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Teil 1/2 | Auto fahren in Australien

Work & Travel ist der Auslandsaufenthalt mit den meisten Freiheiten. Für viele Reiselustige gehört daher auch ein eigenes Fahrzeug zu dem Trip dazu. Schließlich kann man damit so unabhängig und frei wie möglich dieses riesige, atemberaubende Land bereisen. Gerade spektakuläre Strecken wie die Great Ocean Road, die mit Sehenswürdigkeiten vollgestopfte Ostküste oder das berühmte australische Outback wollen viele Australienreisende im eigenen Fahrzeug erleben. Doch was muss man beim Autofahren in Down Under alles beachten? In Teil eins erfährst du mehr über das Fahren generell (Entfernungen, Fahren im Outback etc.), während du in Teil zwei aufgeklärt wirst über die Frage: Wie sind die Verkehrsregeln und was passiert, wenn ich gegen diese verstoße? Ist der internationale Führerschein Pflicht?

Auto fahren in Australien: Was du beachten musst, damit du sicher ans Ziel kommst.

Themen dieser Seite:

 

E-Mail-Tutorial: Tipps und Tricks für den Autokauf beim Work & Travel

Straßen- und Wetterbedingungen

Das Straßennetz ist in dem äußerst dünnbesiedelten Land erstaunlich gut ausgebaut. Allerdings handelt es sich bei mehr als der Hälfte der Straßen um unbefestigte Wege ohne Asphalt, sogenannte „dirt roads“. Es werden zwar Stück für Stück immer mehr Sandpisten in Asphaltstraßen verwandelt, aber gerade im Outback ist dieser Straßentyp noch immer vorherrschend. Die unbefestigten Straßen sollte man nicht unbedingt mit normalen Autos befahren, da diese dadurch schnell beschädigt werden können. Bei besonders schlechten Straßenbedingungen kann man sich auch festfahren, sodass man gar nicht mehr vorankommt. Für solche Strecken benötigst du daher einen Geländewagen mit Allradantrieb. Extreme Wetterbedingungen, die das Fahren in Australien erschweren und mitunter auch vollständig verhindern können, gibt es vor allem im Outback, im tropischen Norden während der Regenzeit sowie in einigen von Buschbränden bedrohten Regionen. In den betroffenen Gebieten sollte man sich daher stets über die aktuellen Wetter- und Straßenbedingungen informieren, zum Beispiel über das Radio oder im Netz. 

Entfernungen

Dass Australien um einiges größer ist als Deutschland, ist den meisten Work & Travellern zwar bewusst, trotzdem unterschätzen sie die realen Ausmaße der Entfernungen immer wieder. Nicht nur, dass die Distanzen generell viel größer sind als bei uns, man braucht auch aufgrund der Straßenverhältnisse und Tempolimits viel länger für eine bestimmte Kilometerzahl. Deshalb sollte man immer versuchen, die reale Fahrzeit für eine bestimmte Strecke in Erfahrung zu bringen und dann realistische Streckenabschnitte einplanen. Meist ist das Reisen ohnehin viel angenehmer, wenn man unterwegs mehrere Pausen macht. So siehst du auch viel mehr vom Land und hast unterwegs die Möglichkeit, an besonders schönen Orten auch mehr länger zu halten und außergewöhnliche Fotos zu schießen. Vor allem die Ostküste ist recht kurvig und hat außerdem so viel fürs Auge zu bieten, dass man auf dieser Strecke sehr viel länger braucht als eigentlich gedacht. Klar ist: Wer sehr lange Strecken am Stück allein fährt, geht ein hohes Unfallrisiko in Australien ein. Am besten sollte man Leute dabei haben, mit denen man sich unterwegs beim Fahren abwechseln kann.  



