles vollständig, kannst du den internationalen Führerschein direkt mitnehmen. Auf deiner Kanadareise darfst du allerdings deinen deutschen Führerschein auf keinen Fall zuhause vergessen, denn der internationale Führerschein ist immer nur zusammen mit dem deutschen Führerschein gültig. Vor allem, wenn du ein Auto in Kanada mietest/kaufst, ist ein internationaler Führerschein sicher nicht verkehrt.

Benzinpreise & Tankstellen

Benzin ist in Kanada günstiger als bei uns. Leider macht sich das aufgrund der riesigen Distanzen, die man dort zurücklegt, kaum bemerkbar. Ein Liter Benzin kostet in Kanada derzeit ca. 75 Cent (Stand Februar 2016). An den Tankstellen kann man oft nur mit Kreditkarte zahlen und man muss diese meist vorher registrieren, bevor man überhaupt Sprit bekommt. Das kann man in der Regel aber direkt an der Zapfsäule über einen Automaten erledigen. Anschließend wählt man die Benzinsorte und kann den Tank befüllen. An manchen Zapfsäulen kannst du auch einen Geldbetrag eingeben, für den der Tank gefüllt werden soll. An vielen kanadischen Tankstellen kannst du außerdem zwischen Full Service und Self Service wählen. Beim Full Service betankt ein Tankstellen-Mitarbeiter deinen Wagen, wofür ein Trinkgeld erwartet wird. In den ländlichen Gegenden des dünnbesiedelten Landes sind Tankstellen natürlich rar und kommen oft nur alle 150 bis 200 Kilometer vor.

Gefahren im Straßenverkehr

Auf den kanadischen Landstraßen muss man besonders auf herumlaufende Tiere achten. Es kann schon mal passieren, dass ein Elch mitten auf der Fahrbahn liegt und sich sonnt. Oft bleibt dann nichts anderes übrig, als zu warten bis der Elch die Straße freigibt. Auch Bären und andere große Wildtiere können in ländlichen Gebieten die Straßen kreuzen. In besonders gefährdeten Gegenden warnen Schilder vor den möglichen Gefahren. Man sollte dann besonders vorausschauend und evtl. etwas langsamer fahren. Auf Nachtfahrten und Fahrten bei einsetzender Dämmerung verzichtest du am besten, da viele Tiere nachtaktiv sind.

Wer auch im Winter in Kanada Auto fahren möchte, sollte besonders vorsichtig sein. Zahlreiche Straßen sind bei Tiefsttemperaturen von bis zu -35 Grad gar nicht befahrbar. Grundsätzlich besteht im Winter die Gefahr, in einen Schneesturm zu geraten und nicht mehr von der Stelle zu kommen. Auf diese Weise sind in Kanada schon einige Menschen erfroren, weil die Hilfe einfach zu spät kam. Für Notfälle sollte man unbedingt ausreichend warme Kleidung, Streichhölzer oder Feuerzeug, Kerzen und energiereiche Snacks im Auto haben. Außerdem muss man stets auf einen möglichst vollen Tank achten, denn in Notfällen verbraucht man auch im Stand Sprit, nämlich um das Fahrzeug bei laufendem Motor einigermaßen warm zu halten. Einen wirklich unvergesslichen Roadtrip, und zwar im positiven Sinne, sollte man daher natürlich in den Sommermonaten von Juni bis August machen.

Fazit: Entspanntes Fahren

Aufgrund der enormen Größe des Landes und der vergleichsweise dünnen Besiedlung ist Auto fahren in Kanada meist sehr entspannt. Noch angenehmer ist, dass die Kanadier besonders höfliche und respektvolle Fahrer sind, sodass Konflikte kaum auftreten. Zwar kann man in dem riesigen Land oft nur maximal 100 km/h fahren, dafür sieht man aber auch mehr und erlebt die Reise bewusster, als wenn man mit enormen Geschwindigkeiten durch die Landschaft rauscht. Ein paar Regeln sind anders als bei uns, doch ausländische Autofahrer gewöhnen sich meist schnell daran. Den internationalen Führerschein solltest du bei deiner Kanada-Reise sicherheitshalber im Gepäck haben, auch wenn er nicht zwingend vorgeschrieben ist. 

 

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