Auslandsjobs in der Schweiz
Das eidgenössische Land mit den angrenzenden Ländern Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich bietet zahlreiche Möglichkeiten der Karrieregestaltung, wobei Bewerber mit Fremdsprachenkenntnissen über die meisten Chancen verfügen.
Ein entspannter Arbeitsmarkt und die vollständige Öffnung für Arbeitssuchende der 15 alten EU-Länder bieten zahlreiche Chancen. Wurde früher noch eine Arbeitsbewilligung gefordert, reicht heute bereits eine Aufenthaltsbewilligung. Diese Bewilligung wird unter dem Nachweis eines Arbeitsvertrages ausgestellt. Durch diese Erleichterung kann man nun auch vorab in die Schweiz ziehen und sich nach einem entsprechenden Arbeitgeber umsehen. In der Schweiz werden auch älteren Arbeitssuchenden und Berufsanfängern Chancen eingeräumt, sofern sie die geforderten Fachkenntnisse mitbringen können. Zahlreiche Stellen gibt es in der boomenden Baubranche, in der Uhren- und Metallindustrie, sowie in den Bereichen Pharma, Dienstleistung, Gastronomie oder auch Chemie.
Bei der Jobsuche lohnt es sich, regelmäßig in den wichtigsten Zeitungen der Schweiz nach vakanten (freien) Stellen zu suchen. Ebenfalls hilfreich sind Internetrecherchen (wie z.B. beim Branchenbuch), das Studieren der entsprechenden Fachzeitschriften oder auch direkte Anfragen und Bewerbungen bei den Wunschfirmen, Zeitarbeiterfirmen oder Jobvermittlern und Arbeitsämter:
Bei den Auswahlprozessen gibt es keinen wesentlichen Unterschied gegenüber den deutschen Arbeitgebern. Kleine Firmen handhaben die Auswahl ihres neuen Mitarbeiters in der Regel nach nicht ganz so strengen Kriterien. Anders sieht es bei großen Firmen aus, im besonderen, wenn diese international aktiv sind. So genannte Interviews und variantenreiche Tests gehören hier meistens zum Standardauswahlprogramm. Bei den Bewerbungsunterlagen gelten die gleichen Regeln wie in Deutschland: Eine saubere Bewerbungsmappe mit einem Lebenslauf und wichtigen Anlagen, die gerne Referenzschreiben enthalten dürfen, sind hier genauso ein "Muss", wie auch das auf die regionale Sprache abgefasste Anschreiben. Übrigens legen die meisten schweizerischen Arbeitgeber ein größeres Augenmerk auf die Persönlichkeit des Bewerbers als auf einen sehr guten Notenabschluss. Sollte man sich unsicher sein, ob der eigene Berufsabschluss in der Schweiz anerkannt wird, kann man sich innerhalb der Schweiz an das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie, an das European Network of Information Centres oder auch an die Schweizer Universitäten wenden. Informationen über die entsprechende Firma einzuholen ist hierbei das A und O, um möglichst gut vorbereitet in das ersehnte Vorstellungsgespräch zu gehen. Zudem kann man auch durch eine gute Vorbereitung spezielle Nachfragen bezüglich der Firmenphilosophie und ähnlichem locker und sicher beantworten.
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