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Tierische Gefahren im Straßenverkehr

Eine große Gefahr im Straßenverkehr in Australien ist der Wildwechsel, der vor allem nachts sowie bei Einbruch der Dunkelheit erfolgt. Nachtfahrten und Fahrten während der Dämmerung sollte man außerhalb der größeren Städte in Australien daher lieber ganz vermeiden. Gerade im Outback besteht eine große Gefahr, dass zu diesen Zeiten zum Beispiel eines der bis zu 1,80 Meter großen Kängurus vor die Windschutzscheibe springt. Die vielen Kadaver am Straßenrand sprechen eine deutliche Sprache. Mintunter sind im australischen Hinterland und anderen ländlichen Gebieten aber noch viel größere Tiere unterwegs, wie zum Beispiel wildlebende Pferde, Rinder, Emus oder auch Kamele.

Road Trains

Die zweite große Gefahr auf australischen Straßen sind kolossale Riesenlaster, die die Australier Road Trains nennen und die unglaubliche Ausmaße annehmen können. Da es in Australien aufgrund fehlender Bahnstrecken keinen wirklichen Güterverkehr auf Schienen gibt, werden die Güter in diesen Mega-Trucks durchs Land bewegt. Besonders unangenehm ist es, wenn einem eins der bis zu 50 Meter langen Exemplare auf den schmalen Landstraßen im Outback entgegenkommt. Da bangt man schon mal um sein Leben und ist überzeugt, dass diese Straße nicht breit genug für beide sein kann. Aber keine Sorge: Bislang sind noch keine Backpacker-Zusammenstöße mit einem solchen Monstrum bekannt, was wohl auch daran liegt, dass man sich extrem vorsichtig verhält, sobald man einen der außergewöhnlich großen Trucks erblickt. Kommt einem ein solcher Road Train auf einer vergleichsweise engen Straße entgegen, sollte man sicherheits-halber so weit links wie möglich fahren. Auf unbefestigten Straßen im Outback kann es auch sinnvoll sein, das Fahrzeug komplett zu stoppen und zu warten, bis das Riesenfahrzeug vorbeigefahren ist. Denn gerade auf den Schotterpisten wirbeln die Road Trains so große Staubwolken auf, dass einem das für einige Minuten die Sicht nehmen kann. Dann ist es besser, anzuhalten, natürlich nachdem man den Verkehr hinter sich gecheckt und ggf. ein entsprechendes Zeichen gegeben hat. Auch Überholmanöver sind bei Road Trains leider ziemlich schwierig und sollten nur bei wirklich guter Sicht und mit höchster Konzentration durchgeführt werden.

Sicheres Fahren im Outback

Vor allem Fahrten in Australiens faszinierendem Hinterland bergen aufgrund der Isolation von der Außenwelt sowie der extremen Wetter- und Straßenbedingungen einige Risiken. Ein Roadtrip in Australiens Outback ist für die meisten Work & Traveller ein absolut einzigartiges und unvergessliches Erlebnis, doch damit es das auch im positiven Sinn ist, sollte man unbedingt auf die Sicherheit achten. Das Wichtigste für eine Reise durchs Outback im eigenen Fahrzeug ist dabei bereits die Planung. Autofahrer sollten:

  • Den Trip genau planen
  • Sich über die Straßenverhältnisse und aktuellen Wetterbedingungen informieren
  • Das richtige Equipment einpacken
  • Nahestehende Personen über die Reise, die exakte Route und den Zeitplan informieren

Das australische „Department of Environment and Natural Resources“ empfiehlt, folgende Dinge bei einer Reise mit dem eigenen Auto durch das Outback dabei zu haben:

  • 6 Liter Wasser pro Tag und Person mit einer Reserve für drei bis vier Tage
  • Ausreichend Nahrungsmittel für die gesamte Reise sowie eine Reserve für drei bis vier Tage
  • Voller Tank und voller Benzinkanister
  • Wenn möglich, zwei Ersatzreifen
  • Eine Grundausstattung an Werkzeugen, wie zum Beispiel einen Reifenmontier-Hebel, Messgerät für den Reifendruck, Hammer, Schraubschlüssel, Isolierband, Kühlwasser, Motoröl, Sicherungen, Zündkerzen, Druckluftkompressor, Ersatzkeilriemen sowie einen Spaten mit langem Stiel
  • Grundstock an Bergungszubehör, wie GPS, Kompass, Karten, Abschleppseil, Handschuhe, Schlinge, Überbrückungskabel, Kreuzschlüssel etc.
  • Erste-Hilfe-Kasten
  • Umfangreicher Sonnenschutz inklusive Sonnencreme, Kopfbedeckung und Sonnenbrille
  • Kommunikationsausrüstung, wenn möglich Satellitentelefon oder HF Radio     

Für einen Roadtrip im Outback brauchst du einen Geländewagen mit Allradantrieb, da du sonst die Hauptstraßen nicht verlassen kannst.  

Benzinpreise & Tankstellen

Der Benzinpreis in Australien ist deutlich niedriger als bei uns. Derzeit kostet der Liter Benzin in Australien ca. 0,80 Cent (Stand Februar 2016). Das Benzin ist in Australien überwiegend „unleaded“, also bleifrei. Unleaded 91 entspricht in etwa unserem Normalbenzin und die Premium-Variante Unleaded 95 kann man mit unserem Super vergleichen. Außerdem findet man an australischen Tankstellen Diesel und Autogas, wobei letzteres deutlich weiter verbreitet ist als in unseren Breitengraden. Da Autogas mit Abstand der günstigste Kraftstoff in Australien ist, lohnt sich der Kauf eines Wagens, der mit Gas fährt, auf jeden Fall.

Auch wenn Benzin im Vergleich zu Deutschland sehr günstig ist, sollte man sich nicht verkalkulieren. Aufgrund der großen Distanzen in Australien können trotzdem hohe Kosten für den Sprit anfallen. Dazu kommt, dass die meisten Backpacker-Wagen in Australien leider ziemliche Spritfresser sind. Vor allem wenn sie vollbeladen sind, verbrauchen sie viel Kraftstoff. Auch die Benzinpreise können im Outback und anderen ländlichen Gebieten deutlich höher sein als in den Städten. Auch auf die die Verteilung der Tankstellen in Australien sollte man achten. Die kann nämlich sehr unterschiedlich sein. Während man beispielsweise an der vergleichsweise dichtbesiedelten Ostküste sehr viele Tankstellen findet, gibt es in anderen Gebieten nur sehr wenige Möglichkeiten, den Tank zu füllen. Das ist vor allem in Australiens Outback der Fall, wo man auf einige wenige Tankstellen und Roadhäuser angewiesen bist, die meist auch noch zeitig schließen. Einen vollen Benzinkanister sollte man daher in dünnbesiedelten Gegenden immer dabei haben und außerdem bei jeder Gelegenheit auftanken, statt dem günstigsten Preis hinterherzujagen.

Toll Roads (Mautstraßen)

Die meisten Straßen in Australien können kostenlos genutzt werden. Nur in großen Städten wie Sydney, Melbourne oder Brisbane gibt es sogenannte Toll Roads, für deren Nutzung eine Gebühr fällig wird. Diese Mautstraßen führen meist auf direktem Wege durch die City oder beispielsweise zum Flughafen und bieten so die schnellste Möglichkeit des Vorankommens in großen Städten. Wer das Geld aber lieber sparen möchte, kann diese Straßen auch umfahren. Die Mautstraßen, die in Australien motorways oder tollways heißen, werden meist mit großen hellblauen Schildern und der Aufschrift: „Last exit before tollway“ angekündigt. Wer nicht zahlen möchte, sollte die Straße also bei der nächsten Gelegenheit verlassen. Meist kann man die Mautstraßen auch gar nicht in bar bezahlen, sondern muss sich vorab online für die Nutzung der Toll Roads registrieren. Leider gibt es bislang keine einheitliche Regelung, sodass man sich für jeden Bundesstaat separat anmelden muss. Wer unangemeldet auf einer Mautstraße unterwegs ist, muss auch in diesem Fall wieder mit einem hohen Bußgeld rechnen.

 

E-Mail-Tutorial: Tipps und Tricks für den Autokauf beim Work & Travel

Hier weiterlesen:

Teil 2 | Hier informieren über Verkehrsregeln und Dokumenten

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